Was haltet ihr von P2P-Krediten als Geldanlagen?

vom 20.12.2019, 21:34 Uhr

Bei P2P-Krediten verleihen Privatpersonen direkt an andere Personen Geld und kassieren dafür Zinsen. Dies läuft über Internetplattformen. Hier in Deutschland gibt es inzwischen nur noch Auxmoney. Smava vermittelt nur noch Bankkredite.

In Europa gibt es noch zahlreiche andere Plattformen. Mintos dürfte die Bekannteste sein. Außerhalb Europas dürfte es uninteressant sein, da hier das Wechselkursrisiko hinzukommt. Hat schon mal jemand von euch Erfahrungen mit dieser Art von Geldanlage gesammelt? Weshalb habt ihr euch dagegen entschieden? Wo seht ihr die Chancen und Risiken?

» Juri1877 » Beiträge: » Talkpoints: Gesperrt »



Denken wir mal kurz nach und dann können wir uns das Paradox dieser „Geldanlage“ selbst erklären. Die Medien sind voll davon das man keine Lebensversicherungen mehr als Geldanlage abschließen solle weil die Zinsen hierfür im Keller sind. Eine Lebensversicherung besteht allerdings zu 90% aus Staatsanleihen, die wiederum nichts anderes als Kreditschulden sind. Und dann soll man von Privatleuten die Kreditschulden aufkaufen. Das macht für mich keinen Sinn. Ein gut laufender Aktienfond bringt im Durchschnitt genau so viel wenn nicht sogar mehr.

» Kamilentee » Beiträge: 460 » Talkpoints: 14,43 » Auszeichnung für 100 Beiträge


Ich sehe mir die Entwicklung an. Bei Auxmoney sind die Zinsen im Keller und das Finanzamt erkennt die Verluste anscheinend nicht an, weil Auxmoney diese nicht richtig ausweist. Dazu kommt noch der Zeitaufwand.

Auch bei Mintos läuft es nicht rund. Mehrere Anbahner sind insolvent. Das Zinsniveau sinkt auch hier. Andere ausländische Plattformen machen Insolvenz und teilen es niemandem mit. Dafür liegen die Zinsen teilweise über 10 Prozent.

» Juri1877 » Beiträge: » Talkpoints: Gesperrt »



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