Medikamente als Pflaster zum Aufkleben
Mittlerweile gibt es ja schon viele Arten um Medikamente zu verabreichen. Unter anderem gibt es Hormonpflaster oder bei chronisch kranken Menschen auch Schmerzpflaster. Wenn man sich das Rauchen abgewöhnen will, gibt es Nikotinpflaster und bei Schmerzen an den Knochen und Gelenken gibt es Wärmepflaster.
Warum gibt es diese schonende Art von Medikamentenaufnahme nicht für alle Krankheiten. Besonders für die Krankheiten, wo man täglich eine Dosis einnehmen muss. Ich nehme täglich Medikamente für mein Asthma und würde sowas begrüßen. Denn mein Magen rebelliert schon mal, wenn ich die Tabletten ständig einnehmen muss.
Was haltet ihr von Pflastermedikamenten? Würdet ihr es begrüßen, wenn andere Medikamente als die, die schon auf dem Markt sind auch in Pflasterform vertrieben werden würden? Oder wäre dann der Medikamentenmissbrauch eher gegeben?
Ich nehme mal stark an, dass gewisse Medikamente einen anderen Wirkungskreis haben und da bringt es wohl recht wenig, wenn man sie auf der Haut aufträgt.
Nehmen wir mal eine Tablette gegen Übelkeit. Das muss ja direkt im Magen wirken. Wie soll das gehen, wenn man das lediglich auf die Haut aufträgt. Sicherlich mag das bei einigen Krankheiten gehen, aber eben nicht bei allen. Der Wirkstoff muss eben auch optimal funktionieren, sonst bringt er nichts und dann kann man sich das ja auch sparen.
Soweit mir bekannt erzielen diese Pflaster auch nicht die gleiche Wirkung wie Tabletten oder Pastillen. Insofern kann ich nicht verstehen, warum man sowas bevorzugen sollte. Vielleicht besteht bei einigen Medikamente eben auch gar nicht der Bedarf.
Hallo zusammen!
Ich denke, dass sich solche Pflaster bei Langzeit - Medikamenten lohnen. Ich meine Medikamente, bei denen über den Tag oder mehrere Tage immer kleinen Dosen verabreicht werden müssen. Ich kenne solche Schmerzplaster zum Beispiel aus der Krebsbehandlung. Sie wirken einfach länger, als normale Schmerzmittel. Ich würde solche Pflaster gegen Regelschmerzen begrüßen. Damit habe ich leider jedes Mal zu kämpfen und komme dann um Tabletten nicht drum herum.
Aber für Tabletten die man nur einmal am Tag nimmt und die nicht unbedingt eine Langzeitwirkung haben, sind solche Pflaster sicher überflüssig. Vielleicht wird es ja auch bald medizinische Pflaster in anderen Bereichen geben. Für chronisch Kranke oder eben Menschen mit Asthma oder Allergien ist so ein Plaster sicher eine tolle Sache.
Ich kenne aus eigener Erfahrung jetzt nur die Pflaster zur Rauchentwöhnung, die hatte mein Vater mal und fand sie nicht so toll. Ich denke mal dass die Dosierung da recht schwach ist und das Handling manchmal auch etwas schwierig ist. Daher bin ich davon nicht so überzeugt, man muss ja genauso daran denken sich wieder ein neues Pflaster zu kleben, wie man an seine Tablette denken muss. Daher weiß ich nicht, ob es wirklich eine Erleichterung ist.
Ich kenne die Pflaster von meinem Großvater der an Parkinson erkrankt ist und deshalb ein Pflaster hat was ihm 3 Tabletten ersetzt. Das ist natürlich ein enormer Vorteil des Pflasters, zumal es auch wesentlich besser verträglich ist als eine Tablette, zumindest in seinem Fall. Leider ist der Nachteil an dem Pflaster das es kaum klebt, man muss es zusätzlich auch noch mit Hansaplast sichern. Außerdem muss man immer wieder eine neue Körperstelle finden an der man das Pflaster anbringen kann. Deshalb denke ich, dass die Vor-und Nachteile dieses Pflasters sehr ausbalanciert sind und es nicht die super innovative Lösung der pharamzeutischen Industrie ist.
Ich bin kein Freund von Medikamentenpflaster. Ich mag es einfach nicht, mir irgendwelche Dinge auf die Haut zu kleben. Mich stört das und außerdem reagiere ich sehr leicht auf der Haut mit Rötung oder Ausschlag.
Ich habe nur jetzt schon von 3 Leuten gehört, die das Verhütungspflaster benutzt haben, dass sie trotzdem schwanger wurden. Ursache war vermutlich ihr Übergewicht. Die Dosis war mit dem Pflaster somit zu niedrigen. Sie hätten eigentlich 2 Verhütungspflaster kleben müssen.
Ich nehme selber ein Dauermedikament und wenn ich ehrlich bin, mich stört die tägliche Einnahme nicht. Das ist schon Routine. Bei einem Pflaster müßte ich mir immer genau aufschreiben, wann ich es wechseln muss. Bei der Tablette muss ich jeden Tag dieselbe Dosis nehmen und nicht lange nachdenken.
Sicher sind Wirkstoffpflaster eine gute Sache, gerade bei chronischen Krankheiten. ich habe mir noch nicht viele Gedanken darüber gemacht, warum es nicht mehr Wirkstoffe in Form von Pflastern gibt. Aber ich denke mal, dass nicht jeder Wirkstoff gleich gut von der Haut aufgenommen und weiter transportiert wird. Außerdem gibt es auch bei den Pflastern einige Dinge, die beachtet werden müssen, da sonst die Wirkung nicht gewährleistet ist. So dürfen die Pflaster nur auf unbehaarte Hautstellen aufgebracht werden und bei jedem Wechsel muss auch die Klebestelle gewechselt werden.
Wenn man nun viele Wirkstoffe benötigt, kann das schon mal kompliziert werden. Außerdem ist es mit den Pflastern auch schwierig, sich in der Sonne aufzuhalten, weil durch die Hitze die Wirkstoffaufnahme verändert werden kann. das ist nun bei Schmerzpatienten, die Betäubungsmittel in Pflasterform bekommen, nicht so schlimm, weil diese sich sowieso selten in die Sonne legen möchten, aber sonst kann es schon zu Problemen kommen.
Aber im Prinzip finde ich Medikamente, die als Wirkstoffpflaster angeboten werden, schon sehr gut. Die Aufnahme des Wirkstoffs durch den Körper erfolgt sehr gleichmäßig und man hat nicht viel Arbeit damit. Ich denke auch nicht, dass dann eher ein Medikamentenmissbrauch passieren würde, wenn es mehr Wirkstoffe in Pflasterform gäbe. Im Gegenteil, durch die gleichmäßige Aufnahme des Medikamentes wäre die Gefahr wohl eher geringer als bei Tabletten, denke ich.
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