Tasche zur Entbindung - Was sollte hinein?

vom 04.10.2008, 18:33 Uhr

Hallo zusammen,

da ich jetzt im 7. Monat schwanger bin wollt ich mal nachfragen, was man alles zur Entbindung mit ins Krankenhaus nehmen sollte. Bei meinem ersten Kind war es so, dass ich zwei Wochen vor dem geplanten Termin mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus kam und dort wurde ein Notkaiserschnitt gemacht. Erst zwei Tage später bin ich auf der Intensivstation wieder aufgewacht und dort auch noch einige Tage geblieben. Meine Eltern haben mir dann Kleidung usw. vorbeigebracht.

Dieses Mal wünsche ich mir natürlich eine ganz normale natürliche Geburt und am liebsten ambulant, also dass ich noch am selben Tag nach Hause kann. Aber das lasse ich noch auf mich zukommen.

Was muss ich alles einpacken, damit ich auch wirklich das wichtigste habe? Babykleidung und Kindersitz ist klar, aber was noch? Muss ich auch für meinen Freund irgendwas mitnehmen außer vielleicht etwas zu trinken? Und was ziehe ich am besten zur Entbindung bzw. vorher an? Mein Freund hat nämlich auch keine Ahnung, weil seine zwei Kids per geplantem Kaiserschnitt zur Welt kamen und somit für die Entbindung selbst nichts gebraucht wurde.

Bitte helft mir, ich möchte allerspätestens vier Wochen vor dem geplanten Termin meine Tasche fix und fertig gepackt haben, bevor ich wieder zu spät dran bin.

» Nicky14 » Beiträge: 745 » Talkpoints: 0,98 » Auszeichnung für 500 Beiträge



Hallo!

In meinem gepackten Köfferchen war eigentlich alles drin, was man zur Übernachtung oder für mehrere Übernachtungen im Krankenhaus braucht. Nachthemd/Schlafanzug, Jogginganzug für über Tag , Handtücher, Seife, Durschzeug, Zahncreme , Zahnbürste usw.

Die Babywäsche und den Kindersitz habe ich noch nciht mit ins Krankenhaus genommen. Das habe ich extra gepackt und das hat dann mein damaliger Mann erst mit ins Krankenhaus gebracht, als ich entlassen wurde. Denn ich hatte Angst, dass ich alles mithabe und dann mit dem Kind was nicht in Ordnung ist und da bin ich auch etwas abergläubisch. Im Krankenhaus haben die Babies sowieso Krankenhausstrampler bekommen und brauchten nichts.

Alles andre, was du evt. brauchst, wenn du entlassen wirst, wie Klamotten zum Anziehen, würde ich auch zu Hause hinlegen, damit dir das dann jemand bringt. Denn sonst schleppst du viel zu viel, wenn es dann los geht.

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» Diamante » Beiträge: 41866 » Talkpoints: 10,22 » Auszeichnung für 41000 Beiträge


Ich weiß nicht ob dir das wichtig ist, aber vielleicht möchtest Musik bei der Entbindung dabei haben? Also einen MP3 - Player mit ruhiger Lieblingsmusik? Oder auch eine Kamera für die ersten Fotos mit Baby? Und andere Sachen, die dich beschäftigen, falls es etwas länger dauert: Zeitschriften, Handarbeitssachen, Kataloge.

Dann natürlich gemütliche Kleidung für dich, frische Unterwäsche, dicke Socken, eine Strickjacke, ein Nachthemd, Kosmetik zum Frischmachen, Zahnbürste, ein Haargummi bei langen Haaren. Das geht mir jetzt auf Anhieb durch den Kopf.

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» Feuerputz » Beiträge: 1415 » Talkpoints: 7,29 » Auszeichnung für 1000 Beiträge



Zur Entbindungs selbst hatte ich was vom Krankenhaus an. Das waren nicht meine Sachen. Ansonsten alles für die persönliche Hygiene, Nachthemden die man vorne knöpfen kann. Ist sinnvoll für das Stillen. Dazu Still-BH´s, Unterwäsche, Morgenmantel, Pantoffeln, Jogginganzug, Socken. Dazu noch solche Pads für den BH, wenn du stillen solltest. Sowas stellt nicht jedes Krankenhaus zur Verfügung.

Ich selbst hatte noch was zu lesen und Strickzeug dabei. Wobei das auch fehl am Platze war. Bin eh nicht dazu gekommen. Für deinen Mann brauchst sicher nichts einpacken. Getränke gibt es eigentlich im Krankenhaus und wenn nicht, kann man sie dort kaufen.

» Punktedieb » Beiträge: 16520 » Talkpoints: 78,99 » Auszeichnung für 16000 Beiträge



Ich war da bei meinen drei Schwangerschaften recht entspannt und habe die Tasche meistens so 3 Tage vor der Entbindung gepackt. Da habe ich dann erst mal Nachthemden, Unterwäsche, Hausschuhe, Handtücher und Binden (die Großen, wegen der Nachblutungen) eingepackt. Da ich zwei Kinder mit Kaiserschnitt bekommen musst, kannte ich ja auch schon die Termine und habe dann den Rest einen Abend vorher eingepackt, also mein Waschzeug, den Fön. Als es dann endlich soweit war, ist mein Mann, selbst beim dritten Kind, immer wie ein Wahnsinniger durch die Stadt zum Krankenhaus gefahren, weil er immer Angst hatte, das Kind könnte kommen.

Nach der Entbindung hat dann mein Mann mir immer noch fehlende Sachen ins Krankenhaus gebracht und sobald ich das Entlassungsdatum wusste, hat er dann auch die Kleidung und den Autositz mit ins Krankenhaus gebracht, warum sollten diese Sachen auch schon vorher dort stehen, braucht man ja nicht. Nicht verrückt machen.

» cyborg2221 » Beiträge: 57 » Talkpoints: 0,16 »


Ich kann nur ergänzend sagen: Möglichst viele und vor allem weite, bequeme T-Shirts. Nächstes Mal werde ich mir wohl von meinem Mann einige T-Shirts borgen. Denn einen Tag nach der Geburt meines Sohnes schwollen meine Brüste wirklich extrem an, ständig trat Milch in Massen aus und ich brauchte 2 Tage lang ständig Eisbeutel auf der Brust. Da merkte ich dann, dass ich viel zu wenig T-Shirts eingepackt hatte und vor allem eher engere T-Shirts, was bei meiner Oberweite, die nach der Entbindung auf einmal noch 2 Körbchengrößen gewachsen war, hatte.

Das Problem ist es, wenn man so eine extreme Oberweite bekommt, dann einen passenden Still-BH zu haben, denn den kann man für die Zeit nach der Entbindung ja meist nicht im Voraus kaufen, wenn man vorher nicht weiß, welche Körbchengröße man letzendlich hat. Zum Glück habe ich mir dann einfach im Laden passende BHs mitbringen lassen.

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» netti78 » Beiträge: 3218 » Talkpoints: 12,58 » Auszeichnung für 3000 Beiträge


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