Pollenallergiker: helfen euch Regentage?
Die Pollensaison ist schon seit Wochen in vollem Gange. Die Blütezeit der Birke nähert sich dem Ende, aber die Hauptsaison für Gräser und Co steht bereits kurz vor der Blühbereitschaft. Ich selber bin vor allem von den Gräsern betroffen. Immer wieder hört man ja, dass Regentage Linderung für Allergiker bringen. Ich meine nun auch durchaus richtige Regentage mit längeren stärken Regenperioden. Kurze Regengüsse bringen ja sogar oft noch eine höhere Pollenbelastung. Zu einer geringeren Belastung kommt es erst durch längere Regengüsse.
Trotzdem muss ich sagen, dass ich da kaum eine Linderung oder Besserung bemerke. Wenn gleich zu Beginn der Saison starke Regentage sind, dann merke ich noch eine Linderung, aber mitten in der Hauptsaison nicht mehr. Da kommt es mir so vor, dass mein Körper da erst einmal ein paar Tage braucht um die Pollen die im Körper sind oder eben zu allergischen Reaktionen geführt haben, verarbeitet.
Letztes Jahr war ich zum Beispiel für eine Woche am Meer im Urlaub. Mitten in der Pollensaison. Ich erwartete schon sehnsüchtig das klimatisierte Flugzeug, in er Hoffnung dort endlich wieder weniger Pollen abzubekommen und demnach auch eine gesundheitliche Besserung zu spüren. Aber nichts dergleichen. Gut, ich hatte ja auch noch das gleiche Gewand und so weiter an. Aber selbst am Urlaubsort dauerte es rund vier bis fünf Tage, bis meine Allergiesymptome endlich vorbei waren. Ich habe auch extra kurz vor Abflug meine Wäsche noch einmal gewaschen, damit sie eben möglichst wenig Gräserpollen haben.
Also irgendwie dauert es bei mir scheinbar ein paar Tage bis sich bei den Symptomen der Allergie eine Besserung einstellt. Das ist auch glaube ich der Grund, weshalb mir Regentage nicht viel bringen, weil es regnet ja nicht oft vier bis fünf Tage durchgehend. Und ein bis zwei Regentage bringen mir scheinbar eben nur wenig.
Wie ist das bei euch? Merkt ihr an Regentagen eine Besserung eurer Allergie? Oder dauert das bei euch auch so lange?
Wäschst du dir denn die Haare regelmäßig? Lüftest du nur nachts? Passt du beim Essen von Obst auf deine Allergie auf? Das alles wären auch Punkte, die das Ganze verschleppen können. Ansonsten ist es so, dass mir ein Regen nur etwas bringt, wenn er länger anhält und nicht immer wieder unterbrochen wird. Wenn er aufhört, geht es aber bei mir auch wieder los. Ein bisschen Nieselregen ist da auch nichts, was mir etwas bringt, es muss also richtig regnen und dann auch ein paar Stunden oder den ganzen Tag.
Ja, ich wasche mir meine Haare regelmäßig. In der Allergiezeit sogar zum Teil sowohl in der Früh als auch am Abend. Und ja, ich achte auch auf Kreuzallergien mit Obst und Co. Ich lüfte in dieser Zeit auch nur in der Nacht, mir ist das alles sehr bewusst. Ich beschäftige mich schon seit Jahren damit.
Ich bin in dieser Zeit auch vermehrt im Innenbereich, allerdings habe ich ein fünfjähriges Kind und von daher kann ich mich natürlich nicht dauernd einbunkern. Will ich auch gar nicht, auch wenn es draußen natürlich noch mühsamer ist. Ich versuche dann eben Ausflüge in Seegrotten zu machen oder je nach Pollensaison eben auch in die Berge hoch hinauf, wo die Pollenkonzentration dann eben noch geringer ist, zumindest eben am Anfang der Saison und so weiter.
Mir geht es aber eben darum, wie lange ihr dann die Allergiesymptome habt, wenn ihr dann eben in eine pollenfreie oder eben zumindest wesentlich pollenärmere Region kommt, wie eben ein Urlaub am Meer und so weiter.
Ich habe das auch so erlebt. Ich bin allergisch gegen Gräser und noch ein wenig gegen Frühblüher. Teilweise hatte ich in geschlossenen Räumen oder nachts vorm Schlafengehen allergische Anfälle, obwohl keiner ein Fenster aufgemacht hatte. Es kann natürlich sein, dass da Pollen in den Haaren hingen oder in der Kleidung usw., aber deswegen wollte ich nicht jeden Tag mehrfach meine Haare waschen müssen, das ist einfach zu viel Aufwand.
Darum habe ich dann antiallergische Medikamente genommen. Den ganzen Sommer über Cetrizin und Tavegil und das hat hat gut funktioniert. Seit anderthalb Jahren mache ich eine Desensibilisierung mit kleinen Plättchen, die ich mir unter die Zunge legen muss. Inzwischen habe ich fast keine allergischen Symptome mehr und kann das daher nur empfehlen. Viel besser, als sich immer damit zu plagen, möglichst alles pollenfrei zu halten.
Ich kann von mir sagen, dass ich es angenehm finde, wenn es hier mal richtig schön geregnet hat. Das reinigt schon ein wenig die Luft und die Tage danach sind etwas angenehmer. Allzu lange hält der Effekt jedoch nicht an, aber es ist ein kleiner Moment zum durchatmen. Ich bin übrigens auf Gräser allergisch.
Zitronengras hat geschrieben:Darum habe ich dann antiallergische Medikamente genommen. Den ganzen Sommer über Cetrizin und Tavegil und das hat hat gut funktioniert. Seit anderthalb Jahren mache ich eine Desensibilisierung mit kleinen Plättchen, die ich mir unter die Zunge legen muss. Inzwischen habe ich fast keine allergischen Symptome mehr und kann das daher nur empfehlen. Viel besser, als sich immer damit zu plagen, möglichst alles pollenfrei zu halten.
Darf man solche Medikamente wie Cetritizin während so einer Behandlung parallel einnehmen? Ich beginne demnächst auch mit so einer Behandlung, deswegen frage ich.
Ja, das darf man parallel machen. Wenn die Blättchen sich auflösen, darf man für eine bestimmte Zeit – ein paar Minuten – nichts essen oder trinken. Aber man darf parallel andere Medikamente nehmen und auch Antiallergika. Zumindest hat das mein HNO-Arzt so gesagt.
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