Tumormarker erhöht - was bedeutet das für den Patienten?

vom 17.04.2014, 13:30 Uhr

Bei meiner Freundin wurde bei einer Routine Blutuntersuchung festgestellt, dass die Tumormarker erhöht sind. Nächste Woche muss sie stationär ins Krankenhaus, weil dann noch mehr Tests gemacht werden. Sie hat sehr große Angst. Aber was bedeutet diese Erstdiagnose für den Patienten? Kann man da wirklich schon mit etwas schlimmen rechnen oder ist es einfach nur Routine, dass sie ins Krankenhaus muss um weitere Untersuchungen machen zu lassen?

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» MissMarple » Beiträge: 6786 » Talkpoints: 0,00 » Auszeichnung für 6000 Beiträge



Wenn der Tumormarker erhöht ist, heißt das normalerweise dass sie einen Tumor im Körper hat oder aber (falls sie schon einen Tumor hatte), dass sie rückfällig geworden ist und der Tumor wieder zurück kommt. Tumormarker sind entweder Proteine, Peptide oder andere biologische Substanzen im Blut, die bei erhöhter Konzentration auf einen Tumor hinweisen können. Soweit ich weiß sind diese Tumormarker auch individuell und von der Art des Tumors abhängig. Wenn man also eine bestimmte Substanz im Blut nachweisen kann, grenzt das die Tumorart so ziemlich ein, die der Patient hat.

Natürlich sind danach noch weitere Untersuchungen notwendig. Der Tumor muss ja noch genau lokalisiert werden. Außerdem will man ja auch wissen, ob der Tumor eventuell irreparabel ist und eben welche Dimensionen mittlerweile angenommen hat.

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» Olly173 » Beiträge: 14700 » Talkpoints: -2,56 » Auszeichnung für 14000 Beiträge


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