Welche Therapie bei vorhandenen Buckel (Fehlhaltung)

vom 16.03.2014, 14:26 Uhr

Seit meiner Jugend halte ich mich nicht richtig, und habe einen ziemlich runden Rücken. Früher habe ich dafür schon mal Krankengymnastik bekommen, was aber sehr zeitaufwendig ist, und auch nichts hilft, wenn es nicht regelmäßig gemacht wird. Vielleicht bin ich auch einfach zu faul. Die Rückenschule kann ich auch nicht besuchen, oder ähnliche Kurse, da sie zu Zeiten angeboten werden, die ich einfach zeitlich nicht einplanen kann. Entweder ich bin arbeiten, oder ich habe die Kinder.

Kennt jemand eine gute Übung? Klar könnte ich mich gerade halten, aber wer das Problem kennt, weiß das man das nicht durchhält. :(

» laraluca » Beiträge: 1068 » Talkpoints: 9,76 » Auszeichnung für 1000 Beiträge



Die entsprechend korrekte Haltung ist die beste Therapie, die man bei solchen Sachen machen kann. Aber ich kann deine Sorgen diesbezüglich nachvollziehen, ich kriege es auch nie wirklich lange hin gerade zu sitzen, wobei ich es mir immer wieder ins Gedächtnis rufe. Krankengymnastik, Physiotherapie und die angesprochene Rückenschule sind die ersten Anlaufstellen. Diese Ansätze bringen auch wirklich was, sofern man diszipliniert genug ist und die Einheiten auch durchzieht. Anders sieht es natürlich aus, wenn man immer Pausen einlegt, das ist dann nicht so sehr zu empfehlen.

Deine Frage halte ich in der Form auch für nicht beantwortbar, und zwar aus dem folgenden Grund: Die oben angesprochenen Punkte wird die sicherlich jeder ans Herz legen, zumal es "die" Übung für Fehlhaltungen nicht gibt. Was du mit gewissen Übungen machen kannst, ist deine Rückenmuskulatur zu stärken, insbesondere die Muskelgruppe des M.erector spinae, also den/die Rückenstrecker. In der Krankengymnastik werden auch in erster Linie diese Muskeln in Angriff genommen, weil sie aufgrund der Fehlhaltung "ausgeleiert" sind und ihrer Funktion nicht nachkommen.

Darüber hinaus gibt es auch Orthesen, die eingesetzt werden können, allerdings kenne ich mich da zu wenig aus, als dass ich darüber was erzählen könnte. Ich weiß aber, dass sie ungern zum Einsatz kommen, ehe die physiotherapeutischen Ansätze nicht versucht wurden. Auch muss ein gewisser Grad an Fehlhaltung vorliegen, damit man über Orthesen nachdenkt. Zu guterletzt gibt es dann noch den chirurgischen Ansatz: Das ist dann allerdings ultima ratio, wenn alle vorherigen Therapien fehlgeschlagen sind bzw. einfach nicht den erwünschten Erfolg gebracht haben.

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» getku » Beiträge: 883 » Talkpoints: 11,06 » Auszeichnung für 500 Beiträge


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