Denkt ihr bei Spaziergängen in der Natur immer an Zecken?
Ich denke nie an Zecken, wenn ich spazieren gehe, vielleicht, weil ich noch nie eine hatte. Meine Schwester dagegen hat eine fast panische Angst davor. Sie weicht bei einem Waldspaziergang nie vom Weg ab und geht aus diesem Grund auch nicht mehr in die Pilze. Denkt ihr bei Spaziergängen immer an die Gefahren, die von Zecken ausgehen? Schränkt ihr euch deswegen ein?
Ich denke schon bei Wald- und Wiesenausflügen an die Gefahr von Zecken, deswegen meide ich aber nicht panisch jeglichen Ausflug dieser Art. Ich gehe nach wie vor durch Wiesen spazieren und auch in die Pilze, allerdings kontrolliere ich hinterher meine Haut auf Zecken. Das sollte man schon tun und auch wenn man nicht vom Weg abweicht, kann man sich diese Tierchen einfangen.
Ich verstehe also die Angst deiner Schwester, aber man stirbt ja nun nicht gleich daran, wenn man sich eine Zecke einfangen sollte. Man kann diese entfernen oder entfernen lassen oder aber lange Kleidung und entsprechende Sprays benutzen.
Ich hatte zum Glück auch noch keine Zecke oder ich habe es einfach nicht bemerkt, was ja auch sein kann. Trotzdem weiß ich natürlich um die Gefahr der Krankheiten, die von Zecken übertragen werden können. Panische Angst habe ich nun nicht entwickelt, aber ich bin bei einem Spaziergang auch vorsichtig und versuche möglichst, nicht in eine Wiese zu laufen und auf den Wegen zu bleiben, wo die Gefahr einfach geringer ist, dass sich eine Zecke zu einem verirrt.
Ich bin mit meinem Hund tagtäglich im Wald und auf Wiesen unterwegs und habe in den vergangenen Jahren auch schon mehrfach Zecken gehabt, die ich immer gleich entfernt habe. Natürlich weiß ich, dass Zecken Krankheiten übertragen können, wie beispielsweise FSME oder Borreliose. Ich würde aber deswegen nie auf meine Spaziergänge in der Natur verzichten, auch dann nicht, wenn ich keinen Hund hätte.
Wir sind im Alltag rund um die Uhr Risiken und Gefahren ausgesetzt. Wenn wir wirklich alle Gefahrenquellen ausschließen wollen, müssen wir uns in einen sterilen Raum einschließen. Außerdem schütze ich mich draußen durch entsprechende Abwehrmittel auf Naturbasis und trage angemessene Kleidung.
Eine gewisse Vorsicht sollte man unbedingt walten lassen. Ich achte immer darauf wo ich in Wald und Wiese hingehe, scheue aber die Pfade abseits der offiziellen Wege nicht. Denn, wie die Vorredner auch schon sagten, ist alles im grünen Bereich wenn man sich selbst kontrolliert und einfach etwas aufmerksamer ist. Ich finde es würde für einen viel verloren gehen, wenn man wegen der Angst vor Zecken nicht mehr in den Wald gehen würde.
Trotzdem darf man die Gefahr, welche von Zecken ausgeht, nicht verharmlosen. FSME und Borreliose sind schwere Krankheiten die sofort behandelt werden müssen, wenn man keine neurologischen Langzeitschäden erleiden will. Auch wenn man nicht auf der Stelle tot umfällt kann man bei sehr schweren Krankheitsverläufen daran sterben.
Wenn ich einen Spaziergang entlang eines Feldes oder auch im Wald mache, dann denke ich durchaus auch an Zecken. Immerhin hatte ich als Jugendliche schon einmal eine Zecken und von daher weiß ich eben auch, dass man das leichter bekommen kann, als man denkt. Von daher bin ich mir auch bewusst, dass ich jederzeit wieder eine Zecken bekommen kann, wenn ich entlang von bestimmten Wegen spazieren gehe. Allerdings bedeutet das für mich deshalb trotzdem nicht, dass ich komplett auf Spaziergänge im Wale verzichte. Immerhin müsste ich mich dann ja doch ziemlich einschränken und das möchte ich eben nicht.
Wenn ich im Sommer plane, in den Walde oder auf eine Wiese zu gehen, dann schaue ich eigentlich immer, dass ich mich mit einem Spray gegen Zecken einsprühe. Außerdem ziehe ich dann auch nicht unbedingt eine kurze Hose sondern eher lange Sachen an, so dass mich meine Kleidung dann auch ein wenig vor den Zecken schützt.
Zu Hause untersuche ich vor dem Duschen dann immer meinen Körper auf mögliche Zecken. Ich schaue dann immer genau, ob ich irgendetwas Auffälliges bemerke und ich denke, dass es gerade im Sommer wichtig ist, seinen Körper regelmäßig nach Zecken ab zu suchen.
Ich denke immer an Zecken, wenn ich höheres Gras sehe, weil die sich dort sehr gerne tummeln und nicht von Bäumen herunterfallen, wie manche Menschen zu glauben scheinen. Zecken lauern gerne und lassen sich im vorbeigehen gerne "abstreifen". Wenn ich weiß, dass ich ins Gelände muss, beispielsweise von der Uni aus, dann bereite ich mich auch dementsprechend vor.
Von diesen Zeckenschutzmitteln halte ich nichts und ich glaube auch nicht, dass die helfen. Ich achte immer darauf, dass ich lange Hosen anhabe und die Hosenbeine in meine Socken stopfe, damit keine Haut sichtbar ist und die Zecken auch nicht in die Hosenbeine krabbeln können. Bisher hat das immer funktioniert und ich muss keine Zecken fürchten. Ich hatte schon einmal eine und will nicht wieder eine haben. Aber so wirklich panisch bin ich jetzt nicht.
Nein, im Normalfall nicht. Aber in sehr hohem Gebüsch warnt mich meine Mutter immer, dass ich mir ein Zeckenspray auf Beine und arme Sprühen soll, damit ich keine bekomme. Mir sind schon ab und zu welche auf der Hand oder Am Fuß gekrabbelt, aber gottseidank habe ich sie dann immer entdeckt und verbrannt. Es ist sehr wichtig die Zecken, die man findet, zu verbrennen, da sie eigentlich unsterblich sind. Sie überleben sogar, wenn man sie zerdrückt oder im WC hinunterspült. Deswegen ist es sehr wichtig den Zecken auf einen Stein zu legen und ihn dann anzuzünden, bis es einen leisen Knall macht. Dann kann er keinen großen Schaden mehr anrichten.
Ich muss bei Spaziergängen immer besonders gut aufpassen, da ich nicht gegen Zecken geimpft bin. Eigentlich ist fast jeder gegen Zecken geimpft den ich kenne, außer ich. Meine Mutter und mein Vater sind fest davon überzeugt, dass das Impfen selbst gefährlicher ist als der Zeck selbst, da wir eine Frau kennen , die eine tödliche Krankheit nur wegen einer Zeckenimpfung hat. Die Ärzte sagen ja immer, dass die Wahrscheinlichkeit sehr gering ist und dass nur einer von vielen eine darauf reagiert und eine Krankheit bekommt, aber man denkt sich hald nichts dabei. Das dumme ist, wenn man der eine ist der diese Krankheit dann hat.
Außerdem finde of das total doof, wenn man sagt, dass das Impfen die einzige Lösung ist, um eine Krankheit vorzubeugen. Mann muss ja nicht unbedingt mit kurzer Hose ins höchste Gebüsch und wenn man es trotzdem tut, muss man sicher nachher gründlich wegen Zecken am Körper absuchen. Es gibt ja auch umweltfreundliche Methoden sich davor zu schützen, wie zum Beispiel Öle oder Cremes, die man auf der Haut verteilt. Man sollte auch nicht zum Impfen gezwungen werden. Denn jeder sollte das Recht haben, selbst über seinen Körper bestimmen zu dürfen.
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