Therapien und Behandlung bei Nasennebenhöhlenentzündung

vom 14.01.2014, 22:08 Uhr

Welche Therapien bei Nasennebenhöhlenentzündungen sind richtig und gut. Ich habe seit zwei Tagen nämlich das Gefühl, dass sich meine Nebenhöhlen verschließen und wenn ich Nase putze tut es auch weh und es kommt gelblicher Schleim. Nicht gerade appetitlich. Da meine Freundin immer wieder Probleme damit hat, würde ich gerne wissen, was man tun muss, wenn man eine Nasennebenhöhlenentzündung hat und wie man diese am besten behandelt.

Sollte man damit direkt zum Arzt gehen oder kann man auch gut schon alleine, ohne Arzt was machen? Ich möchte nicht unbedingt Antibiotikum bekommen. Aber oft ist es ja so, dass ein Arzt dieses sofort verschreibt.

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» MissMarple » Beiträge: 6786 » Talkpoints: 0,00 » Auszeichnung für 6000 Beiträge



Ich würde dir zu Sinupret raten. Ob man das so bekommt weiß ich nicht, aber ich denke mal schon. Damit werden Nasennebenhöhlenentzündungen behandelt. Du kannst aber auch und dazu würde ich dir raten um sicher zu gehen, zum Arzt gehen. In den seltensten Fällen wird es tatsächlich auch mit Antibiotikum behandelt, deswegen würde ich mir also keine Sorgen machen. Er kann dir aber auch genau sagen, was du hast. Ob du nun wirklich eine Nasennebenhöhlenentzündung hast oder eben etwas anderes. Man selber hat ja nicht unbedingt die Erfahrung das selber zu entscheiden.

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» Ramones » Beiträge: 47758 » Talkpoints: 8,52 » Auszeichnung für 47000 Beiträge


Das Sinupret, von dem Ramones schon schrieb, ist auf jeden Fall ein gutes Mittel und damit könntest du es gut versuchen. Außerdem gibt es noch Gelomyrtol, was gegen Nebenhölenentzündungen freiverkäufliche in Apotheken zu haben ist. Das Mittel würde ich allerdings nicht empfehlen, wenn man einen empfindlichen Magen hat, weil es dann zu Magenschmerzen kommen kann. Gerade am Anfang werden von den Ärzten auch häufig nur diese Dinge auf einem grünen Rezept verordnet, die man dann sowieso selber bezahlen muss.

Natürlich kannst du auch zu einem Arzt gehen, um Gewissheit zu bekommen. Das solltest du auch tun, wenn die Schmerzen beim Putzen der Nase sehr stark sind. Da du aber kein Antibiotikum verordnet haben möchtest, solltest du dem Arzt das auch sagen und ihn darum bitten, zu untersuchen, ob wirklich Bakterien der Auslöser der Krankheit sind. Gerade bei einer gelblichen oder grünlichen Verfärbung des Nasenschleims reagieren auch Ärzte schnell mit der Verordnung eines Antibiotikums, da sie von einem bakteriellen Infekt ausgehen. So habe ich es auch selber schon erlebt.

Die Verfärbung kommt aber gar nicht zwingend von krankheitsfördernden Bakterien, wie es vielfach sogar von Ärzten angenommen wird. Sie ist einfach ein Zeichen dafür, dass die Abwehrzellen im Körper arbeiten. Üblicherweise ist eine Nebenhölenentzündung am Anfang durch Viren ausgelöst. Wenn es längere Zeit andauert, kann es aber auch sein, dass eine Superinfektion entstanden ist, an der dann auch Bakterien beteiligt sind. Hast du denn schon irgendetwas eingenommen oder gemacht? Manchmal kann auch eine Nasendusche helfen, aber das findet nicht jeder wirklich angenehm.

» Barbara Ann » Beiträge: 28946 » Talkpoints: 58,66 » Auszeichnung für 28000 Beiträge



Bei mir ist das Problem mehr oder weniger chronisch. Ich komme aber auch mit Sinupret sehr gut klar und nehme zusätzlich auch abschwellendes Nasenspray. Meine Hals-Nasen-Ohrenärztin empfiehlt auch immer mit Salbei zu inhalieren. Da habe ich aber irgendwie nie so die Lust zu. Eigentlich macht es auch Sinn zwischendurch die Nasenschleimhäute zu befeuchten, da kann man Nasenduschen machen oder sich Spray holen, wie Euphorbium. Das ist homöopathisch und hat keinen Gewöhnungseffekt.

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» Bellikowski » Beiträge: 7700 » Talkpoints: 16,89 » Auszeichnung für 7000 Beiträge



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