Hat ein künstliches Koma auch zeitliche Grenzen?

vom 31.12.2013, 12:27 Uhr

Man hört bei schweren Kopfverletzungen ja oft, dass ein Mensch in ein künstliches Koma versetzt werden kann. Das ist wohl eine Art Narkose, die den Menschen in einen Tiefschlaf versetzt, damit der Körper sich erholen kann.

Dass schon eine Narkose Risiken hat, weiß jeder. Aber wie ist das bei diesem künstlichen Koma? Birgt das nicht auch Risiken? Gibt es da eine zeitliche Begrenzung wie lange man so ein künstliches Koma Aufrecht erhalten kann und darf oder kann man einen Patienten auch monatelang in einem künstlichen Koma belassen, ohne dass dieses Koma irgendwelche Schäden verursacht?

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» MissMarple » Beiträge: 6786 » Talkpoints: 0,00 » Auszeichnung für 6000 Beiträge



Länger als einen Monat wird das künstliche Koma meist nicht aufrechterhalten, es kann aber auch mehrere Wochen dauern. Man versucht es so kurz wie möglich zu halten, es wird mehrmals täglich untersucht ob die Medikation heruntergefahren werden kann. Für den Patienten am problematischsten ist nicht die Schlafphase sondern die Aufwachphase. Auch wenn die Medikamente ausgeschlichen werden leidet der Patient unter Entzugserscheinungen und er kann unter Bewusstseinsstörungen leiden auch wenn das Gehirn eigentlich nicht geschädigt war.

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» Karteileiche » Beiträge: 259 » Talkpoints: 0,00 » Auszeichnung für 100 Beiträge


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