Pap-Test Ergebnis und die weitere Vorgehensweise
Frau A hatte ihre übliche Vorsorgeuntersuchung beim Gynäkologen, wo auch ein Krebsabstrich gemacht wurde. Das Labor hat nun gemeldet, dass dieser sogenannte Pap-Test die Stufe drei ergeben würde. Das heißt, dass man erst mal eine Entzündung vermutet. Nun kann sich Frau A keinen Reim darauf machen, dass eine Entzündung keinerlei Beschwerden verursachen soll. Immerhin kennt sie verschiedene Formen von bakteriellen Infekten, die eben immer sehr schnell durch entsprechende Symptome wahrgenommen wurden.
Nun macht sich Frau A natürlich Gedanken, wie es weitergeht, wenn sich beim zweiten Test, nach einer entsprechenden Entzündungshemmenden Behandlung wieder Auffälligkeiten zeigen. Immerhin gehen mehr als zwei Monate ins Land durch die Weihnachtsfeiertage und den Jahreswechsel, bis man das zweite Ergebnis haben wird. Wer hat schon ähnliche Probleme gehabt und kann vielleicht Frau A etwas mehr Mut machen, dass es sich doch um eine harmlose Entzündung handelt? Und wie hoch ist überhaupt die Quote, dass diese Auffälligkeiten keine ernste Erkrankung sind?
Ich hatte vor sieben Jahren auch einmal denselben Befund. Ich saß bei einer Vorsorgeuntersuchung, hatte meinen Krebsabstrich und ging nach Hause. Nach einer Woche dann der Anruf, dass mein Abstrich auffällig sei und ich vorbeikommen soll. Da gingen mir schon das erste Mal tausend Gedanken durch den Kopf. Als ich dann meinen Termin hatte, klärte mich die Frauenärztin auf, dass ich einen Pap-III Befund hätte und das es im schlimmsten Fall Gebärmutterhalskrebs sein könnte. In dem Moment war bei mir natürlich alles vorbei. Ich war damals gerade mal 18 Jahre alt und sah schon mein ganzes Leben an mir vorbeiziehen.
In dem Termin wurde ich über mögliche Ursachen und Konsequenzen des Pap-III Befundes aufgeklärt. Auch sagte man mir, dass ich in vier Wochen wiederkommen soll, damit ein erneuter Abstrich gemacht und überprüft werden kann. Die Zeit bis dahin verging aber natürlich überhaupt nicht. Ich habe mir vier Wochen lang wahnsinnige Gedanken gemacht und bin schier durchgedreht. Nach dem erneuten Abstrich dann wieder das Warten auf den Befund und wieder Rücksprache mit der Ärztin. Da kam dann endlich die Erlösung, dass wieder alles normal sei und keine weiteren Auffälligkeiten gefunden wurden. Die ganze Aufregung war umsonst und ich hatte bis heute nie wieder etwas Auffälliges beim Abstrich.
Bei einer damaligen Mitschülerin ging das Ganze allerdings nicht so glimpflich aus. Sie hatte ebenfalls einen Pap-III Abstrich und bei ihr stellte sich Gebärmutterhalskrebs in der frühen Phase heraus. Sie wurde operiert und soweit ich weiß ist bis heute nichts wiedergekommen. Es kann also auch anders ausgehen. Man sollte sich nicht verrückt machen, aber dennoch auf alle Eventualitäten gedanklich vorbereitet sein.
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