Behandlung und Symptome einer Alkoholvergiftung?

vom 04.12.2013, 22:10 Uhr

Wie macht sich eigentlich genau eine Alkoholvergiftung bemerkbar? Kann derjenige, der die Alkoholvergiftung hat auch selber merken, wenn er an der Grenze der Alkoholvergiftung angelangt ist? Wie wird so eine Alkoholvergiftung in der Regel behandelt und was macht diese Vergiftung genau im Körper? Wird da das Blut vergiftet und setzt damit die Organe lahm oder was kann ich genau unter einer Alkoholvergiftung verstehen?

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» Ampelmännchen » Beiträge: 1310 » Talkpoints: 0,00 » Auszeichnung für 1000 Beiträge



Die Alkoholvergiftung gliedert man ja in verschiedene Stadien und da gibt es auch verschiedene Symptome dazu. Eventuell hat man das erste Stadium sogar schon einmal selber durchlebt. Die Sprache ist verwaschen, man ist hemmungsloser, reagiert langsamer auf Schmerzen und hat oft auch gerötete Augen und Gangstörungen. In dem Stadium halte ich es für Wahrscheinlich, dass man merken könnte, dass etwas nicht stimmt und das man jetzt aufhören sollte zu trinken. Aber meistens nehmen die Betrunkenen das ja nicht als so schlimm war, machen sich einen Spaß daraus und trinken einfach weiter.

Im zweiten Stadium kommen zu den Symptomen dann noch Erbrechen, Amnesie, Sehstörungen hinzu. Außerdem sind die Pupillen verengt. Im dritten Stadium kann es zur Bewusstlosigkeit und zum Schock kommen. Die Pupillen sind erweitert. Meist merkt das Umfeld erst jetzt, dass etwas nicht stimmt und holen dann Hilfe. Tja und im vierten Stadium kann es zum Koma kommen und zum Schock mit Todesfolge.

Bei der Therapie ist einiges zu beachten. Natürlich werden die Vitalfunktionen überprüft (Monitoring im Krankenhaus) und bei Bedarf entsprechende Maßnahmen ergriffen. Erbricht jemand viel, muss darauf geachtet werden, dass er nicht aspiriert und wenn das den Elektrolythaushalt durcheinander gebracht hat (bei lang anhaltendem Erbrechen), wird eine Infusionslösung gegeben. Bei Schockgefahr ergreift man entsprechende Maßnahmen.

Durch das Erbrechen hilft sich der Körper schon mal selber. Wie gesagt, man steuert dann meist mit Infusionstherapie gegen, wenn da Defizite entstehen. Ansonsten braucht der Mensch Ruhe und die Überwachung der Vitalfunktionen. Ich kenne es so, dass später langsam mit leichtem Kostaufbau bekommen wird und es erstmal natürlich nur Wasser und Tee gibt.

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» winny2311 » Beiträge: 15159 » Talkpoints: 4,91 » Auszeichnung für 15000 Beiträge


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