AOK schlechte Wahl bei kieferorthopädischer Behandlung?
Frau A ist mit ihrem Sohn bei einer gesetzlichen Krankenkasse und dort vom Service sehr enttäuscht und erwägt die Kasse zu wechseln. Allerdings befindet sich der Sohn in einer kieferorthopädischen Behandlung. Frau A hatte erwogen zur AOK zu wechseln, da diese Kasse im Ort sehr gut erreichbar ist. Vom Zahnarzt wurde nun abgeraten, da sich die Kasse wohl bei den Kosten für die kieferorthopädische Behandlung oft quer stellt.
Hat da jemand schon entsprechende Erfahrungen gemacht oder ist an der Aussage so überhaupt nichts dran?
Bei mir liegt es nun schon über 10 Jahre zurück, dass ich in kieferorthopädischer Behandlung war. Ich war damals aber auch bei der AOK versichert. Quergestellt haben die sich überhaupt nicht, meine Mutter musste aber einen Eigenanteil bezahlen. Das ist aber meines Wissens immer so, egal bei welcher Kasse. Alles, was mit Zähnen zu tun hat, wird selten komplett übernommen.
Mein Sohn ist momentan auch in kieferorthopädischer Behandlung. Wir sind jedoch seit Geburt an bei der Techniker Krankenkasse und sehr zufrieden. Wie bei jeder Krankenkasse müssen wir jedoch auch einen Eigenanteil von 10% bezahlen. Dieser bekommt man am Ende einer gut verlaufenden Behandlung zurück.
Mein Mann war seit 1989 bei der AOK versichert und hatte in den letzten Jahren nur Probleme mit dieser Krankenkasse. Vielerlei Anträge die die Krankenkasse ausfüllen sollte wurden verschlampt. Da wir im September geheiratet haben, ist er nun zu meiner Krankenkasse gewechselt. Als er von der AOK eine letzte einfache Bescheinigung benötigte von wann bis wann er dort versichert war, erhielt er eine Bescheinigung in der stand, das er danach bei der AOK familienversichert wäre, obwohl dies gar nicht stimmte. Nach dem dritten Anlauf der Bescheinigung kam dann endlich die richtige.
Eine gute Bekannte von mir ist bei der AOK und mit ihrer Tochter momentan auch in kieferorthopädischer Behandlung. Sie klagte am Anfang darüber, das die AOK falsch abrechnete. Dies war in den ersten Quartalen leider der Fall, wurde nach mehreren Beschwerden dann doch richtig gestellt.
Der Eigenanteil muss bei jeder Krankenkasse bezahlt werden. Das kennt Frau A schon, wobei sie direkt an den Kieferorthopäden bezahlt. Allerdings bekommt sie diese Zahlungen nach Abschluss der Behandlung wieder. Egal, ob sie erfolgreich war oder nicht. Die Informationen die Frau A von ihrem Zahnarzt erhielt gingen eher in die Richtung, dass die AOK wohl recht oft versucht die geplante Behandlung durch eine preiswertere Behandlung zu ersetzen. Auch wenn da vorher klar ist, dass sie weniger Erfolg bringen wird.
Link dieser Seite https://www.talkteria.de/forum/topic-227271.html
Ähnliche Themen
Weitere interessante Themen
- Junge Generation kennt deutsche Wörter nicht mehr 4052mal aufgerufen · 18 Antworten · Autor: anlupa · Letzter Beitrag von Wibbeldribbel
Forum: Alltägliches
- Junge Generation kennt deutsche Wörter nicht mehr
- Ungerechte / ungleiche Freundschaft 2166mal aufgerufen · 6 Antworten · Autor: merlinda · Letzter Beitrag von Hufeisen
Forum: Alltägliches
- Ungerechte / ungleiche Freundschaft
- Welche Bindung habt oder hattet ihr zu euren Urgroßeltern? 1388mal aufgerufen · 6 Antworten · Autor: Ampelmännchen · Letzter Beitrag von Verbena
Forum: Familie & Kinder
- Welche Bindung habt oder hattet ihr zu euren Urgroßeltern?
- Spazieren - In der Stadt oder auf dem Land? 2701mal aufgerufen · 19 Antworten · Autor: damomo · Letzter Beitrag von bambi7
Forum: Freizeit & Lifestyle
- Spazieren - In der Stadt oder auf dem Land?
- Was fasziniert euch an amerikanischen Serien 3425mal aufgerufen · 16 Antworten · Autor: Federmäppchen · Letzter Beitrag von mittenimleben7
Forum: Film & Fernsehen
- Was fasziniert euch an amerikanischen Serien
