Medikamente und Autofahren - Achtet ihr auf Nebenwirkungen?

vom 20.09.2013, 13:42 Uhr

Ich habe hier einen Schleimlöser für meinen Mann besorgt. Aber es steht im Beipackzettel, dass er keine Maschinen bedienen darf, wenn er dieses Medikament nimmt und auch nicht Auto fahren sollte. Eigentlich habe ich noch nie darauf geachtet, was auf dem Beipackzettel steht, was das Auto fahren betrifft und ich denke, dass ich bestimmt auch schon mal unter Medikamenteneinfluss Auto gefahren bin. Achtet ihr da immer drauf und lest ihr den Beipackzettel ob ihr mit dem Medikament auch Auto fahren dürft?

Vor einiger Zeit hat mein Bruder Diclofenac Tabletten genommen, bei denen er auch nicht Auto fahren durfte und er hat es gemacht. Denkt ihr, dass viele Menschen mit Medikamenten sich und andere gefährden?

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» supermami » Beiträge: 2317 » Talkpoints: 0,00 » Auszeichnung für 2000 Beiträge



Ich würde nie nach der Einnahme eines Medikamentes, dessen Beipackzettel darauf aufmerksam macht, dass man nicht Autofahren sollte, dies tun. Erstens um andere und mich selber nicht zu gefährden und zweitens, um den Führerschein zu behalten.

Ein Arzt sollte bei der Verschreibung eines Medikamentes darauf hinweisen, dass man nach der Einnahme nicht fahrtüchtig ist. Beipackzettel sollte man natürlich immer lesen.

» anlupa » Beiträge: » Talkpoints: Gesperrt »


Ich denke dass sehr viele Menschen mit dem Auto unterwegs sind wenn sie solche Medikamente einnehmen. Leider steht das ja bei sehr vielen Medikamenten oben und wenn man nach dem geht dürfte vermutlich fast niemand mehr Autofahren wenn man Medikamente einnimmt. Wenn mich nicht alles täuscht stand diese Meldung sogar mal bei Blutdrucktabletten oben. Solche Tabletten nehmen sehr viele ein und können trotzdem nicht auf das Autofahren verzichten. Ich denke man merkt eh selber ob man wirklich Einschränkungen hat durch das Medikament und verzichtet dann eh auf das Autofahren, aber wenn alles in Ordnung ist, werden die meisten fahren, mich eingeschlossen.

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» torka » Beiträge: 4376 » Talkpoints: 7,91 » Auszeichnung für 4000 Beiträge



Ich habe kein Auto, aber wenn im Beipackzettel steht, dass man nicht fahren soll, würde ich das auch nicht tun bzw. mir ein anderes Medikament aussuchen. Dass Schleimlöser die Reaktionsfähigkeit beeinträchtigen, ist mir absolut nicht bekannt. Bei allen, die ich bisher eingenommen habe, stand bei diesem Punkt, dass keine Einschränkungen zu erwarten sind. Gerade bei stärkeren Schmerzmitteln sollte man das aber eigentlich wissen und wenn man solche braucht, sollte man vielleicht auch besser krank geschrieben sein.

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» Jessy_86 » Beiträge: 5456 » Talkpoints: 0,18 » Auszeichnung für 5000 Beiträge



Da ich in einer Apotheke arbeite, habe ich es natürlich etwas einfacher, herauszufinden, nach der Anwendung welcher Medikamente man nicht mehr mit dem Auto fahren sollte. Bei den meisten Medikamenten weiß ich es natürlich auswendig. Aber mir fällt auch auf, dass sich viele Menschen nicht daran halten. Ich sage es meistens schon dazu, wenn ich Medikamente verkaufe, bei deren Einnahme die Fahrtüchtigkeit eingeschränkt wird. Aber leider bekomme ich öfter mal Reaktionen zu hören, bei denen ich ziemlich sicher sagen kann, dass sich die Kunden nicht daran halten und sich trotzdem in ein Auto setzen oder große Maschinen bedienen.

Dabei hilft es auch nichts, dass ich sage, dass der Versicherungsschutz nicht gewährleistet ist, wenn man trotz besseren Wissens Auto fährt. Ich passe schon immer auf, dass ich nach der Einnahme bestimmter Medikamente nicht mit dem Auto fahre, weil ich es schon wichtig finde, dass ich bei der Fahrt meine volle Reaktionsfähigkeit habe und diese nicht durch Medikamente beeinträchtigt ist.

» Barbara Ann » Beiträge: 28946 » Talkpoints: 58,66 » Auszeichnung für 28000 Beiträge


Unter bestimmtem Medikamenteneinfluss sollte man wirklich nicht Auto fahren und daran halte ich mich auch. Ich habe mal eine Narkose beim Zahnarzt bekommen und da wurde mir auch gesagt, dass ich nicht fahren könnte, aber das habe ich auch selber gemerkt, ich war nicht ganz da und das kann im Straßenverkehr wirklich sehr gefährlich sein. Ich denke, dass man das bei manchen Medikamenten vielleicht nicht so merkt, aber es einem trotzdem so geht. Die Reaktion ist halt langsamer und das gefährdet dann nicht nur einen selber, sondern auch andere. Ich will ja keine Gefahr für andere werden.

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» Ramones » Beiträge: 47758 » Talkpoints: 8,52 » Auszeichnung für 47000 Beiträge


Ich habe die gleiche Meinung wie Barbara Ann, denn auch ich erkläre es häufig den Leuten, dass sie mit bestimmten Medikamenten nicht mehr Auto fahren dürfen. Die Reaktion ist ähnlich wie die beschriebene, nämlich dass das den meistens Leuten relativ egal ist. Merke ich, dass jemand so gar nicht auf das Gesagt reagiert, mindere ich es ein wenig und sage eben noch dazu, dass man das Medikament erst testen sollte und schauen sollte, wie man darauf reagiert.

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» Nettie » Beiträge: 7637 » Talkpoints: -2,59 » Auszeichnung für 7000 Beiträge



Ich selbst muss sagen, dass ich schon etwas darauf achte, was im Beipackzettel steht. Aber ich verzichte nicht bei allen Medikamenten, in welchen es drin steht, auf das Führen von Maschinen. Nach einer Narkose oder einem starken Betäubungsmittel würde ich niemals ein Fahrzeug führen. Auch Schleimlöser sind je nachdem riskant, besonders wenn der Hustenanfall dann gerade im Fahrzeug eintritt. Aber meine normalen Medikamente beeinflussen meine Reaktion an sich überhaupt nicht, so dass ich mir hier keine Sorgen machen muss. Und wenn ich bemerke, dass mir nach der Einnahme eines Medikamentes eh schon komisch wird, dann lasse ich das Fahren auch bleiben.

» Wibbeldribbel » Beiträge: 12618 » Talkpoints: 5,12 » Auszeichnung für 12000 Beiträge


supermami hat geschrieben:Vor einiger Zeit hat mein Bruder Diclofenac Tabletten genommen, bei denen er auch nicht Auto fahren durfte und er hat es gemacht. Denkt ihr, dass viele Menschen mit Medikamenten sich und andere gefährden?

Ich denke schon, das viele Menschen sich die Nebenwirkungen auf dem Beipackzetteln gar nicht so genau durchlesen und auch unter Medikamenten Auto fahren oder sonstige Maschinen wie zum Beispiel auf der Arbeit bedienen. Bei mir selber schlagen gerade Schmerzmittel sehr stark an und ich wäre gar nicht in der Lage, zum Beispiel bei einer 400mg Ibuprofen Auto zu fahren.

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» EmskoppEL » Beiträge: 3423 » Talkpoints: 20,21 » Auszeichnung für 3000 Beiträge


Ich lese mir die Beipackzettel normalerweise auch immer durch. Denn man sollte so etwas nicht auf die Leichte Schulter nehmen. Wenn man nämlich Auto fährt und ein Medikament genommen hat, nach dessen Einnahme man kein Auto mehr fahren darf, kann es im falle eines Unfalles zu schwierigen Situationen kommen. denn falls herauskommt, dass man ein Medikament genommen hat welches zu Fahruntauglichkeit führt, muss man schnell mal selbst für entstandene Schäden aufkommen. Daher achte ich immer sehr darauf, dass ich nach der Einnahme solch kritischer Medikamente, kein Auto mehr fahre um mich und andere Leute nicht zu gefährden.

» Helmut989 » Beiträge: 256 » Talkpoints: 57,20 » Auszeichnung für 100 Beiträge


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