Bei welchen Erkrankungen Tagebuch führen sinnvoll?

vom 13.09.2013, 12:09 Uhr

Dass Diabetiker, die ihren Blutzucker selbst messen und sich so weit selbst behandeln, Tagebuch führen, ist bekannt. Auch Personen, die unter chronischen Schmerzen leiden, führen hin und wieder ein Schmerztagebuch und markieren besondere Ereignisse. Anhand dieser Tagebücher kann man manche Situationen auswerten und Methoden entwickeln, damit umzugehen.

Bei welchen Erkrankungen ist es denn noch nützlich und sinnvoll, eine Art Tagebuch zu führen? Wie gewichtig sind die dort getroffenen Aussagen? Hilft ein Tagebuch wirklich immer?

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» *steph* » Beiträge: 18439 » Talkpoints: 38,79 » Auszeichnung für 18000 Beiträge



Ich habe auch schon bei einer Allergie ein Tagebuch führen müssen. Dort sollte ich eintragen, wann ich Symptome habe und wie stark diese waren. Anhand dessen wollte man eben heraus finden, was man ändern kann und mir das Leben erleichtern kann. Gebracht hat es eigentlich nichts. Ich habe schlimme Monate und weniger schlimme Monate, das war mir aber vorher schon klar. Ansonsten habe ich auch schon gehört, dass man das bei Störungen des Zyklus machen kann um heraus zu finden woran es liegt.

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» Ramones » Beiträge: 47758 » Talkpoints: 8,52 » Auszeichnung für 47000 Beiträge


Ich musste bisher noch nie ein Krankheits-Tagebuch führen, aber ich kann mir etliche Fälle vorstellen, in denen es sinnvoll ist, um dem Zusammenhang zwischen Symptomen und äußeren Auslösern auf die Spur zu kommen.

Oft leiden Menschen ja beispielsweise unter wiederkehrenden Kopf-, Bauch- oder sonstigen Schmerzen, ohne dass eine konkrete ärztliche Diagnose vorliegt. Wenn man also über einen längeren Zeitraum hinweg aufschreibt, wann die Beschwerden schlimmer oder besser waren, was man zu dem jeweiligen Zeitpunkt getan oder gegessen hat oder vergleichbare Faktoren dokumentiert, lassen sich wohl längerfristig Zusammenhänge erkennen, die auf den ersten Blick nicht sichtbar sind. Ein Tagebuch zu führen ist anscheinend ein probates Mittel bei unklaren oder schwer einzugrenzenden Beschwerden.

» Gerbera » Beiträge: 11346 » Talkpoints: 56,04 » Auszeichnung für 11000 Beiträge



Ich musste selbst noch nie so ein Tagebuch führen und kenne das persönlich auch nur von einer Person, die ebenfalls an Diabetes leidet.

Ansonsten kommt es immer wieder vor, dass so ein Tagebuch geführt werden muss, wenn die genaue Erkrankung eben noch nicht bekannt ist und mithilfe eines solchen Tagebuches erkannt werden soll. Bekannt ist mir das hier bei Allergien bzw. zum Erforschen von möglichen Allergien, wenn es beispielsweise immer wieder zu Übelkeit oder Magenschmerzen oder so kommt. "Ernährungstagebücher" kommen vermutlich sehr häufig vor.

» SuperGrobi » Beiträge: 3876 » Talkpoints: 3,22 » Auszeichnung für 3000 Beiträge



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