Entlassung aus der Klinik und Angehörige leben nicht vor Ort

vom 21.04.2013, 21:49 Uhr

Herr A. wohnt in einer kleineren Stadt. Seine einzigen Angehörigen, sein Sohn und seine Schwiegertochter, wohnen etwa 50 Kilometer entfernt. Beide sind Vollzeit berufstätig. Beide arbeiten von morgens bis zum späten Nachmittag.

Nun ist er Herr A. plötzlich erkrankt und muss in ein Krankenhaus. Sein Sohn und seine Schwiegertochter besuchen ihnen, so oft es möglich ist. Zum Glück kann Herr A. in einem Krankenhaus am Wohnort seiner Angehörigen behandelt werden. Am Wochenanfang erzählt der Vater/ Schwiegervater, dass man wohl von einer Entlassung in der Mitte der nächsten Woche gesprochen hat. Da der Sohn da Urlaub hat, ist es kein Problem, dass er seinen Vater dann abholt. Das wird auch dem Klinikpersonal gegenüber so erklärt.

Am Mittwochabend besucht das Ehepaar Herrn A. Da sagt er den Beiden, dass er am nächsten Tag entlassen werden soll. Bis spätestens um 12 Uhr muss er sein Zimmer geräumt haben. Weder sein Sohn, noch seine Schwiegertochter können so kurzfristig am nächsten Tag Herrn A. abholen.

Was kann man nun machen? Herr A. kann alleine nicht nach Hause, weil er nicht wirklich mobil ist. Eine Taxifahrt an den Wohnort ist finanziell nicht möglich. Öffentliche Verkehrsmittel fahren nicht. Wie kann man das am besten lösen?

» Fugasi » Beiträge: 1877 » Talkpoints: 1,33 » Auszeichnung für 1000 Beiträge



Wo ist das Problem? Herr A. muss halt mit seiner Tasche in einem Wartebereich des Krankenhauses warten, bis er am Abend abgeholt wird. Das Krankenhaus behält einen Patienten nicht länger, nur weil er nicht abgeholt wird. Notfalls muss er doch mit dem Taxi fahren oder im Hotel übernachten.

» anlupa » Beiträge: » Talkpoints: Gesperrt »


Wenn man nicht mobil ist, kann man vielleicht auch einen Krankentransport machen lassen. Vielleicht gibt es da einen sozialen Dienst, der hilft oder man fragt eben Bekannte. Ansonsten wird der Herr wohl warten müssen. An erster Stelle würde ich aber mal im Krankenhaus nachfragen, was die für eine Idee haben, was man machen kann. Er ist ja sicherlich nicht der Erste mit dem Problem. Ansonsten muss man vielleicht einfach mal beim Arbeitgeber ein Gespräch führen, dass eben kurzfristig ein Problem aufgetaucht ist und man nicht kommen kann.

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» Ramones » Beiträge: 47758 » Talkpoints: 8,52 » Auszeichnung für 47000 Beiträge



Was heißt dabei nicht wirklich mobil? Kann Herr A. sich ohne fremde Hilfe fortbewegen? Wenn ja, dann wird man wohl oder übel warten müssen bis man abgeholt wird oder eben das Taxi samt seinen Kosten nehmen müssen. Ein Krankentransport ist da eher unüblich und wird mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht möglich sein.

Und ein Taxi innerhalb des Ortes, dass Herr A. erst mal zur Wohnung des Sohnes gefahren wird, kostet nun auch keine Unsummen. Ansonsten wäre es sicherlich möglich, wenn der Sohn von Herrn A. oder eben die Schwiegertochter mal kurzzeitig den Arbeitsplatz verlassen, um die Fahrt zu übernehmen.

» Punktedieb » Beiträge: 17970 » Talkpoints: 16,03 » Auszeichnung für 17000 Beiträge



Nicht wirklich mobil zu sein, kann niemand wissen, was damit gemeint ist. Konnte Herr A nun überhaupt nicht alleine nach Hause, weil er gehunfähig ist? Da es in den Krankenhäusern Aufenthaltsräume gibt, kann ein Patient auch dort warten, bis er abgeholt wird. Sein Mittagessen bekommt der Patient noch am Entlassungstag. Kaffee kann er sich geben lassen. So gut versorgt kann jeder warten, bis er abgeholt wird.

» Cid » Beiträge: 20027 » Talkpoints: -1,03 » Auszeichnung für 20000 Beiträge


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