Wie legitimieren sich Privatpatienten beim Arzt?

vom 29.03.2013, 16:26 Uhr

Als ich letztens beim Arzt war, kam ein Patient zur Anmeldung. Die Mitarbeiterin bat um die Gesundheitskarte. Er sagte ihr, dass er die nicht benötige, da er privat versichert sei. Er setzte sich dann ins Wartezimmer.

Mit ist nicht klar, wie das bei Privatpatienten läuft. Muss ein Privatpatient, der nicht bekannt ist, sich nicht legitimieren? Wenn die Angaben gemacht werden, müssen sie ja nicht stimmen. Dieser Patient kam zu der Ärztin, weil sie die Vertretung für einen Kollegen übernommen hatte. Bisher hatte ich immer geglaubt, dass auch Privatpatienten eine Gesundheitskarte besitzen. Vielleicht kann mir das jemand sagen, wie das bei Privatpatienten läuft?

» Cid » Beiträge: 20027 » Talkpoints: -1,03 » Auszeichnung für 20000 Beiträge



Ich bin Privatpatienten und haben ebenfalls eine Krankenkarte von meiner Privatversicherung. In den meisten Fällen muss ich die aber nicht vorlegen. Beim ersten Besuch bei einem Arzt muss ich meist ein Formular ausfüllen und unterschreiben und das war es dann.

Die Krankenversicherungskarte war bei mir bisher nur bei meinem Krankenhausaufenthalt wichtig, denn da hat das Krankenhaus einen Teil der Behandlungskosten direkt mit der Versicherung abgerechnet, ich musste daher nicht mit einem recht hohen Betrag in Vorleistung treten.

» ratacrash1962 » Beiträge: 674 » Talkpoints: 7,40 » Auszeichnung für 500 Beiträge


Ich war vor einigen Jahren auch einmal privat versichert und musste beim Erstbesuch eines Arztes immer nur ein Formular ausfüllen und auch angeben, bei welcher Versicherung ich war. Ich kann mich nicht entsinnen, jemals meinen Personalausweis vorzeigen zu müssen. Aber du hast recht. Eigentlich könnte dann jeder kommen und das Formular falsch ausweisen. Vielleicht sah ich auch vertrauenswürdig aus und andere haben ihren Ausweis vorzeigen müssen.

» anlupa » Beiträge: » Talkpoints: Gesperrt »



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