Betrachtet ihr euch selbst als "wetterfühlig"?

vom 11.02.2013, 20:46 Uhr

Die Vorstellung, dass bestimmte Wetterlagen direkten Einfluss auf die Gesundheit und das Wohlbefinden vieler Menschen haben, ist weit verbreitet. Die Symptome sind ebenso vielfältig und reichen von Gelenkschmerzen über Stimmungsschwankungen bis hin zu Kreislaufproblemen, die allesamt mit bestimmten Wetterlagen in Verbindung gebracht werden.

Ich zum Beispiel werde immer furchtbar müde, wenn sich ein Wetterwechsel hin zu Regenwetter ankündigt. Sobald die ersten Tropfen fallen, werde ich wieder wach, aber in dieser "Übergangsphase", wenn sich der Regen allmählich ankündigt, bin ich schon ein paar Mal in ungünstigen Situationen eingepennt, obwohl ich eigentlich ausreichend Schlaf in der Nacht bekommen habe. Außerdem bekomme ich manchmal Kopfschmerzen, wenn hier in Alpennähe der warme Föhn-Wind bläst.

Kennt ihr diese Phänomene auch oder haltet ihr sie für bloßen Humbug und Einbildung? Hat das Wetter eurer Meinung nach Einfluss auf euren Organismus? Ich meine damit nicht, dass man sich freut, wenn die Sonne scheint, sondern wirklich körperliche Effekte wie Schwindel oder irgendwelche Schmerzen. Kann man gegen "Wetterfühligkeit" etwas unternehmen oder muss man sich als Betroffener einfach damit abfinden?

» Gerbera » Beiträge: 11346 » Talkpoints: 56,04 » Auszeichnung für 11000 Beiträge



Ich kenne das sogar sehr gut und bin mir ganz sicher, dass ich wetterfühlig bin. Ich spüre Wetterumschwünge im Kopf. Ich leide sehr oft unter Migräne, manchmal sind es richtig starke Anfälle. Das Wetter ist unter anderem auch ein Auslöser dafür. Wenn zum Beispiel ein Temperaturumschwung kommt oder es sehr windig ist, bekomme ich ziemlich schnell Kopfschmerzen.

Da meine Mutter das gleiche Problem hat, denke ich, ich habe es von ihr geerbt. Manchmal wurde es sogar lustig, wenn ich ihr sagte, dass ich heute Kopfschmerzen wegen dem Wetter habe. Dann meinte sie: "ok, ich sag meine Termine für morgen ab" und hatte am nächsten Tag ebenfalls. Kopfschmerzen.

Also, ja, Wetterfühligkeit gibt es meiner Meinung nach! Und noch ein kleines Beispiel: Das Wetter ist auch für unsere sogenannte Frühjahresmüdigkeit verantwortlich. Nach den langen Tagen mit tiefen Temperaturen erweitern sich die Blutgefäße durch die nun warmen Temperaturen. Dadurch sinkt der Blutdruck und wir fühlen uns müde!

» marillion » Beiträge: 150 » Talkpoints: 1,03 » Auszeichnung für 100 Beiträge


Ich bin sehr wetterfühlig. Bei bestimmten Wetterlagen bin ich müde, bei anderen voller Energie. Besondere Probleme bereitet mir der Föhn. Am Anfang, als ich nach München bekommen bin, habe ich dieses Wetterphänomen noch nicht so stark wahrgenommen, aber jetzt leide ich darunter.

Manchmal habe ich auch Kopfschmerzen, die erst wieder aufhören, wenn es regnet. Bei Regen geht es mir im Allgemeinen besser als bei Sonne und den Herbst mag ich lieber als den Sommer. Mir graust es schon wieder vor den unerträglich heißen Tagen, an denen ich mich zu nichts aufraffen kann.

» anlupa » Beiträge: » Talkpoints: Gesperrt »



Habe Jahrelang Mannschaftssport betrieben und mir dabei ein paar Verletzungen zugezogen in den Sprunggelenken und Bändern. Genau an diese Stellen merke ich Morgens beim Aufstehen wenn das Wetter wechselt, denn dann komme ich vor Schmerzen kaum aus dem Bett. Diese vergehen dann erst nach ein paar Stunden wenn ich mich bewegt habe, aber Morgens ist es eine richtige Qual.

» Flasssh » Beiträge: 373 » Talkpoints: 9,68 » Auszeichnung für 100 Beiträge



Da ich an einem Hormonmangel im Gehirn leide kenne ich das Problem der Wetterfühligkeit sehr gut. Ich bin zwar mittlerweile sehr gut auf meine Tabletten eingestellt, merke jedoch jegliche Veränderung des Wetters in Form von Migräneanfällen sehr stark. Ich hoffe, dass sich dies auch noch irgendwann etwas durch die Tabletten legt und dass ich wieder ein normales Leben - ohne Wetterfühligkeit - leben kann.

» Caralia » Beiträge: 312 » Talkpoints: 24,68 » Auszeichnung für 100 Beiträge


Ähnliche Themen

Weitere interessante Themen

^