Wie werden bei euch KiTa-Ganztagesplätze verteilt?

vom 07.12.2012, 15:06 Uhr

Eigentlich sollte ja jedem, der arbeiten geht oder gehen will ein Ganztagesplatz in der KiTa zustehen. Aber da noch nicht so viele Plätze geschaffen sind, wie man hier in der Gegend braucht, ist die Verteilung für viele unverständlich. Mütter, die eine feste Arbeit haben und bisher eine Tagesmutter hatten, die ja auch teurer ist als ein KiTa Platz oder ein Ganztagesplatz im Kindergarten bekommen keinen Platz und die Kinder aus Familien, wo beide Elternteile arbeitslos sind und zu hause sind haben den Platz, damit sie für den Arbeitsmarkt vermittelbar sind.

Klasse, eine Familie, die arbeitet und froh ist, wenn die Kinder in KiTa oder Kindergarten unter kommen müssen ein Haufen Geld für eine Tagesmutter zahlen, die, wenn sie krank ist, keine Vertretung hat. Wie werden bei euch die Ganztagesplätze verteilt? Habt ihr genügend Plätze in eurer Gegend?

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» supermami » Beiträge: 2317 » Talkpoints: 0,00 » Auszeichnung für 2000 Beiträge



Bei uns ist es so, dass man in der Regel auch den Platz bekommt, für den man sein Kind anmeldet. Natürlich ist es ärgerlich, wenn man berufstätig ist, und einen Platz bis 17h braucht und der ist voll. Allerdings wird hier immer mal wieder etwas frei und wenn man sein Kind gleich zur Geburt anmeldet, dann bekommt man den Platz, den man sich wünscht, in der Regel auch.

» Liana » Beiträge: 816 » Talkpoints: 12,72 » Auszeichnung für 500 Beiträge


Es gibt zwar einige Plätze bei uns, jedoch sollte man schon vor der Geburt sein Kind bei der Stadt vormerken lassen wenn man einen Ganztagsplatz benötigt. Für weniger Betreuung reicht es auch das Kind sechs Monate vorher vormerken zu lassen, jedoch sind dann nur noch die teuren Kindertagesstätten frei. Bevorzugt wird man erst, wenn man bereits ein Geschwisterkind in der gleichen Einrichtung untergebracht hat ansonsten geht es nach der Reihe der Anmeldungen.

Man muss aber auch dazu sagen, dass die öffentlichen Träger die Ganztagsplätze gar nicht erst anbieten sondern man gezwungen ist sich an die privaten Träger zu wenden, die sich das natürlich gut bezahlen lassen. Ein solcher Platz kostet hier mindestens 700 Euro im Monat ohne Verpflegung. Diese muss man zusätzlich bezahlen, es ist nicht gestattet das das Kind essen von Zuhause mitbringt, dass ich persönlich auch ein Unding finde da man so wenigstens ein wenig Kosten reduzieren könnte.

Ich habe schon während der Schwangerschaft nach einem Platz für meinen Sohn gesucht, da ich es mir auch nicht leisten konnte in Elternzeit zu gehen. Jedoch musste ich zwangsläufig nun einige Wochen in Elternzeit gehen, da der Platz vorher nicht frei war und die Eingewöhnungsphase auch seine Zeit gedauert hat. Während dieser Zeit musste ich mich in oder in unmittelbarer Umgebung zur KiTA aufhalten.

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» Sorae » Beiträge: 19473 » Talkpoints: 10,53 » Auszeichnung für 19000 Beiträge



Ich wohne jetzt in einem Dorf und da ist es ganz anders als in der Stadt. Es gibt hier keine Probleme mit einem Kindergartenplatz, was ich auch wirklich gut finde. Hier kann man hingehen und die versuchen das dann für einen hinzubekommen. Wobei hier auch einfach nicht die Menge an Kindern ist, wie in der Stadt. Dort muss man sich dann möglichst schon mit der Schwangerschaft anmelden. Das habe ich da auch nicht gemacht, hatte mich auch dort beworben für meinen Sohn, aber keine Rückmeldung bekommen bis auf den Satz das wir auf einer Liste stehen. Das wäre da wohl nichts geworden.

Die Plätze werden dann wohl von der Liste abgearbeitet, ob es einem passt oder nicht. Bevorzugt werden wohl nur die, die schon ein Kind in der Einrichtung haben.

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» Ramones » Beiträge: 43201 » Talkpoints: 3,52 » Auszeichnung für 43000 Beiträge



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