Was erhöht eine Thrombosegefahr? Wie vorbeugen?

vom 28.11.2012, 22:34 Uhr

Wenn man im Krankenhaus liegt, bekommt man eine Thrombosespritze, weil man sich da ja wohl nicht viel bewegt. Nun gibt es ja Menschen, die sich auch zu hause bzw. im Beruf nicht groß bewegen können, weil sie am Schreibtisch arbeiten und wenn sie nach hause kommen müde sind und froh sind, wenn sie die Beine lang machen können. Was erhöht außer mangelnde Bewegung noch das Thromboserisiko? Was kann man vorbeugend, außer Bewegung gegen Thrombose machen?

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» Sherlock-Holmes » Beiträge: 2025 » Talkpoints: 0,00 » Auszeichnung für 2000 Beiträge



Ein erhöhtes Thromboserisiko findet man bei folgenden Zuständen: Krankheitsbilder, die mit nephrotischem Syndrom einhergehen, erhöhen aufgrund des Verlustes an Antithrombin das Thromboserisiko. Weiterhin haben Diuretika in Form von Schleifendiuretika und Thiaziden als Nebenwirkung ein erhöhtes Thromboserisiko, nachvollziehbar wegen des Flüssigkeitsverlustes, wodurch das Blut dickflüssiger und das Risiko von Thrombembolien einfach erhöht wird.

Darüber hinaus gibt es auch das Krankheitsbild der sogenannten HIT - Heparin-induzierte Thrombozytopenie: Als Folge von Immunkomplexen mit Thrombozytenverklumpungen kann es zu Thrombosen kommen, muss es aber nicht. Meist wird die HIT relativ schnell diagnostiziert und man steigt auf ein anderen Antikoagulans um und die Thrombozyten erholen sich auch innerhalb kürzester Zeit.

Des Weiteren sind Herzrhythmusstörungen, ganz besonders Vorhofflimmern, Risikofaktoren für die Entstehung von Thrombembolien. Aber auch die postoperative Phase oder Infektionen können Thrombosen induzieren, ist aber ziemlich komplex dieses Gebiet.

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» getku » Beiträge: 883 » Talkpoints: 11,06 » Auszeichnung für 500 Beiträge


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