Welche Medikamente nehmt ihr häufig bis regelmäßig?
Viele Leute nehmen regelmäßig Medikamente ein. Auf mich trifft das nun nicht zu, ich habe in der Vergangenheit nur wenige Medikamente eingenommen und verzichte mittlerweile meistens ganz darauf. Unter den Usern gibt es sicher einige, die regelmäßig Medikamente einnehmen. Um welche Medikamente handelt es sich dabei? Welche Probleme plagen euch und welche Medikamente wurden euch dagegen verordnet? Welche Mittelchen nehmt ihr vielleicht in Eigenregie häufig bis regelmäßig ein, ohne dass sie verordnet wurden?
Regelmäßig muss ich zum Glück keine Medikamente nehmen. Dadurch bin ich richtig froh, denn 100 prozentig gut sind Medikamente nie. Nebenwirkungen spielen immer eine Rolle. Es ist sehr viel wert, wenn man ohne Medikamente auskommen kann.
Ich nehme nur etwas, wenn ich ziemlich heftig erkältet bin. In dem Fall bevorzuge ich Prospan für den Husten und Nasenspray sowie Minzöl für den Schnupfen. Wenn ich Halsschmerzen habe, greife ich auf Dolo Dobendan zurück. Die helfen immer recht gut.
Ich muss täglich eine Tablette nehmen, weil ich keine Schilddrüse mehr habe und mir die benötigten Hormone irgendwie zugeführt werden müssen. Ansonsten habe ich noch ein Spray und Tabletten für die kritischen Allergiephasen, die mich ungefähr zweimal im Jahr treffen. Da ich eine Laktoseintoleranz habe, kann es sein, dass ich unter extremen Blähungen und Bauchkrämpfen leide. Hierfür hat meine Ärztin mir ein natürliches Medikament verschrieben, welches ich dreimal am Tag bei Bedarf nehmen darf.
Minzöl und Gelomyrthol vertrage ich überhaupt nicht. Außer den oben genannten Medikamenten nehme ich an sich keine Medikamente und die oben genannten Medikamente sind wirklich nötig und ich muss gestehen, dass ich bisher kaum Nebenwirkungen hatte. Wenn ich jedoch darüber nachdenke, dann fällt mir an sich nur noch mein Verhütungsmittel ein, welches jedoch ein Hormonimplantat im Oberarm ist. Da ich keine Pille vertrage, war dies die beste Lösung für mich.
Ich nehme keinerlei Medikamente ein. Warum auch? Ich bin ja auch zur Zeit gesund. Selbst wenn ich mal krank bin werfe ich mich nicht gleich mit Tabletten und Medikamenten zu. Wenn es deutlich schlimmer wird und es nicht wirklich besser wird, dann nehme ich schon mal etwas ein. Das ganze beschränkt sich dann aber auf ganz normale Medikamente wie Dolormin oder Ibu-Akut. In seltenen Fällen werfe ich auch mal bei starken Kopfschmerzen eine Aspirin-Tablette ein und lege mich aufs Ohr, aber sonst versuche ich immer möglichst ohne auszukommen.
Ich selbst nehme regelmäßig die Pille. Das ist aber auch das einzige Medikament, das ich jeden Tag einnehme.
Ansonsten nehme ich relativ häufig etwas gegen gegen Bauchschmerzen, da ich leider ziemlich häufig darunter leide. Manchmal ist es so schlimm, dass es sich ohne Medikamente kaum aushalten lässt. Da muss ich dann einfach zu Schmerzmitteln greifen. Jedoch versuche ich es meistens, ohne Medikamente klar zu kommen, weshalb ich nun nur noch etwa alle zwei Wochen etwas gegen
Bauchschmerzen nehme.
Meinst Du mit Medikamenten auch Hormone? Denn die muss ich in zweierlei Hinsicht nehmen. Zum Einen habe ich nur noch eine sehr kleine Schilddrüse und muss dafür auch die Tabletten, also Hormone nehmen. Eine Tablette L-Thyroxin mit hoher Dosis bewirkt da schon Wunder und unterstützt natürlich die Stoffwechselvorgänge im Körper. Die Dosis war zu Beginn geringer und wurde mit Absprache meines Diabetologen nach oben gesetzt. Da er auch Internist ist, wird dort die Schilddrüse regelmäßig anhand der Blutwerte und des Ultraschalls kontrolliert, sodass ich dafür nicht erst noch in der Radiologie erscheinen muss.
Ansonsten muss ich natürlich auch Insulin erhalten. Dabei werden dann die Werte zunächst geschätzt und mit der Zeit angepasst. Das heißt, man erstellt zwischendurch sogenannte Blutzuckerprofile, anhand dessen man das sogenannte Feintuning einstellen kann. Man bekommt also erst einmal ein gewisses Schema, nachdem man spritzen muss und den Rest muss man dann selbst anpassen. Allerdings bespreche ich zum Beispiel die Anpassung der Grundversorgung mit meinem Arzt, während ich das für das Essen gedachte Insulin selbst anpasse und einstelle. Der Diabetes ist eine Krankheit, die viel Eigeninitiative erfordert, was ich auch gut finde, sodass eben die Selbstbestimmung absolut vorhanden ist und man es selbst in der Hand hat. Am Anfang mag man damit überfordert sein, aber entweder wird man sehr engmaschig in der Ambulanz betreut oder man wird stationär betreut, wo man dann wieder unter Beobachtung steht.
Beide Medikamente sind natürlich verschreibungspflichtig, andere Medikamente nehme ich nicht täglich. Wenn ich erkältet bin oder so, mag was dazu kommen, aber weder nehme ich Aspirin oder andere frei verkäufliche Medikamente, es sei denn, es geht nicht mehr anders. Aber solange es sich vermeiden lässt, verzichte ich darauf.
Ich persönlich nehme eigentlich fast nie Medikamente beziehungsweise versuch ich dies eben immer zu vermeiden und mich mit anderen Mitteln, wie viel Trinken oder Ausruhen zu genesen. Wenn es mal wirklich überhaupt nicht mehr geht, nehme ich eine Aspirin und hin und wieder auch mal eine Ibuprofen ein. Mehr aber auch nicht, da ich ich viele Personen kenne beziehungsweise kannte, die von Medikamenten abhängig waren.
Regelmäßig brauche ich zum Glück auch keine Medikamente. Wenn ich einen akuten Schub bei meiner Neurodermitis habe, brauche ich allerdings schon Salben, die ich dann regelmäßig benutze, allerdings ist das ja kein Medikament zum Einnehmen. Auch würde ich nicht sagen, dass ich ein Medikament häufig einnehmen würde. Wenn ich mal Kopfschmerzen habe, nehme ich schon eine Tablette, aber das ist doch eher selten der Fall.
Gegen meine Allergien nehme ich bei Bedarf Cetirizin, allerdings wird das mittlerweile nur noch dann notwendig, wenn ich Kontakt zu den Zwergkaninchen habe. In meiner eigenen Wohnung, in der die drei nicht leben, benötige ich das Cetirizin nicht. Da ich allergisches Asthma habe, nehme ich seit einigen Jahren ein niedrig dosiertes cortisonhaltiges Präparat, Viani. Seit einiger Zeit kann ich bei mir Herzpalpitationen bemerken, die laut Packungsbeilage eine Nebenwirkung des Viani sein können und für die es nun in meinem Fall auch keine anderen Erklärungen gibt, jedenfalls nicht aktuell. Als es mir einige Zeit psychisch sehr schlecht ging, weil ich in der Arbeit gemobbt wurde, hatte ich diese Palpitationen ständig und damals wurden auch einige EKGs an mir durchgeführt, die alle herausgestellt haben, dass mein Herz gut funktioniert. Mittlerweile treten die Palpitationen nur noch selten auf und ich schreibe sie meiner regelmäßigen Viani-Einnahme zu. Darüber hinaus neige ich mittlerweile zu blauen Flecken und es muss nicht viel passieren, damit ich wieder einen solchen habe. Es genügt insofern schon, wenn ich mich einfach eine Zeit lang irgendwo anlehne, damit ich einen neuen blauen Fleck habe, dabei denke ich mir also mittlerweile schon gar nichts mehr.
Für akute Anfälle habe ich außerdem noch ein Dosier-Aerosol, Berodual, das ich sehr gut vertrage und das eine hervorragende Wirkung zeigt. Es ist mein wichtigstes Utensil, das ich auch ständig bei mir habe, denn ein Asthma-Anfall kann jederzeit durch einen spezifischen oder unspezifischen Reiz ausgelöst werden und dafür genügt es schon, wenn ich mich körperlich mal etwas mehr anstrenge als üblich oder wenn ich kalte Luft einatme. An manchen Tagen im Winter ist es besonders heftig und ich benötige dann umgehend einen Hub Berodual, weil es anders nicht geht. Ich bin wirklich froh über dieses Medikament, denn zuvor hatte ich Foradil bekommen, das schon beim Gebrauch absolute Schwierigkeiten gemacht hat und das ich insofern auch nicht ständig einsatzbereit bei mir hatte. Das ist mit dem Berodual glücklicherweise anders und für einen Asthmatiker ist es unglaublich wichtig, dass er weiß, dass er seine Hilfe bei sich hat, auf die er in einem Notfall direkt zurückgreifen kann, um Linderung zu erfahren.
Wenn man die Pille als Medikament bezeichnen möchte, dann nehme ich die natürlich regelmäßig, aber das muss ja auch so sein. Ansonsten habe ich eigentlich kein bestimmtes Medikament, welches ich regelmäßig einnehmen müsste.
Und eigentlich nimmt man Medikamente doch auch nur, wenn eine Erkrankung vorliegt. Bei mir war das vor kurzem eine Blasenentzündung, mit der ich schon seit September zu kämpfen habe. Damals bekam ich ein Antibiotikum, welches nicht wirklich geholfen hat und jetzt habe ich zehn Tage lang Penicillin einnehmen müssen, glücklicherweise ist das aber seit gestern auch vorbei. Aber solche Einnahmen sind ja nur vorübergehend und nicht regelmäßig.
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