Stresssymptome und Stressfaktoren erkennen

vom 18.11.2012, 00:33 Uhr

Wo man auch hinhört, alle sind ja scheinbar nur im Stress. Selbst wenn ich mich mit Dauerarbeitslosen unterhalte, die sind auch nur noch im Stress. Bei mir ist es ja nun so, dass ich eigentlich ein entspanntes Gemüt habe und eigentlich gar nicht weiß was Stress ist und wie ich diesen definieren sollte.

Aber vielleicht habe ich ja andererseits doch Stresssituationen im Alltag und nehme diese vielleicht nur nicht wahr? Vielleicht können mir ja mal die Stressgeplagten oder Stresserfahrenen im Forum auf die Sprünge helfen, wie und woran man Stresssymptome und Stressfaktoren erkennen und wahrnehmen kann?

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» schraxy » Beiträge: 1085 » Talkpoints: 52,15 » Auszeichnung für 1000 Beiträge



Ich würde mich jetzt nicht als stresserfahren bezeichnen, aber ich denke das Stress entsteht, wenn man sich selber zu viel Druck im Leben macht. Der Druck kann von außen kommen im Job oder weil man zu viele Verpflichtungen hat oder so. Aber auch als Arbeitsloser kann man Stress haben, zum Beispiel der Druck, weil man eine Arbeit möchte oder das Umfeld auf einen negativ einwirkt.

Stress ist eine psychische Belastung für den Körper und deswegen kann man auch einige Krankheiten bekommen. Stress hat sicherlich noch mehrere Ursachen. Auch Erkrankungen machen Stress oder das Umfeld, wenn man beispielsweise Druck hat, weil man kein Geld hat oder Krieg ist, es Katastrophen gibt.

Für viele Leute beginnt Stress aber schon, wenn sie etwas tun müssen, was sie nicht wollen. Dann sagt man, dass das Leben stressig ist, weil es negativ behaftet ist. Es wird also negativ wahrgenommen, wobei es für Außenstehende kein Stress ist.

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» Ramones » Beiträge: 47758 » Talkpoints: 8,52 » Auszeichnung für 47000 Beiträge


Die Grenze von "es ist einfach nur ein wenig stressig zur Zeit" und Stress als wirkliche psychische, ernstzunehmende Belastung ist meiner Ansicht nach sehr schwammig. Es kommt auch immer noch auf den Menschen an, wie er sich in solche Situationen verhält und reagiert. Es gibt ja durchaus sehr stressresistente Menschen, die man so schnell nicht stressen kann, während andere wiederum bei dem kleinsten Druck schon total fertig mit den Nerven sind.

Daher muss sich jeder selber fragen, ob das Leben gerade so stressig ist, dass es die Lebensqualität in großem Maße beeinträchtigt. Sollte man diese Frage mit "ja" beantworten können ist es, meiner Meinung nach, höchste Zeit, sich eine Auszeit zu gönnen. Das kann ein Tag Urlaub sein oder auch einfach nur mal sich für den Tag nichts vorzunehmen und die anderen im Haus zum Beispiel mal den Haushalt übernehmen zu lassen. Viele können sich auch gut entspannen, wenn sie mal ein gutes Buch lesen oder einen Spaziergang machen.

Wichtig ist, wie schon von Ramones erwähnt, dass man sich selbst nicht zu viel Druck macht. Das Leben ist zu kurz, um es nicht zu genießen, also falls nicht unbedingt notwendig: bloß nicht stressen lassen. :wink:

» *sophie » Beiträge: 3506 » Talkpoints: 1,38 » Auszeichnung für 3000 Beiträge



Stress entsteht im Kopf kann man sagen. Beispiel: Du bist Postbote, und möchtest die Post zu einem Haus bringen, plötzlich kommt ein bellender Hund um die Ecke geschossen, dein Herz schlägt schneller, und dein Blutdruck steigt. In diesem Moment entsteht Stress. Im ersten Moment ist Stress etwas positives, weil du bereit bist Höchstleistungen zu vollbringen.

Im unserem Zeitalter stehen wir allerdings ständig unter Stress, es fängt schon damit an, dass wir zu etwas keine Lust haben. Auf Dauer macht Stress aber krank, und deshalb ist er auch so gefährlich. Folgen sind Bluthochdruck, Schädigungen des Herzens, Herzinfarkt, oder ein Schlaganfall.

Aber es ist in der Tat so, dass es Menschen gibt, die mehr oder weniger Stress empfinden. Man kann sich da einem bestimmten Typ zu ordnen, es hängt einfach immer davon ab, wie man denkt. Das läuft so ab, es gibt eine Situation, die wird beispielsweise negativ bewertet, wie eine schlechte Note in der Schule. Dann gibt es z.B. eine weitere Arbeit in der Schule, und jetzt bewertet man die Situation im Kipf nochmal, und je nachdem wie man dann handelt, und denkt, ändert sich auch die Note. Denn das ganze läuft im Kopf ab. Am Ende gibt es dann die veränderte Situation.

Ich denke daher, dass du eher der Typ bist, der alles plant, und daher einen guten Zeitplan hat, und sich nicht beeilen muss. Du versuchst wahrscheinlich immer eher positiv zu denken. Deshalb empfindest du keinen Stress, oder aber du hast dich schon an den Stress gewohnt, weil du ständig unter Stress stehst. Dann wirst du aber früher oder später krank werden.

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» Finja18 » Beiträge: 1296 » Talkpoints: 61,63 » Auszeichnung für 1000 Beiträge



Es geht ja eigentlich nur darum, wer gut und wer schlecht mit Stress umgehen kann.l Ich beispielsweise kann nur schwer mit Stress umgehen und es fällt mir nicht leicht, mich in stressigen Zeiten durch das Abi etc. zu entspannen, genug zu essen und mich gut zu fühlen. Ich habe dann schnell depressive Phasen und mir fällt die Decke auf den Kopf, weil ich am liebsten Flüchten würde.

Wenn du unter Stress stehen würdest, dann würdest du das garantiert merken. Vielleicht kannst du auch einfach nur sehr gut damit umgehen, und dir fällt es leicht, stressige Situationen zu meistern.

» MissCuriosity » Beiträge: 566 » Talkpoints: 25,44 » Auszeichnung für 500 Beiträge


Jeder Mensch geht anders mit Stress um. Vielleicht kannst du Energie und Arbeit einfach nur gut managen und bist daher nicht so sehr anfällig dafür. Es ist doch schön, wenn man sich nicht gestresst fühlt.

Wobei ich ehrlich gesagt fast niemanden kenne, der noch nie gestresst war. Natürlich gibt es da auch verschiedene Möglichkeiten, wie man gestresst sein kann. Man kann zum Beispiel ja mal Stress auf Arbeit haben. Das hast du doch sicherlich auch schon mal gehabt. Wenn einfach so viel zu tun ist, dass man gar nicht weiß, wo man anfangen soll und der Tag eigentlich ein paar Stunden mehr haben müsste. Zumindest dann, wenn man auch noch schlafen will. Meistens ist das dann körperlicher Stress. Wenn ich viel zu tun hatte auf Arbeit, dann bin ich meistens auch viel gelaufen. Ich merke das am Abend dann richtig.

Und dann gibt es da noch den psychischen Stress. Das können zum Beispiel Existenzängste sein. Wenn man eben durchweg Gedanken daran verschwenden muss, wie man die nächste Miete zahlen kann. Das kann wirklich sehr anstrengend sein und kann auch richtig krank machen. Auch Mobbing kann natürlich Stress verursachen, der dann nicht nur entweder körperlich oder psychisch krank macht, sondern gleich mal eben beides.

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» winny2311 » Beiträge: 15159 » Talkpoints: 4,91 » Auszeichnung für 15000 Beiträge


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