Das Gewicht wie und wo oder überhaupt notieren?

vom 23.09.2012, 13:30 Uhr

Da ich momentan ja abnehmen möchte und ich eine neue Waage gekauft habe, ist es so, dass ich mir nicht bei jedem Wiegevorgang das Gewicht merken kann oder möchte. Je nachdem, in welchen Abständen ich auf die Waage gehe, kann man sich ja auch schon mal vertun. Da ich ja bereits in Bezug auf die Gesundheit andere Dinge notiere, sollte es beim Gewicht eventuell auch Sinn machen.

Notiert Ihr Euer Gewicht und entwickelt eine Art Übersicht oder reicht es Euch aus, wenn Ihr Euch Euer Gewicht so merkt? Ist ein Notieren sinnvoll und mit wenn ja, mit welchen Zusätzen, zum Beispiel, wie man sich gefühlt hat oder um welche Uhrzeit man sich gewogen hat? Wie und wo hinterlegt Ihr diese Notizen?

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» *steph* » Beiträge: 18439 » Talkpoints: 38,79 » Auszeichnung für 18000 Beiträge



Also ich bin ehrlich gesagt kein Freund von Gewicht notieren, geschweige denn mehrmals in der Woche sich zu wiegen. Ich denke mir, dass man selbst schon einschätzen kann, ob man etwas überschüssige Pfunde am Körper hat oder nicht, irgendwie fühlt man sich dann anders, auf jeden Fall nicht - ich will nicht sagen wohl - wie üblich. Das ist zumindest bei mir so, dann merke ich auch, dass ich etwas runtergehen muss und spätestens nach einigen Monaten hat sich die Sache dann mit ausgiebigem Sport erledigt und es passt alles wieder :)

Vom Wiegen bin ich deshalb kein großer Fan, weil ja an sich nur das reine Gewicht gewogen wird: Dieses setzt sich aber bekanntlich nicht nur aus Fett und Muskelmasse zusammen, da hat der Wasseranteil des Körpers auch eine großes Wort mitzureden. Gewichtsverluste von gut 1-3 Kilogramm pro Woche sprechen da eher weniger auf Fettreduktion, vielmehr verliert man so zu gut 80-90% Wasser, was sich viele aber einfach nicht klar machen (wollen). Insofern sind für mich die Zahlen auf der Waage relativ zu bewerten, die keinerlei Aussagen über ein sogenanntes Wohlfühlgewicht haben - damit meine ich nicht das Wohlfühlgewicht, welches nach irgendwelche, sinnfreien Formeln oder ähnliches berechnet wird

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» getku » Beiträge: 883 » Talkpoints: 11,06 » Auszeichnung für 500 Beiträge


Ich notiere mir mein Gewicht so eigentlich nicht. Als ich allerdings auch mit Weight Watchers abgenommen habe und mir dann jeden Tag aufgeschrieben habe, wie viele Punkte ich verbrauchte habe, habe ich in dem kleinen Heft dann auch das Gewicht notiert.

Aber ansonsten weiß ich eigentlich sehr genau was ich wiege, da ich eben dauernd auf die Waage steige. Da brauche ich es mir dann auch nicht aufzuschreiben.

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» Nelchen » Beiträge: 32238 » Talkpoints: -0,25 » Auszeichnung für 32000 Beiträge



Das große Problem am Abnehmen ist, dass das Körpergewicht stark variieren kann. Wiege ich mich nach dem Mittagsessen wiege ich, sagen wir mal 80 Kilogramm. Wiege ich mich jedoch morgens, nachdem ich Sport gemacht habe und am Abend zuvor "groß" auf der Toilette war, ist ein Gewicht von 77 nicht ungewöhnlich. Daher kann man keine Tageszeiten oder Uhrzeiten fest machen, an denen man sein Gewicht diätgerecht ablesen kann, aber es gibt eine einfache Lösung.

Geh morgens auf die Toilette und wiege Dich danach. Das schreibst Du Dir als Morgengewicht auf. Solltest Du Sport machen, wiege Dich direkt nach dem Sport, da Du dabei viel verbrennst und auch sehr viel Wasser entziehst. Das sind dann die Minimalgewichte, die Du weiter dokumentierten solltest. Mach nicht den Fehler und steig unter anderen Umständen auf die Waage, denn plötzlich sind da zwei Kilogramm mehr (was vollkommen normal ist) und schon fängt man an sich Sorgen zu machen, steigert sich noch mehr in die Diät hinein oder kriegt im schlimmsten Fall eine Fressattacke, weil man den Sinn in der Diät nicht mehr sieht. Morgengewicht, After-Sports-Gewicht und am besten eine Kurve draus zeichnen, sodass du nach 2-3 Wochen erste kleine Erolge siehst.

» benutzer7 » Beiträge: 2116 » Talkpoints: 49,80 » Auszeichnung für 2000 Beiträge



Ich notiere mein Gewicht im Internet, da ich auch in einem Abnehm-Forum aktiv bin. Ich habe einmal wöchentlich einen festen Wiegetag, steige aber gern auch zwischendurch mal auf die Waage. Im Abnehmforum wird mir automatisch eine Gewichtskurve erstellt, die meine langfristigen Erfolge (oder Misserfolge) schön verdeutlicht. Ich finde, das motiviert einen nochmal besonders, wenn man beispielsweise wochenlang nicht wirklich abgenommen hat, aber dann doch schwarz auf weiß stehen hat, dass man übers Jahr verteilt schon einige Kilos verloren hat.

Wie schon genannt, solltest du dich stets zur gleichen Tageszeit und am besten zu den gleichen Bedingungen (gleiche Kleidung oder immer nackt beispielsweise) wiegen, um gute Vergleiche ziehen zu können. Kurzfristige Schwankungen von ca. 2 Kilo sind aber wie gesagt trotzdem normal, viel wichtiger ist es eben den langfristigen Trend zu beobachten und das kann man eben nur, wenn man ein außerordentlich gutes Gedächtnis hat, oder indem man sein Gewicht notiert - ein hübsches kleines Gewichtsbüchlein wäre dabei eine Alternative zur virtuellen Dokumentation.

Wie oft du dich wiegst, bleibt dir überlassen. Beim Abnehmen darf es schon einmal wöchentlich sein; im Übrigen gerne auch öfter: Studien haben erwiesen, dass tägliches Wiegen das Abnehmen tendenziell besser unterstützt als wöchentliches (entgegen der weit verbreiteten Meinung, tägliches Wiegen würde einen verrückt machen; von 1-2 Kilo Gewichtsschwankungen darf man sich wie gesagt aber nicht aus der Bahn werfen lassen). Den passenden Wiegerhythmus muss aber wohl jeder für sich alleine herausfinden. Dir weiterhin viel Erfolg beim Abnehmen! :)

» Nougat » Beiträge: 125 » Talkpoints: 4,61 » Auszeichnung für 100 Beiträge


Sich das Gewicht notieren zu wollen ist ja nur dann sinnvoll, wenn man einen Gewichtsverlauf sehen will. Ansonsten kann man sich sicherlich das Gewicht vom Vortag geradeso noch merken. Man sollte sich aber vorher überlegen,ob das sinnvoll ist, und ob man sich dann nicht selbst zu sehr unter Druck setzt. Sowas kann durchaus auch unproduktiv sein. Deswegen empfiehlt es sich, sich eher einmal die Woche zu wiegen und da einen Wiegetag festzulegen. Da nimmt man beispielsweise den Montag, immer am Morgen um acht, nüchter (ohne Essen und trinken).

Ansonsten kann das Gewicht wirklich variieren. Iss nur mal 2 Teller Suppe. Da hast du auch locker 1,0 - 1,5 Kilo mit einem Mal drauf. Und wenn es dann Hühnerbrühe war, hast du davon sicherlich nicht zugenommen - das ist dann nur das Wasser und bis das draußen ist, dauert es. Dann stellst du dich aber nach dem Essen auf die Waage und ärgerst dich, weil du vom Suppe essen zunimmst. Und aus lauter Frust isst du dann erstmal eine Tafel Schokolade. Da ist ein Wiegetag dann schon sinnvoller.

Ansonsten kannst du dir einfach ein Heft zulegen, wo du das Gewicht aufschreibst. Sinnvoll ist vielleicht noch, sich die Maße zu notieren. Manchmal ist es da auch sichtbarer und das ist motivierender. Oder du machst es online.Da gibt es einige Seiten, auf denen man das kann und dort wird auch direkt eine Gewichtskurve erstellt.

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» winny2311 » Beiträge: 15159 » Talkpoints: 4,91 » Auszeichnung für 15000 Beiträge


Als ich damals auch einige Kilogramm abgenommen habe, habe ich irgendwann, aber nicht direkt zu Beginn, damit angefangen, mein Gewicht jeweils täglich zu notieren. Ich habe mich damals einmal täglich gewogen und außerdem auch jeweils aufgeschrieben, was ich den Tag über gegessen hatte. Ich hatte da keinen Essensplan, sondern habe meine Nahrungsmittel über den Tag immer wieder notiert, nachdem ich sie gegessen hatte. So konnte ich sichergehen, nicht nach Plan zu essen, was ich falsch gefunden hätte, sondern ich konnte essen, was ich wollte und hinterher kontrollieren, was das wiederum mit meinem Körper und insbesondere mit meinem Gewicht macht.

Notiert habe ich damals also die einzelnen Nahrungsmittel, wenn möglich auch mit Angabe der jeweiligen Menge, die Fettwerte, auf die ich als Einziges geachtet habe, und mein Gewicht an diesem Tag, das ich immer erst abends erfahren habe, denn morgens habe ich mich nicht gewogen, sondern erst am Abend, bevor ich schlafen gehen wollte. Mein Notizen habe ich in einem einfachen Wordpad hinterlegt, was sicherlich nicht die schönste und möglicherweise auch nicht die glücklichste Möglichkeit ist, denn mit Excel oder einem anderen Tabellenprogramm hätte ich die Möglichkeit gehabt, durch das Erstellen von Diagrammen auch noch zu erheben, wann ich wiederum zugenommen habe und ich hätte so vielleicht auch noch irgendwelche Rückschlüsse ziehen können.

Allerdings bin ich nach einigen Monaten immerhin dazu übergegangen, auch meine beginnende Regelblutung in dieser Liste zu notieren, und mir fiel dann auch in der Übersicht auf, jeweils wann vor der nächsten Regelblutung ich wie viel Kilogramm mehr wog. Das machte mir einiges leichter, denn ich konnte so auch schon den Beginn des nächsten Zyklus absehen, ohne mir Fieber messen zu müssen oder sonst irgendwelche Umstände zu haben. Die Uhrzeit, zu der ich mich gewogen habe, habe ich aber niemals notiert, weil es sich bei meinem Schlafzeitpunkt ohnehin immer um eine ähnliche Uhrzeit handelte und ich es nicht so übergenau haben wollte. Eigentlich wollte ich nur erfahren, was mit meinem Körper passiert, wenn ich was esse, vor allem aber, wenn ich wie viel auf einmal esse. So habe ich herausfinden können, welche Mengen und wie viele Mahlzeiten täglich für mich optimal sind und was sich in meinem Körper alles tut, das irgendwie mit Stoffwechsel und Nahrungsaufnahme zu tun hat, aber auch, welche Lebensmittel für mich gar nicht so optimal sind, weil ich darauf ungut reagiere.

Eine solche Liste führe ich mittlerweile übrigens nicht mehr, weil ich meine Aufzeichnungen ein Jahr lang durchgezogen habe und dabei nur auf Aufzeichnungen verzichtet habe, wenn ich mehrere Tage nicht zu Hause, also beispielsweise verreist war und keine Waage zur Verfügung hatte oder auch keine genauen Aufzeichnungen über Mengen etc. machen konnte, weil ich diese nicht in Erfahrung bringen wollte, wenn ich in einem Restaurant beim Essen war. Nach einem Jahr hat es mir außerdem gereicht, diese Liste zu führen, weil ich alles erfahren und erreicht habe, was mir wichtig und für mich interessant war. Empfehlen kann ich das, denn mit ein wenig Disziplin ist es wirklich kein Problem, solch eine Liste zu führen. Sie gibt einem aber wirklich viele wertvolle Erkenntnisse, und allein dafür lohnt es sich doch.

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» moin! » Beiträge: 7218 » Talkpoints: 22,73 » Auszeichnung für 7000 Beiträge



Also ich finde man braucht sich sein Gewicht nicht zu notieren, weil man sich sonst viel zu viele Sorgen ums abnehmen macht. Also ich hab mir mein Gewicht noch nie notiert. Wenn ich mich auf die Waage stelle merke ich mir mein Gewicht einfach, und beim nächsten mal wiegen sehe ich ja ob ich zu-oder abgenommen habe. Wenn man sich zu oft auf die Waage stellt und jedes mal sein Gewicht notiert bekommt man bestimmt irgendwann ein schlechtes Gewissen, deshalb sollte man gar nicht erst damit anfangen, sich jedes mal sei Gewicht zu notieren.

» Draggy » Beiträge: 105 » Talkpoints: 1,83 » Auszeichnung für 100 Beiträge


Ich halte auch nichts davon, dass man sich sein Gewicht notiert. Das Anfangsgewicht wirst du dir denke ich schon durchaus merken können und wie der Werdegang des Abnehmens in etwa ist, wird dir denke ich auch klar sein. Von der Zeit her wiege ich mich immer zur gleichen Zeit ab, aber nicht täglich sondern nur ein bis zweimal pro Woche. Ich notiere mir mein Gewicht also nicht direkt auf einem Zettel oder so.

Allerdings gehe ich gerne laufen. Dafür habe ich auch eine Pulsuhr, auf der man diverse Programme einstellen kann und meine Uhr fragt mich auch einmal in der Woche nach einer Gewichtskontrolle. Meistens gebe ich dann das Gewicht ein, falls es sich geändert haben sollte. Aber das mache ich auch nicht immer. Die Uhr speichert auch die Daten und somit könnte ich mir dann auch eine Gewichtskurve ansehen. Das Gewicht ändere ich aber weniger, weil ich eben das Gewicht notieren möchte, sondern eher, damit die Uhr die möglichst richtigen Daten zu meiner Person hat. Wird wohl kaum einen Unterschied machen, aber das ist eben der Grund warum ich das mache.

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» tournesol » Beiträge: 7773 » Talkpoints: 0,38 » Auszeichnung für 7000 Beiträge


Ich bin gerade selbst beim Abnehmen. Muss noch mindestens zehn Kilo abnehmen. Ich führe eine Liste, weil ich genau so wie du, mir das Gewicht nicht immer merken kann. Ich stelle mich 1 mal in der Woche auf die Waage.

Ich habe mir so eine Liste angefertigt. Dort trage ich mein Gewicht, Bauchumfang und BMI ein. Das ist auch immer interessant zu sehen, wie der BMI nach unten geht. Am Anfang war der Wert bei mir über 30 und das entspricht einem starken, krankhaften Übergewicht auch Adipositas genannt. Jetzt bin ich beim normalen Übergewicht.

» natascha19821 » Beiträge: 68 » Talkpoints: 25,66 »


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