Morgens aufstehen und als erstes Rauchen …
Unser Nachbar steht morgens auf, kommt noch total ungepflegt und ungewaschen auf den Balkon und raucht seine erste Zigarette. Wenn er sich dann unterhält, dann kommt auch heraus, dass er als erstes, wenn er morgens aufwacht eine Zigarette braucht. Er geht nicht mal vorher auf die Toilette. Noch im Schlafzimmer zündet er sich die Zigarette an und bei schönem Wetter kommt er dann auch auf den Balkon um "die schöne Luft zu genießen" wie er widersprüchlich dann sagt.
Kennt ihr Menschen, die aufstehen und als erstes eine Zigarette rauchen müssen? Seid ihr vielleicht selber so ein Mensch, der nichts anderes am Morgen im Kopf hat als die erste Zigarette? Ist das nicht mehr als ungesund, wenn man als erstes direkt eine Zigarette raucht?
Wieso ist das widersprüchlich, wenn er die frische Luft genießen will? Dürfen Raucher das denn nicht, nur weil sie die Luft um sie herum zum stinken bringen? Deswegen können sie die frische Luft meiner Meinung nach dennoch genießen. Es steht ihnen zu.
Ich kenne niemanden, der wirklich als alle erste Amtshandlung erst einmal rauchen geht. Ich kenne Leute, die duschen sich und erledigen sonst noch alles, was zur Morgentoilette dazu gehört und gehen dann auf nüchternen Magen eine rauchen. Das finde ich schon sehr merkwürdig. Aber das man wirklich als aller erstes rauchen geht ohne das man auf der Toilette war oder sich die Zähne geputzt hat - das muss in meinen Augen nicht sein. Aber letzten Endes muss das jeder selber wissen. Mir würde davon wohl Hundeübel werden - aber ich bin auch kein Raucher.
Ab und zu mache ich das auch so, und rauche zuerst eine gleich nach dem Aufstehen. Ich trinke halt vorher nur etwas, weil ich auf trockenen Mund nicht rauchen kann. Ich würde nicht sagen, dass es so ist, dass man nach dem Aufstehen nichts anderes im Kopf hat, als eine Zigarette. Aber der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Meine morgendlichen Abläufe sind durchstrukturiert. Ich habe seit Jahren ein bestimmtes Schema drin, das jeden Morgen abgerufen wird. Und in bestimmten Situationen ist halt das erste was ich mache, eine Zigarette zu rauchen. Wieso das ungesünder sein sollte, als wenn man sie nach dem ersten Toiletten-Gang rauchen würde, verstehe ich nicht.
Ich als totale Nichtraucherin kann so ein Verhalten auch absolut nicht verstehen. Allerdings kann ich das Rauchen an sich nicht wirklich verstehen. Mir gibt es nicht und ich finde es einfach eklig. Allerdings bin ich bei Anderen auch recht tolerant was das angeht. Mich stört es nicht wenn jemand raucht.
Mein Ex-Freund war aber auch so, dass er sich als erstes morgens eine Zigarette angezündet hat. Dafür ist er auch nicht auf den Balkon gegangen, sondern hat wirklich gleich im Bett geraucht. Einerseits fand ich das echt unmöglich, anderseits fand ich, er muss selbst wissen, was er tut. Wir waren uns dann einig, dass er Zähne putzen geht, bevor er mich morgens küssen will. Vom Rauchen hat ihn das natürlich nicht abgehalten.
Ein Freund von mir gehört auch zu den Rauchern, die morgens als erstes eine Zigarette brauchen. Manchmal unternehmen wir gemeinsam etwas und dann schläft er öfters auch bei mir. Wenn er dann aufwacht, holt er sich als erstes eine Zigarette und geht dann eine rauchen. Ich kann das auch überhaupt nicht verstehen. Zu dem Zeitpunkt hat er sich weder geduscht noch die Zähne geputzt, etwas getrunken oder gegessen. Der erste Gegenstand, den er morgens in die Hand nimmt, ist die Zigarette.
Ich rauche nur sehr selten und habe morgens bestimmt keine Lust auf eine Zigarette. Ich finde, dass man sich selbst als Raucher eigentlich soweit im Griff haben sollte, dass man nicht direkt auf den Balkon oder in den Garten gehen muss, um eine Zigarette nach dem aufstehen zu rauchen. Ich kann es einfach nicht nachvollziehen, wenn Leute morgens direkt rauchen müssen. Sobald man das Gefühl hat, ohne diese dusseligen Zigaretten nicht mehr zurechtzukommen, ist das schon bedenklich.
Dass der Nachbar dann aber auf den Balkon geht, um dort zu rauchen, finde ich nicht so außergewöhnlich. Wohin soll er denn sonst gehen, wenn er keinen Garten hat und zu undiszipliniert ist, um damit zu warten, bis er das Haus verlässt. Natürlich rauchen viele Leute in der Wohnung, aber das ist doch viel ekelhafter. Wirklich viel von der frischen Luft wird dein Nachbar sicher nicht genießen können. Wenn er sich da aber gerne selbst etwas vormachen möchte, ist das doch seine Sache. Ich finde das nicht so schlimm und wenn man raucht, ist es immer noch besser, draußen herumzustinken als in der Wohnung.
Ungesund ist das Rauchen so oder so. Ich verstehe deinen letzten Satz daher nicht so recht. Für die Gesundheit ist es egal, ob man sich erst duscht und dann raucht oder ob man aus dem Bett fällt und sofort nach der Zigarette greift. Es macht keinen Unterschied, der schnelle Griff zur Zigarette zeigt nur, dass die Person sich selbst schon wahnsinnig abhängig von diesem Zeug gemacht hat.
Bei meinem Partner ist es auch so. Allerdings geht er schon vorher noch ins Bad. Allerdings geht er dann auch erst mal im Schlafanzug rauf und raucht eine. Seit einiger Zeit raucht er allerdings nur noch die E Zigarette. Diese riecht wenigstens nicht mehr und er selbst stink auch nicht mehr nach Zigaretten.
Ich habe auch anfangs auf ihn eingeredet, dass er doch wenigstens erst etwas essen soll und dann seine erste Zigarette rauchen, aber alles reden hat nichts genützt. Er muss daher selbst wissen, was er tut. Aber ich kenne es von vielen Rauchern so, dass sie morgens die Augen noch nicht richtig offen haben und direkt schon eine Zigarette rauchen müssen. Ich kann mir das nur schwer vorstellen, aber das liegt sicher daran, dass ich Nichtraucher bin.
Ich bin auch Raucher und muss sagen, dass ich mir am liebsten auch gleich eine nach dem Aufstehen anstecken würde und dann erst einmal in Ruhe diese dann rauchen. Wenn noch keiner wach ist außer mir, dann mache ich mir einen Kaffee und geh dann erst mal vor die Tür. Wenn natürlich schon alle wach sind, dann versorge ich sie erst einmal und wenn ich dann ein bisschen Luft habe, dann geh ich eine rauchen.
Als Nichtraucher, kann ich das schon verstehen, dass sie sich das nicht vorstellen können, da sie das verlangen einfach nicht kennen. Ich kann manche Angewohnheiten auch nicht von anderen verstehen, aber ändern kann man es halt nicht. Entweder akzeptiert man dies oder halt nicht.
Ich glaube das Verlangen nach einer Zigarette ist einfach nach der langen Ruhephase richtig groß. Man darf ja mal nicht vergessen, dass es eine Sucht ist. Ich habe so etwas auch schon bei Freunden erlebt, ich kann es natürlich als Nichtraucherin nicht wirklich nachvollziehen und habe frühs nach dem Aufstehen andere Sachen zu tun. Ich glaube von der Gesundheit her ist es egal, wann man raucht. Rauchen ist ja generell gefährlich, ob man dann nun vorher etwas gegessen hat oder nicht, spielt denke ich keine Rolle.
Über an das hohe Maß der "Ungesundheit" des Rauchens muss man gar nicht diskutieren. Wenn es Außerirdische gibt, die uns beobachten, bin ich mir sicher, sie werden das nicht verstehen. Menschen geben Geld aus, um eine Sucht zu befriedigen nach einem Stoff, der so gut wie möglich im Körper an allen Ecken und Enden Schaden verursacht.
Leider kenne ich nicht nur einen, sondern sehr viele Menschen, bei denen das Kettenrauchen so ausgeprägt ist, dass das erste was sie Morgens tun das Rauchen ist. Diese Raucher rauchen auch nicht mehr wirklich der Sucht wegen, sondern einfach, weil es gewohnt ist. Selbst wenn die Zigarette nichtmal schmeckt, sie wird geraucht, weil das eben immer gemacht wird, wenn man aufwacht, nach Hause kommt, bevor man los geht. Das ist traurig und man sollte wirklich überlegen, diesen Menschen das Abgewöhnen nahezulegen. Ist gut für den Körper - und auch für die Geldbörse.
Ich bin Raucher und gehe morgens ebenfalls als erstes vor die Tür und rauche eine. Ich habe mir ebenfalls schon oft überlegt, dass diese Zigarette auf nüchternen Magen eventuell noch schädlicher sein könnte. Allerdings habe ich morgens eben überhaupt keinen Appetit auf etwas Festes. Darum trinke ich eben nur einen Kaffee und rauche gemütlich auf einem Stuhl im Garten eine Zigarette.
Ich habe auch schon manchmal morgens nach dem Aufstehen keine geraucht und habe damit noch einige Stunden gewartet. Es ist also nicht so, dass mein Körper das Nikotin nach einem mehrstündigen Schlaf und somit auch einer mehrstündigen Zigarettenpause benötigt. Aber ich habe mir das eben so angewöhnt und finde das auch nicht besonders schlimm.
Nichtraucher finden das natürlich schlimm. Meine Freundin freut es gar nicht, wenn ich sie bei meiner Rückkehr aus versehen wecke und ich dann so nach Rauch stinke. Aber das ist ein anderes Thema.
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