Beckenbodengymnastik auch für Nichtschwangere sinnvoll?
Meine Cousine ist schwanger und sie macht Beckenbodengymnastik. Sie meint, dass ich das ruhig mal mitmachen sollte. Irgendwie kam ich mir da schon komisch vor. Aber sie meint, dass man damit nicht früh genug anfangen kann und man auch die Beckenbodenmuskulatur stärken sollte, wenn man nicht schwanger ist.
Habt ihr auch Beckenbodengymnastik gemacht, als ihr (noch) nicht schwanger wart oder ist das doch nur was für schwangere Frauen?
Beckenbodengymnastik kann man immer machen, ist aber besonders nach der Geburt wichtig, um die Muskeln am Beckenboden wieder zu stärken. Auch bei Inkontinenz im Alter ist eine solche Gymnastik sinnvoll. Allerdings habe ich in jungen Jahren so etwas nicht gemacht, weil es nicht nötig war. Die Muskeln werde durch die Schwangerschaft und Geburt ja erst gedehnt und ausgeleiert. Während der Schwangerschaft habe ich allerdings auch keine Beckenbodengymnastik gemacht, sondern erst in der Rückbildungsgymnastik.
Beckenbodentraining ist wirklich etwas, das eigentlich jede Frau machen sollte. Sie beugt nämlich Gebärmuttersenkungen vor. Diese können einerseits in einem bestimmten Alter oder bei großem Übergewicht auftreten. Aber es kann auch passieren, wenn man als Frau zum Beispiel zu schwer hebt und der Beckenboden zu schwach ist. Auch ist es heutzutage nicht selten, dass Frauen unter Bindegewebsschwäche leiden, welche auch für eine Gebärmuttersenkungen verantwortlich sein kann. Eure Partner und Ehemänner haben außerdem auch etwas von dem Training ![]()
Für jeden kann das frühe Beckenbodentraining eine gute und sinnvolle Erfahrung sein. Und das nicht nur für schwangere oder nichtschwangere Frauen, sondern auch für Männer.
Denn eine ausgeprägte und vor allem gut wahrgenommene Beckenbodenmuskulatur hat mehrere positive Folgen: Nicht nur die Senkung von Risiken einer erwähnten Gebärmuttersenkung, sondern auch die Verhinderung von Inkontinenz. Denn wer seinen Beckenboden früh fit hält, der wird im Alter kaum Probleme haben. Desweiteren ist ein aktiver Beckenboden ein Vorteil bei Rückenbeschwerden. Der Trend geht trotz alarmierender Rückenpatienten weiter nach oben, Bandscheibenvorfälle, Wirbelbrüche oder andere Verletzungen der Wirbelsäule können durch gezieltes Training verhindert werden oder durch Nachbehandlung zumindest die erneute Verletzung verhindert werden. Um diese Übungen jedoch effektiv durchzuführen, sollte man möglichst früh ein gutes Gefühl für den Beckenboden entwickeln, da er ein wichtiger Bestandteil dieses Trainings ist. Es gibt also mehrere Vorteile und sicher keine Nachteile, mal in seinen Körper hineinzuhorchen und die Wahrnehmung zu schulen.
Benutzer 7 hat es schon sehr gut beschrieben, welche Vorteile die Beckenbodengymnastik auch in jungen Jahren hat. Da gibt es kaum etwas hinzuzufügen.
Jedoch gibt es eine weitere Gruppe Frauen, die Beckenbodengymnastik machen. Dies sind die Patientinnen, denen man die Gebärmutter operativ entfernen musste. Da bekommt man im Krankenhaus schon die Empfehlung, die Gymnastik zu machen und auch wenn man dann anschließend zur Reha fährt, ist das Teil des Gesundheitsprogrammes dort.
Aber auch wenn man keine gesundheitlichen Probleme hat, kann man meiner Meinung nach nicht früh genug anfangen, ein Gefühl für den Muskel zu bekommen um ihn zu trainieren. So kann man sehr einfach (und vor Allem unbemerkt) etwas für seine Gesundheit tun, denn es ist Fakt, dass viele Frauen im Alter mit Inkontinenz zu kämpfen haben. So kann man wirklich gut vorbeugen, und es bekommt auch niemand mit, wenn man den Muskel trainiert.
Ich habe mal gelesen, dass so ein Beckenbodentraining auch gut für die Blase sein soll. Das diese dadurch gekräftigt wird und man Blasenschwäche vorbeugen oder gar verbessern könnte. Ich denke, dass es auf keinen Fall schaden würde, wenn du an dem Training mal teilnimmst. Warum auch nicht? Es könnte ja eigentlich nur von Vorteil sein. Und deine Bekannte ist ja auch dort und es bietet sich so ja an.
Nelchen hat geschrieben:Ich habe mal gelesen, dass so ein Beckenbodentraining auch gut für die Blase sein soll. Das diese dadurch gekräftigt wird und man Blasenschwäche vorbeugen oder gar verbessern könnte. Ich denke, dass es auf keinen Fall schaden würde, wenn du an dem Training mal teilnimmst. Warum auch nicht? Es könnte ja eigentlich nur von Vorteil sein. Und deine Bekannte ist ja auch dort und es bietet sich so ja an.
Das ist genau richtig. Indem man Beckenbodentraining macht, kann man tatsächlich auch die Blasenmuskulatur stärken und es kann sein, dass man dann im Alter weniger bzw. gar nicht inkontinent wird. Deshalb wird auch gerade älteren Frauen, die ja nicht schwanger sind oder es auch nie waren, dazu geraten, ihren Beckenboden zu stärken. Warum sollte man dann also nicht auch schon in jüngeren Jahren mit dieser Gymnastik anfangen können? Je früher man damit beginnt und je regelmäßiger man die Übungen dann macht, umso geringer ist dann später das Risiko inkontinent zu werden.
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