Was sagen untere und obere Werte beim Blutdruck aus?

vom 25.07.2012, 19:10 Uhr

Mein Blutdruck ist meist so 120 zu 80. Oftmals auch weniger. Aber die Regel ist, dass er im Prinzip normal ist. Nun frage ich mich aber, was diese beiden Werte genau aussagen. Warum ist der erste Wert höher als der zweite Wert und was ist schlimmer, wenn der erste Wert erhöht ist oder wenn der zweite Wert erhöht ist?

Wann spricht man vom Niedrig-Blutdruck und wann von erhöhtem Blutdruck? Welcher Wert muss hoch sein, wenn man Bluthochdruck hat und welcher Wert ist beim Niedrig-Blutdruck dann der niedrigere Wert? Was sagen genau die unteren und die oberen Werte aus, wenn man den Blutdruck misst?

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» Diamante » Beiträge: 41749 » Talkpoints: -4,74 » Auszeichnung für 41000 Beiträge



Die Blutdruckwerte, die man misst und wie in Deinem Beispiel mit 120/80 angibt, spiegeln wieder, wie hoch der Druck in den Blutgefäßen ist. Als Einheit wird hier mmHG genutzt, das bedeutet Millimeter auf der Quecksilbersäule und ist vergleichbar mit einem Barometer für die Messung des Luftdrucks.

Der erste Wert (systole) gibt an, welcher Druck herrscht, wenn das Herz sich gerade zusammengezogen hat, also das Blut aus seinen Kammern in die Blutgefäße pumpt, der zweite Wert (Diastole) zeigt den Druck an, der herrscht, wenn das Herz, bzw. der Herzmuskel, erschlafft.

Wann von Bluthochdruck gesprochen wird, hängt immer von der jeweiligen Situation und Verfassung der Person ab. Generell gilt aber ein Druck jenseits von 140/90 mmHG als Bluthochdruck, der Behandlung bedarf. Der untere Wert sollte dauerhaft nicht über 100 mmHG liegen, dies ist für die Gefäße negativ. Kurzzeitige hohe Blutdruckwerte, z.B. bei schwerer körperlicher Arbeit oder Sport sind nicht zwingend behandlungsbedürftig.

» Squeeky » Beiträge: 2793 » Talkpoints: 6,25 » Auszeichnung für 2000 Beiträge


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