Was macht man gegen eine postnatale Depression?

vom 16.07.2012, 13:33 Uhr

Mütter, die nach der Geburt in eine Depression verfallen, leiden dann unter einer postnatalen Depression. Das habe ich zumindest neulich gelesen. Aber was kann man gegen so eine Depression machen? Geht die wieder von alleine weg oder muss diese behandelt werden? Kann es sein, dass eine Mutter in dieser Phase stecken bleibt und nie wieder aus dieser Depression rauskommt und das Kind ein Leben lang ablehnt?

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» MissMarple » Beiträge: 6786 » Talkpoints: 0,00 » Auszeichnung für 6000 Beiträge



Die depressive Erkrankung nach der Geburt bezeichnet man als postnatale Depression und diese sollte keinesfalls auf die leichte Schulter genommen werden. Im Gegensatz zu den typischen "Heultagen" und dem Babyblues im Wochenbett verschwindet eine postnatale Depression nicht von alleine wieder, sondern gehört vielmehr in ärztliche Behandlung. Zunächst einmal würde ich das Gespräch mit der Hebamme und dem Frauenarzt suchen, dieser kann dann gezielt den Kontakt zu einer Gesprächstherapie vermitteln. Oftmals hilft es schon, mit jemandem reden zu können, der das ganze Ausmaß kennt und vorallem auch versteht, was man da durchmacht. Und wenn nicht gibt es zusätzlich die Möglichkeit die Depression mit Antidepressiva zu behandeln. Oftmals dauert diese medikamentöse Behandlung nur wenige Wochen, ist den betroffenen Frauen aber durchaus eine sehr große Hilfe.

Die Depression ist also zeitlich begrenzt mit guter und unterstützender Hilfe findet man als Betroffene also durchaus auch wieder den Weg aus dieser postnatalen Depression. Man muss diese Hilfen nur suchen und in Anspruch nehmen. Ansonsten wird es tatsächlich immer schlimmer.

» milknhoney » Beiträge: 370 » Talkpoints: 2,98 » Auszeichnung für 100 Beiträge


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