Diabetes Glucose Test - Normaler Test?
Weil meine 3 jährige Cousine in der letzten Zeit öfter umgekippt ist hat die Kinderärztin sie vor einigen Tagen auf alle möglichen Erkrankungen untersucht, auch auf Diabetes. Um das auszuschließen musste sie Glucose trinken und es wurde gemessen, wie sie den Zucker abbaut. Zum Glück war da wohl alles in Ordnung.
Was mir und auch meiner Tante allerdings Gedanken macht ist, dass doch bei Diabetes Glucose in solchen Mengen auch einen Zuckerschock auslösen kann, oder nicht? Ist das dann überhaupt sinnvoll auf diese Art und Weise zu testen wie sie reagiert oder hätte das auch böse enden können? Ganz wohl war mir bei der Sache nicht, weil es für mich einfach keinen Sinn ergeben hat. Was hätte die Ärztin gemacht, wenn meine Cousine dann zu hause umgekippt wäre, weil sie einen Zuzckerschock gehabt hätte? Das Zeug, was sie trinken musste war wohl auch echt süß. Meine Tante hat nur mal einen kleinen Schluck probiert und davon musste die Kleine einen ganzen Liter in kurzer Zeit trinken.
Der orale Glucosetoleranztest ist ein ganz gewöhnliches Hilfsmittel, um feststellen zu können, ob jemand an Diabetes leidet oder nicht. Bei Schwangeren sollte dieser Test automatisch während einer bestimmten Zeit der Schwangerschaft durchgeführt werden. Dabei kann kein Zuckerschock entstehen und somit ist der Test völlig harmlos. Bei Kindern habe ich das noch nicht erlebt, aber auch da ist er harmlos und dient lediglich dazu, um zu erkennen, ob ein Kind an Diabetes leiden könnte.
Da man ja auch in der Praxis des Arztes oder in der Schwangerschaft auch in der Praxis der Hebamme ist, kann man eventuelle Unregelmäßigkeiten schnell wieder in den Griff bekommen. Man wird ja auch regelmäßig überwacht, indem der Blutzuckerspiegel nüchtern, also vor dem Glucosetoleranztest gemessen wird und dann wird nach der Einnahme des Zuckersirups auch alle Stunde gemessen. Zwei Stunden nach dem Trinken des Sirups ist dann wichtig, um zu sehen wie der Körper auf den Sirup reagiert. Ist dieser Wert normal, kann ein Diabetes ausgeschlossen werden, ist er hoch, kann man vor Ort und Stelle entweder Maßnahmen ergreifen. Normalerweise wird dann mit dem Betroffenen besprochen, wie die Therapie erfolgen soll.
Selbst wenn dann ein Wert sehr hoch ist, ist die Gefahr eines Zuckerschocks doch eher gering, zumal man auch gleich etwas dagegen machen kann. Ein Blutzuckerspiegel steigt zwar schnell an, jedoch nicht in Sekunden, so dass einem Zuckerschock vorgebeugt werden kann.
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