Antibabypille belastet Ökosystem und kann Krebs verursachen
hier schrieb ich über die Anfänge der Antibabypille.
Ethinylestradiol [synthetisches Östrogen] ist in vielen Antibabypillen enthalten. Es kann Auswirkungen haben, die das Ökosystem betreffen. Die Chemikalie, die durch Urin ausgeschieden wird, kann nicht von den Kläranlagen entfernt werden. Somit gelangt sie in den Wasserkreislauf u.U. in das Trinkwasser. Das hat Auswirkungen auf Wasserlebewesen wie Frösche, Fische. Ein bekannter Effekt ist die Feminisierung männlicher Fische. Der Fortpflanzungszyklus wird verlangsamt und feststellen lassen sich bei männlichen und weiblichen Fischen Veränderungen der Nieren und Leber.
Ferner warnen Forscher aus Toronto, dass Hormone den Weg über das Trinkwasser in den Körper des Mannes finden und Prostatatumore wachsen lassen könnten. Die Wissenschaftler berichteten, dass mehr Männer Prostatakrebs bekommen, wo vorwiegend mit Pille verhütet wird. In Industriestaaten erkranken Männer doppelt so häufig an dieser Tumorart, wie vor 30 Jahren. Am meisten wird die Pille in Westeuropa und besonders in Deutschland genommen. In Südostasien werden mehr Kondome benutzt. Dort ist die Prostatakrebsrate am niedrigsten.
Das gibt mir sehr zu denken. Die häufigste Krebserkrankung bei Männern.
hier. Findet ihr das auch bedenklich? Kennt ihr auch Erkrankungen in der Familie oder bei Bekannten?
Ich finde das Ganze auch mehr als bedenklich, zumal die Pille von Frauen ja fast ein ganzes Leben lang genommen wird. Man bekommt es nicht hin etwas Besseres zu entwickeln und verseucht daher noch gleich das Wasser damit. Ich habe die Pille äußerst schlecht vertragen. Meine Schwiegermutter musste sie auch absetzen, da sie gesundheitliche Probleme bekam.
Dazu kommt meiner Meinung nach auch die Tatsache, dass die Frauenärzte am Meisten an der Pille verdienen und diese immer wieder ohne Bedenken anbieten. Ich habe immer wieder über Probleme geklagt und als Antwort kam nur: "Wie wäre es denn mit der Pille XY, diese wirkt genauso gut und ist sehr gut verträglich". Wenn man dann noch bedenkt, ab wann manche die Pille bekommen, kann einen nur schlecht werden.
Ich selbst führe meine eigene Krebserkrankung auf die Pille zurück und würde, wenn ich es nochmal entscheiden könnte, dieses Zeug nie mehr nehmen. Ich bin weiblich und kann deshalb nicht für Männer und den Prostatakrebs sprechen, aber ich bin dennoch der Meinung, dass die Pille durchaus zu einem erhöhtem Risiko für hormonelle Krebsformen führt.
Mit der Pille ist alles einfacher geworden, das stimmt schon, aber was ist die Konsequenz? Ich habe mir darüber früher auch nie Gedanken gemacht, ich wollte lediglich eine sichere Verhütung und mir keine Gedanken mehr machen müssen. Letztlich verändert die Pille aber den Körper, nimmt das Gleichgewicht der Hormone bei der Frau weg und wenn die Pille irgendwann einmal abgesetzt wird, muss der Körper sehen, wie er damit zurecht kommt. Das ist nicht gerade ohne. Wenn man Glück hat, hat man keine Nachwirkungen davon, aber es kann auch ganz anders kommen.
Mittlerweile bin ich aufgrund meiner persönlichen Erfahrungen generell gegen die Pille und würde stets zu anderen Verhütungsmitteln greifen, die nicht hormonell wirken. Ich halte das für fahrlässig, aber es ist typisch für unsere schnelllebige Zeit, in der man alles will, am besten leicht zugänglich, ohne viel Aufwand, egal welche Konsequenz für den Körper es hat.
Ramones hat geschrieben:Ich finde das Ganze auch mehr als bedenklich, zumal die Pille von Frauen ja fast ein ganzes Leben lang genommen wird.
Es stimmt sicherlich, dass manche Frauen schon sehr früh mit der Einnahme der Pille beginnen. Aber spätestens mit Einsetzen der Menopause benötigt eine Frau die Pille nicht mehr. Also wären das im Extremfall etwa 25-30Jahre, in denen eine Frau die Pille einnimmt und nicht das ganze Leben lang. Da hast du wohl sehr stark übertrieben. Außerdem gibt es sehr viele Frauen, die nach dem Ende der Familienplanung die Pille gar nicht mehr benötigen und zu weiteren operativen Schritten greifen, um nicht noch einmal schwanger werden zu können.
Ramones hat geschrieben:Dazu kommt meiner Meinung nach auch die Tatsache, dass die Frauenärzte am Meisten an der Pille verdienen und diese immer wieder ohne Bedenken anbieten.
Mich würde einmal interessieren, was du denkst, was die Ärzte an der Pille verdienen. Für das Rezeptausschreiben bekommen die Ärzte nun wirklich nicht viel und die Pille selber muss von den Frauen in den meisten Fällen sowieso selber bezahlt werden. Daran verdienen die Ärzte dann gar nichts mehr. Wie kommst du dann also auf die Idee, dass die Ärzte daran so viel verdienen würden?
@Nettie: Wenn ich, wie die Jugend von heute die Pille mit 14 schon genommen hätte und ich keine Pause wegen den Schwangerschaften gemacht hätte und ich nicht die Spirale zwischendurch gehabt hätte, würde ich die Pille heute schon 36 Jahre lang nehmen. Da ich mit 50 immer noch meine Periode habe und man mit der Pille auch nicht so schnell in die Menopause kommt, kann es durchaus sein, dass ich sie dann noch 5 Jahre nehmen müsste. Das sind immerhin über 40 Jahre. Mehr als ein halbes Leben ist es auf jeden Fall. Denn mit dem einsetzen der Menopause muss man noch mindestens 1 Jahr verhüten.
Ich muss sagen, dass ich wohl die Pille nicht so lange genommen habe. Eigentlich nur ein paar Jahre. Nach der zweiten Schwangerschaft habe ich mit eine Spirale einsetzen lassen und die dann auch immer wechseln lassen. Aber dennoch ist es schon hart, wenn auch nur jede zweite Frau die Pille nimmt und das Ökosystem belastet.
@Diamante: Klar kann die Menopause nie wirklich geplant werden. Bei manchen Frauen setzt sie früher ein, bei manchen auch schon einmal etwas später. Aber im Ausgangsthread wurde ja von nahezu lebenslänglicher Einnahme gesprochen und das trifft wohl auf kaum jemanden zu. Zudem wurde da auch von fast allen Frauen gesprochen.
Jedenfalls kenne ich niemanden, der mit zehn die Pille zum ersten Mal genommen hat und diese mit 80 dann immer noch nicht abgesetzt hat. Da würde ich dann auch von lebenslang reden. Übrigens, wenn du 100 Jahre alt wirst, sind selbst 40 Jahre noch nicht einmal ein halbes Leben lang
.
@Nettie, im Ausgangsthread habe ich nichts von nahezu lebenslanger Einnahme geschrieben. Du hast doch selbst den Teiltext von Ramones zitiert. Dass die Pille nicht bis 80 eingenommen wird, ist doch klar.
Ich würde niemals die Pille einnehmen, sondern würde bei Verhütungsangelegenheiten auf das Kondom vertrauen. Meine beste Freundin hatte mit 17 angefangen, die Pille zu nehmen. Durch die Einnahme hat sie sehr viel zugenommen und lauter Pickel bekommen. Der Arzt hat es ihr bestätigt, dass dies Nebenwirkungen der Pille waren. Daraufhin hat sie sich eine andere Pille verschreiben lassen. Das hätte ich an ihrer Stelle nicht gemacht. Vor ein paar Jahren hatte sie einen Tumor gehabt und musste operiert werden. Ich weiß aber nicht, ob ihr Tumor auch durch die Pille gekommen ist.
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