Die Antibabypille ist 52 Jahre alt geworden
Vor 52 Jahren, also am 23.6.1960, ließen die Vereinigten Staaten das Verhütungsmittel „Enovid“ zu. Ab 18. August konnte man es als erste Antibabypille kaufen. Deutschland zog nach. Die Schering AG brachte ein Jahr später eine Antibabypille, die zuverlässiger war und kaum Nebenwirkungen hatte, auf den Markt.
Die Moralvorstellungen damals waren andere als heute. Sie deckten sich nicht mit der Antibabypille in der damaligen Zeit. Unerwünschte Schwangerschaften konnten durch die Pille verhindert werden und die Entscheidung darüber konnte jetzt die Frau treffen. Natürlich wurde die Pille aus religiösen Gründen von der katholischen Kirche abgelehnt. Daran hat sich weitgehend nichts geändert. Doch für die Frauen ist es eines der sichersten Präparate zur Empfängnisverhütung, durch die sie mehr sexuelle Selbstbestimmung erhalten.
Nicht alle Frauen konnten und können die Antibabypille vertragen. Es kommt ganz darauf an, welche Krankheiten bereits vorliegen. Vorsicht ist auch bei manchen Medikamenten geboten, die zusätzlich eingenommen werden müssen. Seid ihr froh, dass es die Antibabypille gibt? Könnt ihr sie vertragen?
Ich bin eigentlich schon ziemlich froh, dass es die Anti-Baby-Pille gibt. Die Verhütung ist meiner Meinung nach dadurch einfacher geworden. Ich nehme sie nun mit Unterbrechungen sechs Jahre lang und ich habe sie bisher auch nur zweimal vergessen. Wenn man aber gewissenhaft damit umgeht, ist sie die ideale Verhütung, wenn man keine Kinder haben möchte. Allerdings sollte man dann auch immer bedenken, dass die Pille nicht gegen Geschlechtskrankheiten schützt. Das scheinen ja vor allem Jugendliche leider immer wieder zu vergessen. Also ich kann nichts Negatives sagen, obwohl ich mir schon mehrfach Gedanken darüber gemacht habe, ob es dem Körper nicht irgendwie schadet, ständig Hormone zu nehmen.
Ich vertrage die Anti-Baby-Pille eigentlich sehr gut, muss ich sagen. Ich musste allerdings drei verschiedene Präparate ausprobieren, bis ich die passende Pille gefunden hatte. Bei der ersten Pille hatte ich wahnsinnig zugenommen und beim zweiten Präparat hatte ich ständig Kopfschmerzen. Die wurden erst besser, als ich die Pille gewechselt hatte. Mittlerweile habe ich keine Probleme mehr, aber ich habe glücklicherweise auch keine gesundheitlichen Einschränkungen. Ich rauche auch nicht, was ebenfalls ein wichtiger Faktor ist. Wenn ich rauchen würde, würde ich mir wahrscheinlich zweimal überlegen, ob ich die Pille wirklich einnehmen möchte. Für mich gibt es derzeit keine wirkliche Alternative zur Anti-Baby-Pille und daher werde ich sie auch weiterhin einnehmen.
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