Wie als selbstständige Person Kuraufenthalt erhalten?

vom 20.06.2012, 14:40 Uhr

A ist selbstständig und müsste aus gesundheitlichen Gründen eine Kur machen. Allerdings würde dann für die Zeit, in der A zur Kur wäre, auch kein Einkommen vorhanden sein, Rücklagen hat A zwar gebildet, aber diese halten sich in Grenzen. Nun lässt sich also scheinbar bei A schlecht eine Selbstständigkeit mit so etwas wie einer Kur vereinbaren, aber kann man als Selbstständiger grundsätzlich davon ausgehen, dass so etwas nicht möglich ist? Immerhin ist A ja selbst für so etwas wie Sozialversicherungsbeiträge und auch Steuern verantwortlich, da er nicht als Angestellter tätig ist.

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» *steph* » Beiträge: 18439 » Talkpoints: 38,79 » Auszeichnung für 18000 Beiträge



Wichtig ist in erster Linie, dass A eine Krankenversicherung hat. Oft besitzt er eine private Versicherung, in der so ein Fall eingetragen werden muss. Wenn er Beiträge gezahlt hat, dann hat er auch Anspruch auf eine Kur, die dann bei der entsprechenden Krankenversicherung beantragt werden muss. In der Zeit der Kur sollte A sich einen Ersatz suchen, der kurzfristig eingestellt wird, sodass es nicht zu einem Verdienstausfall oder keinen großen kommen kann.

» davinca » Beiträge: 2246 » Talkpoints: 1,09 » Auszeichnung für 2000 Beiträge


Die Selbständigkeit hat nichts mit den Ansprüchen für eine Kur zu tun. Einzig für den ausfallenden Verdienst hätte A dann schon vorher sorgen müssen. Soweit mir das bekannt ist, kann man entsprechende Zusatzversicherungen abschließen, welche dann eben Krankengeld bezahlen. Allerdings ist das halt nicht besonders preiswert.

A muss sich also entscheiden, ob er die Kur noch ein wenig hinaus schiebt und für die Zeit entsprechende Rücklagen aufbaut oder A müsste für die Zeit eine Aushilfe einstellen, welche dann den Verdienstausfall zumindest minimieren kann. Die Kur selbst muss A bei seiner Krankenversicherung beantragen und Diese wird dann auch in Absprache mit dem behandelnden Arzt entscheiden, ob eine Kur genehmigt wird.

» Punktedieb » Beiträge: 17970 » Talkpoints: 16,03 » Auszeichnung für 17000 Beiträge



Punktedieb hat geschrieben:Die Selbständigkeit hat nichts mit den Ansprüchen für eine Kur zu tun. Einzig für den ausfallenden Verdienst hätte A dann schon vorher sorgen müssen. Soweit mir das bekannt ist, kann man entsprechende Zusatzversicherungen abschließen, welche dann eben Krankengeld bezahlen. Allerdings ist das halt nicht besonders preiswert.

Darauf wollte ich hinaus, also, wie es sich mit dem ausfallendem Verdienst verhält, da man ja auch weiterhin Fixkosten hat, selbst, wenn man zu einer Reha fährt und man eben nicht in der Zwischenzeit zu Hause ist.

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» *steph* » Beiträge: 18439 » Talkpoints: 38,79 » Auszeichnung für 18000 Beiträge



Wie gesagt, kann man sich dagegen absichern. Das bieten auch die gesetzlichen Krankenkassen an, wenn man dort freiwilliges Mitglied ist. Ich selbst habe diese Zusatzversicherung nie abgeschlossen, da es einfach zu teuer ist. Und ich selbst müsste schon im Koma liegen, um überhaupt keine Einnahmen generieren zu können.

» Punktedieb » Beiträge: 17970 » Talkpoints: 16,03 » Auszeichnung für 17000 Beiträge


Als Selbstständiger sollte man ohnehin für Zeiten mit weniger Aufträgen vorsorgen und sich ein gewisses finanzielles Polster verschaffen. Das kann man dann in der Zeit der Reha auch nutzen, um eben die Fixkosten weiterhin tragen zu können. Sicherlich gibt es auch etliche Zusatzversicherungen, allerdings sollte man sich hier gut überlegen, ob das wirklich Sinn macht. Denn wenn man längere Zeit krank ist, dann steht unter Umständen schnell die komplette Firma auf der Kippe.

» JotJot » Beiträge: 14058 » Talkpoints: 8,38 » Auszeichnung für 14000 Beiträge


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