Wiederkehrend Mandelbeschwerden nach Drüsenfieber!
Im Januar und Februar diesen Jahres wurde ich von einem heftigen Pfeifferschen Drüsenfieber, einer Mononukleose, niedergestreckt. Es gibt Schlimmeres, aber in dem Moment war es ausreichend für mich. Ich hatte zwei Wochen lang Bettruhe und war zwei weitere Wochen damit beschäftigt, wieder auf die Beine zu kommen. Meine Mandeln waren dabei so arg geschwollen, dass sie beinahe das Zäpfchen in der Mitte eingequetscht hätten, ich habe teilweise kaum noch Luft bekommen und hatte wahnsinnige Schmerzen, besonders beim Schlucken. Essen war zwei Wochen fast unmöglich, trinken kompliziert.
Nun ist mir aufgefallen, dass ich seitdem immer wieder Halsschmerzen habe. Da kommt mal ein Tag, da habe ich leichtes Halskratzen und ein Kloßgefühl. Das geht dann wieder weg nach ein, zwei Tagen und behindert mich nicht bei der Arbeit. Es kommt aber immer wieder - erst seit der Erkrankung im Winter. Vorher hatte ich in meinem Leben noch nie Probleme mit den Mandeln. Heute morgen habe ich spaßeshalber mal mit einer kleinen Arzttaschenlampe in meinen Hals geleuchtet und gesehen, dass das da hinten einer Kraterlandschaft gleicht. Die Mandeln sind wieder geschwollen.
Habt ihr auf diesem Gebiet Erfahrungen? Hatte jemand von euch mal "den Pfeiffer" und hatte auch Monate danach noch immer wieder Beschwerden? Ist das chronisch bei euch geworden? Kann das überhaupt passieren, obwohl Antikörper da sind und alles weitgehend ausgeheilt war?
Ich hatte mir eingebildet, dass ich nach 4 Wochen wieder arbeiten gehen konnte, meine Ärztin plädierte auf Wiedereingliederung, das ging aber nicht, also bin ich wieder voll eingestiegen. War das möglicherweise zu früh, kann das vielleicht ein Grund dafür sein, dass ich jetzt auch noch ständig Probleme damit habe? Habt ihr eine Idee, was man da tun könnte?
Du kannst nichts anderes tun, als auf den Arzt zu hören. Was soll man da raten? Lass dich solange krank schreiben, bis zu wieder fit bist. Wenn deine Mandeln so aussehen, wie du beschreibst, und du immer wieder Halsschmerzen hast, solltest du eh einen Hals-, Nasen-Ohren-Arzt aufsuchen. Andere Ratschläge wären unseriös.
Mein ältester Sohn hat einmal das Pfeiffersche Drüsenfieber in einer unauffälligen Form gehabt. Allerdings ist es danach chronisch geworden. Er war dauernd müde und schlapp. Der Kinderarzt hat dann diagnostiziert, dass er Antikörper gegen das Epstein-Barr-Virus hatte, also wahrscheinlich vorher das Pfeiffersche Drüsenfieber hatte. Mein Sohn konnte fast ein Jahr nicht in die Schule gehen. Heute geht es ihm aber Gott sei Dank besser.
Ich kann nur den dringenden Rat geben, die Krankheit ganz ausheilen zu lassen und bei Unsicherheiten lieber einmal zu viel als einmal zu wenig den Arzt zu fragen.
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