Welche Risikofaktoren tragt Ihr mit Euch herum?

vom 27.04.2012, 17:11 Uhr

Einige Symptome, wenn sie zusammentreffen, können gefährlich sein und bestimmte Krankheiten auslösen. Daher wird bei manchen Symptomen auch gern mal von einem Risikofaktor gesprochen, dass gewisse Krankheiten entstehen können. So ist generell ein zu hoher Blutdruck ein Risikofaktor, auch erhöhte Cholesterinwerte können Risikofaktoren sein, von Übergewicht mal abgesehen und einiges mehr.

Welche Risikofaktoren sind bei Euch bereits benannt worden? Was unternehmt Ihr dagegen, um diese zu reduzieren? Warum handelt es sich bei diesen Faktoren von Risikofaktoren? Wie geht Ihr damit um, wenn Euch gesagt wird, Ihr tragt gewisse Risikofaktoren in Euch herum?

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» *steph* » Beiträge: 18439 » Talkpoints: 38,79 » Auszeichnung für 18000 Beiträge



Ich habe Bluthochdruck und nehme Tabletten dagegen. Ansonsten kann man das wenig beeinflussen, vielleicht müsste ich ein bisschen mehr Sport machen und drei bis vier Kilo abnehmen. Aber wahrscheinlich nützt das nichts, weil der Bluthochdruck im Alter meistens angeboren ist. Mein älterer Bruder ist zum Beispiel sehr sportlich und läuft Marathon, in letzter Zeit sogar Super-Marathon, der über mehr als 100 km geht. Er hat aber den gleichen Bluthochdruck wie ich und nimmt dieselben Medikamente. Diese Medikamente haben nach bisherigen Erfahrungen keine Nebenwirkungen und wenn man sie regelmäßig nimmt, ist der Bluthochdruck eigentlich kein Risikofaktor mehr.

Dieses Gerede über Cholesterin nehme ich nicht mehr ernst. Mein Cholesterinspiegel ist so knapp an der Grenze, aber selbst wenn er höher wäre, würde ich mir deswegen keine Gedanken machen. Es ist ja mittlerweile umstritten, ob das überhaupt ein Risikofaktor ist.

Brustkrebs gibt es Gott sei Dank in unserer Familie nicht, das ist ein Risikofaktor, der mir Sorgen machen würde. Ansonsten habe ich keine sogenannten Risikofaktoren, ich rauche schon seit 30 Jahren nicht mehr, trinke Alkohol nur in Maßen und mache mir auch keinen übermäßigen Stress durch zu viel Beschäftigung mit meiner Gesundheit.

» anlupa » Beiträge: » Talkpoints: Gesperrt »

Zuletzt geändert von Gio am 27.04.2012, 18:03, insgesamt 1-mal geändert. Zeige Beitragsversionen

Ich bin häufig unterzuckert und habe mir daher angewöhnt Cola zu trinken, wenn mir wieder schwindelig wird. Außerdem hilft es mir, wenn ich Traubenzucker zu mir nehme. Bin da bis jetzt auch gut mit gefahren und möchte auf Medikamente verzichten, da ich sowieso schon Cortison nehmen muss. Ich merke ein paar Minuten vorher schon, dass ich einen Schwächeanfall bekomme und weiß mittlerweile damit umzugehen.

» Berrytale » Beiträge: 30 » Talkpoints: 0,62 »



anlupa hat geschrieben:Dieses Gerede über Cholesterin nehme ich nicht mehr ernst. Mein Cholesterinspiegel ist so knapp an der Grenze, aber selbst wenn er höher wäre, würde ich mir deswegen keine Gedanken machen. Es ist ja mittlerweile umstritten, ob das überhaupt ein Risikofaktor ist.

Das kann ich sogar sehr gut nachvollziehen, denn meine Erfahrungswerte besagen ebenfalls, dass ein erhöhter Cholesterinwert noch lang keine Sorge zur Beunruhigung gibt, wenn der Rest stimmt. Ich bei mir würde mir durchaus Gedanken darüber machen, wenn das Cholesterin nicht mehr in Ordnung wäre, aber das hat bei mir auch bestimmte Gründe. Doch seitdem meine Blutwerte wirklich mindestens einmal im Jahr kontrolliert werden, hatte ich noch nie Probleme mit zu hohem Cholesterin gehabt.

Berrytale hat geschrieben:Ich bin häufig unterzuckert und habe mir daher angewöhnt Cola zu trinken, wenn mir wieder schwindelig wird. Außerdem hilft es mir, wenn ich Traubenzucker zu mir nehme. Bin da bis jetzt auch gut mit gefahren und möchte auf Medikamente verzichten, da ich sowieso schon Cortison nehmen muss. Ich merke ein paar Minuten vorher schon, dass ich einen Schwächeanfall bekomme und weiß mittlerweile damit umzugehen.

Weiß man denn, woher die Unterzuckerungen kommen oder wurde bei Dir Diabetes mellitus erkannt? Dass man stets und ständig unterzuckert, kenne ich selbst als Betroffene ja nun nicht, aber ich habe das schon von Leuten gehört, die recht streng mit ihrer Einstellung umgehen. Medikamente nimmt man ja auch eher gegen erhöhten Blutzucker, aber andersherum ist es eher selten der Fall, von der Glucaogen-Spritze abgesehen. Die wird aber nur verabreicht, wenn man mit Traubenzucker und Co nichts mehr erreicht.

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» *steph* » Beiträge: 18439 » Talkpoints: 38,79 » Auszeichnung für 18000 Beiträge



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