Halstabletten sind sinnlos?
Ich habe eben diesen Artikel hier gelesen
klick, den ich durch die Google Suche fand, weil ich nach wirksamen Halstabletten gegoogelt habe. Aber wenn man das liest, dann wird einem schon anders und man sollte dann wohl auf die ganzen freiverkäuflichen Halsschmerztabletten verzichten.
Dennoch brauche ich dringend etwas gegen meine Halsschmerzen, die wohl Begleiterscheinung eines grippalen Infektes sind. Denn ich sitze hier mit Fieber, Kopfschmerzen und Gliederschmerzen. Gehe auch gleich ins Bett, aber morgen muss ich mir was holen. Da ich kein Auto habe, kann ich auch nicht zum Arzt fahren und mein Mann muss arbeiten und ich denke, dass er auch nur freiverkäufliche Arzneimittel empfehlen wird.
Welche Halsschmerztabletten helfen nun wirklich oder ist es, wie in dem Bericht geschrieben wirklich gefährlicher, wenn man diese Tabletten lutscht, als wenn man es sein lässt? Was nehmt ihr, wenn ihr euch im Hals unwohl fühlt?
Halstabletten nehme ich schon lange nicht mehr. Ab und zu nehme ich eine Lemocin, aber das ist auch eher selten der Fall. Eher lutsche ich Salbeibonbons und trinke viel Salbeitee, egal wie widerlich ich diesen finde. Ich nehme bei Erkältungen sehr viel Flüssigkeit zu mir, so mildert sich auch das widerwärtige Halsweh. Auch nehme ich mindestens zweimal am Tag einen Esslöffel Honig zu mir, was auch wiederum wirkt. Das sind jedenfalls meine Tipps gegen Halsweh, aber ob sie dir helfen oder ob du sie anwendest, das ist letztendlich deine Entscheidung. Gute Besserung.
Ich habe bisher auch die Erfahrung gemacht, dass Halsschmerztabletten keine sonderlich ausgeprägten Wirkungen haben. Vor allem fühlte es sich so an, als würde es etwas weiter unten im Hals wehtun und die betäubende Wirkung des Bonbons gar nicht bis dahin kommt. Stattdessen habe ich dann eine taube Zunge
Allerdings bringt es mir zumindest insofern etwas, dass wenigstens ein kleiner Teil der Wirkung schon an der schmerzenden Stelle ankommt und durch das Lutschen der Speichelfluss angeregt wird und die Schleimhäute so besser feucht gehalten werden. Das hilft ein wenig, denn ein trockender Hals tut mehr weh als wenn man ihn durch Trinken und Bonbon-Lutschen anfeuchtet.
Zumindest schmecken viele Halstabletten gar nicht mal übel und da ist es keine besondere Qual, sie zu nehmen, insofern sie auch etwas Wirkung haben. Für gefährlich würde ich die Mittel aber in keinem Fall erachten. Auch in dem Artikel ist als maximale Nebenwirkung eine Allergie beschrieben, aber allergisch kann man ja auf alles Mögliche reagieren, das ist keine besondere Eigenheit der Halsschmerztabletten.
Ansonsten helfen mir bei Halsschmerzen vor allem kalte Milch, weil das den Rachenraum auch etwas betäubt.
Ich habe noch nie solche Tabletten genommen. Wenn ich tatsächlich mal richtige Halsschmerzen haben sollte, was bei mir, selbst bei heftigeren Erkältungen, nur ganz selten mal vorkommt, trinke ich lieber einen warmen Tee.
Es stimmt schon, dass Halstabletten nicht sehr wirksam sind, aber gefährlich sind sie wohl nicht, es sei denn, man hat eben eine Allergie gegen einen der Inhaltsstoffe, aber das gilt bei allen anderen Sachen, die man zu sich nimmt, ja auch. Der Hals wird ja auch nicht so lange betäubt, dass man nichts mehr merken würde und ich denke, wenn die Halsschmerzen länger andauern, wird man sowieso zu einem Arzt gehen.
Bei Halsschmerzen nehme ich am liebsten die Dobendan Strepsils Dolo Lutschtabletten. Die wirken auf der einen Seite betäubend und nehmen den Schmerz, auf der anderen Seite desinfizieren sie auch. Wenn man keine Lutschtabletten einnehmen möchte, gibt es noch die Möglichkeit, ein Halsspray oder eine Gurgellösung zu benutzen, die desinfizierend wirken. Gerade bei solchen Temperaturen, wie wir sie momentan haben, ist auch ein Schal sinnvoll, um den Hals warmzuhalten.
@Barbara Ann: Da manche Halstabletten auch betäubend wirken ist die Gefahr, dass man nicht merkt, wie schlimm es wirklich ist und eine eitrige Angina nicht erkannt wird. Und eine nicht behandelte eitrige Angina kann zu einem Herzfehler führen, weil der Herzmuskel sich entzünden kann. Also können Halstabletten doch indirekt auch gefährlich sein.
Ich habe auch schon öfter mal mit Halsschmerzen zu kämpfen und wenn es richtig schlimm ist, nehme ich auch eine Halsschmerztablette. Wir haben eigentlich immer welche im Haus. Am besten helfen mir auch die eben schon erwähnten Dobendan Strepsils Dolo Lutschtabletten aus der Apotheke, allerdings ist die Wirkung hier auch nicht erstklassig. Manchmal helfen sie ganz gut und die Halsschmerzen werden dadurch erträglicher, manchmal hat man eben auch schon mal das Gefühl, es würden sie überhaupt nicht wirken. Es kommt eben auch immer auf die Stärke der Halsschmerzen an und immerhin helfen diese Tabletten besser als viele andere. Ich habe schon so viele verschiedene Halsschmerztabletten ausprobiert, aber 100%ig helfen wirklich keine davon.
Lemocin Tabletten schmecken zwar angenehm, aber wirken bei mir überhaupt nicht. Da trinke ich lieber ein Glas heiße Zitrone (allerdings nur selbst gemacht!), das hilft dann schon eher gegen die Halsschmerzen, auch wenn es erst einmal ein wenig brennt. Dass Halsschmerztabletten gefährlich sein können, habe ich bisher allerdings auch noch nie gehört und ich werde sie wohl auch weiterhin nehmen. Eine Allergie habe ich keine und wenn es nach einigen Tagen nicht besser wird, gehe ich schon automatisch zum Arzt und lasse mich untersuchen, ob nicht vielleicht doch etwas Schlimmeres dahinter steckt. Angina hatte ich auch schon mehrfach und damit ist echt nicht zu spaßen - da gehe ich lieber einmal zu viel zum Arzt als zu wenig!
Ich finde auch, dass Halstabletten nicht besonders wirksam sind. Meistens lindern sie allgemein die Empfindsamkeit der Nervenzellen im gesamten Rachen. Allerdings währt die Wirkung solcher Tabletten nur kurz und nicht besonders gut. Deshalb nehme ich Halstabletten auch nur sehr selten. Meistens trinke ich Tee mit Honig, ob das tatsächlich auch etwas hilft weiß ich nicht. Meistens entstehen ja die Halsschmerzen nur, weil man mit der Zunge den Halsraum reizt. Wenn man sich halbwegs beherrscht und trotz dem unangenehmen Beißen den Rachenraum schont, dann gehen die Halsschmerzen auch vorüber. Das ist wie bei einem Mückenstich. Wenn man ihn ihn Ruhe lässt, dann geht er schnell weg, wenn man allerdings kratzt, dann wird er schmerzhaft.
Man muss es so sehen. Halsschmerztabletten wirken nicht gegen die Ursachen der Halsschmerzen. Der einzige Effekt in meine Augen ist eine gewisse Linderung des Schmerzes. Den erkaufe ich mir aber mit einer betäubten Zunge und einem betäubten Geschmack. Das nervt mich ungemein und schon deshalb verzichte ich auf diese betäubenden Dinger. Davon ab hatte ich auch noch nie das Gefühl, dass das wirklich betäubend auf den Schmerz wirkt.
Ich meine, ich kann auch ein normales Bonbon lutschen, warme Getränke in kleinen Schlucken trinken, ja sogar essen. Auch inhalieren oder die Dusche lindert den Schmerz. All das schmiert den Rachenraum, lindert den Schmerz für kurze Zeit. Auch Schmerztabletten können helfen, aber über viele Tage würde ich die auch nicht nehmen wollen. Ich denke, man muss da einfach durch.
Ohnehin scheint mir das einzig wirksame Mittel bei Erkältungen: Nasentropfen. Die bewirken was, aber alles andere ist Pippifax. Wobei das mit den Tropfen auch so eine Sache ist und mehr als drei, vier Tage würde ich das auch nicht machen. Alternativ: Nasenduschen mit Salz. Ist fies, aber wirkt durchaus. Aber durch die Erkältung muss man so oder so durch.
14 Tage mit oder ohne Hausmittel, 2 Wochen, wenn man einen Arzt ranlässt. War noch nie anders.
Na ich muss sagen, dass da in dem Artikel weitest gehend nichts drin stand, was mir neu wäre mit Ausnahme des Hühnereiweißes. Das Lutschbonbons natürlich hauptsächlich betäuben ist doch klar. Das merkt man als Laie doch zum Beispiel vor allem auch daran, dass man eben auch dieses Taubheitsgefühl, unter anderem auch auf der Zunge, hat. Das kommt ja nicht irgendwo her. Und jetzt ist die Frage, wie so ein Lutschbonbon denn bitte ordentlich helfen soll. Dazu müsste sie schon zum Beispiel (je nach Erkrankung) Antibiotikum enthalten.
Und viel hilft nicht immer viel. Wenn viel drin ist, ist die Wahrscheinlichkeit eben auch höher, dass es zu mehr Nebenwirkungen kommen kann. Ich nehme sowieso solche Lutschtabletten nur im Notfall und dann nehme ich Neoangin. Bisher reagiere ich da auch sehr gut drauf. Vorher wird erst einmal mit Tee und Eukalytusbonbons versucht, ein bisschen Linderung zu verschaffen und manchmal habe ich schon Glück und der Salbeitee hilft. Und wenn es richtig schlimm wird, dann braucht man es auch gar nicht mit solchen Lutschbonbons zu versuchen.
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