Leben mit Behinderung - Eure Position?

vom 29.11.2011, 15:39 Uhr

Neulich habe ich etwas gelesen, dass die Lebenslust eines Behinderten davon abhängt, wie man mit diesem umgeht und wie man ihn sieht - ob als vollwertigen Menschen oder als keinen Menschen wegen seiner Behinderung. Das Thema ist eigentlich relativ offen in der Gesellschaft und trotzdem nicht eindeutig. Man weiß nicht, wie man sich mit so einem Menschen unterhalten soll und was man machen muss.

Die erste Reaktion, wenn man einen behinderten Menschen sieht, ist oft: Wie kann dieser Mensch mit seinen eingeschränkten Möglichkeiten glücklich werden? Wäre es nicht besser, er würde nicht so leben müssen?

Ob ein Leben glücklich oder unglücklich verlaufen wird, liegt aber nicht an der Schwere seiner Behinderung. Das ist nicht abhängig von der Anzahl seiner Gehirnzellen, sondern das hängt davon ab, wie man mit diesem Menschen umgeht. Wenn man ihn wie einen ganz normalen Menschen behandelt, ist es auch für ihn angenehmer als wenn man ihn wirklich wie einen Behinderten behandelt oder sogar abstößt.

Ich hatte bis jetzt sehr wenig Kontakt mit behinderten Menschen, da es einfach hier im Dorf und im Bekanntenkreis niemanden gibt, der eine Behinderung hat. Daher weiß ich auch nicht, wie ich mit diesem umgehen soll, wenn ich einen treffe. Ich werde nun im Februar ein dreiwöchiges Praktikum in einem Behindertenheim machen und würde gerne wissen, wie ihr mit diesen umgeht.

Wie steht ihr dazu? Wie geht ihr mit solchen Menschen um und wie nimmt ihr diese wahr? Was macht ihr anders, wenn ihr mit einem Behinderten Menschen redet? Findet ihr, dass so ein Leben ein richtiges Leben ist?

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» x_MKD_x » Beiträge: 262 » Talkpoints: 18,38 » Auszeichnung für 100 Beiträge



Naja ich weiß nicht. Sicher kann man auch aus seiner Behinderung eine Erfüllung machen, indem man aktiv damit umgeht und nicht nur darauf reagiert.

Aber eine Behinderung als positiv zu bezeichnen, ich glaube das ist nicht möglich. Geistige Behinderungen sind für mich noch schlimmer als körperliche Behinderungen. Die Welt nicht zu verstehen stelle ich mir schlimm vor, auch wenn die Einfachheit eines solchen Verstandes offenbar häufig dazu führt, dass die Leute dennoch glücklich sind.

Würde mir persönlich ein Bein absterben oder so, ich glaube ich würde mich umbringen. Das wär einfach kein Leben für mich. Nicht Laufen zu können bedeutet nur an wenigen Orten wohnen zu können, nur erschwert wenigen Beschäftigungen nachgehen zu können. Und es bedeutet soziale Ausgrenzung. Es bedeutet, seine komplette Freizeitgestaltung extrem umzugestalten. Ich weiß nicht wie ich damit leben sollte.

» TuDios » Beiträge: 1475 » Talkpoints: 4,83 » Auszeichnung für 1000 Beiträge


Als erstes möchte ich zu diesem Thema sagen, das ich selbst einen geistig behinderten Bruder habe, der 34 Jahre alt ist. Mein Bruder kam mit einem Sauerstoffmangel zur Welt. Im großen und ganzen heißt das, das er auf dem Stand eines 6-Jährigen ist, seinen Namen kann er schreiben, im großen und ganzen war es das aber auch schon.

Äußerlich sieht man es ihm nicht gleich an, das er behindert ist, sobald man sich aber mit ihm unterhält, wird einem schnell klar " Da stimmt was nicht" (nicht böse gemeint). Wir haben großes Glück gehabt, das sage ich deshalb, weil er sich alleine waschen und anziehen kann. Alleine essen kann er auch. Der erste Satz den Du hier geschrieben hast, gefällt mir überhaupt nicht. Natürlich sind Behinderte Menschen "vollwertige Menschen" mich würde wirklich einmal interessieren, wo Du das gelesen hast.

Natürlich leben Behinderte, lass mich es so formulieren "in ihrer eigenen Welt", aber ich bin davon überzeugt, das sie weitaus glücklicher und zufriedener sind, als nicht behinderte Menschen. Zu Deiner Frage, wie man mit solchen Menschen umgehen sollte, ist ganz einfach, ganz normal. Natürlich kann ich auch die andere Seite verstehen, welche sich nicht mit dem Thema "Behinderung" oder mit Behinderten Menschen auskennt.

Mein Bruder zB. lebt in einem Wohnheim, mit anderen Behinderten zusammen, jedes 2 Wochenende kommt er zu uns nach Hause. Dort wird sehr viel mit den Behinderten unternommen, zB. einmal im Jahr fahren sie in Urlaub. Ich finde die Idee gut, das Du ein Praktikum in einem Behindertenheim absolvieren möchtest, um mal einen Einblick dort zu gewinnen. Dort wirst du schnell merken, wie herzlich Behinderte Menschen sind, stell es Dir aber nicht zu einfach vor.

Abschließend möchte ich noch sagen, das ich wirklich stolz. bin, so einen Bruder zu.haben, ich würde ihn um nichts in der Welt hergeben wollen.

» EvilLady » Beiträge: 8 » Talkpoints: 3,77 »



Für die Menschen, die Handicaps haben, ist es wahrscheinlich Gewohnheit, so zu leben. Sie kennen es nicht anders und auch, wenn es einige Hürden gibt, so ist es doch so, dass auch behinderte Menschen ihr Leben eben leben. Manche werden bestimmt mit ihrem Schicksal hadern, das zweifle ich nicht an, aber sie haben doch im Grunde keine Vergleiche zu vorher. Anders verhält es sich natürlich, wenn man nach einem Unfall oder durch eine Krankheit/ Fehlbehandlung eine Behinderung davon trägt, mit der man sich arrangieren muss. Aber sofern die Behinderung von Anfang an vorhanden gewesen ist, wird es wohl für die Menschen selbst eben Normalität sein.

Ich kenne zwar schon Leute, die eine motorische Einschränkung, also eine körperliche Behinderung, haben, aber da sie ganz normal arbeiten, sich völlig normal bewegen und geistig auf der Höhe sind, fällt es auch gar nicht so auf. Wenn man sich selbst auch als "normal" gibt beziehungsweise aus seiner persönlichen Situation heraus sich nicht als besonderes aufgrund einer körperlichen Einschränkung darstellt. Und je normaler man selbst damit umgeht, umso normaler werden auch die meisten Mitmenschen damit umgehen. Wenn man dazu nicht auffällt, wird man glücklich sein, mal nicht darauf angesprochen zu werden.

Ich hatte jetzt am Wochenende ein Interview mit Guildo Horn gehört, der mit geistig Behinderten arbeitete und sie wohl auch zu einer Talkshow einlädt. Er sagte, dass geistig Behinderte einfach auch ganz andere Werte haben und sich nicht ständig selbst reflektieren- ich denke schon, dass dies auch ein Stück des Glücks ist. Es klingt auch logisch, wenn man sich nicht ständig hinterfragt und die Situationen so hinnimmt, wie sie sind. Sicherlich ist es besser, gesund zu sein, aber man kann es doch nicht ändern und somit wären die Gedanken daran auch mehr oder weniger vergebene Liebesmüh.

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» *steph* » Beiträge: 18439 » Talkpoints: 38,79 » Auszeichnung für 18000 Beiträge



Ob das Leben mit einer Behinderung ein richtiges Leben ist, ist ja wohl nicht ernst gemeint, oder? Natürlich ist es ein richtiges Leben. Aber es ist anders, als das Leben eines Menschen ohne Behinderung. Und hier kommt es auch sehr darauf an, um welch eine Behinderung es sich handelt. Ein Leben mit einer schweren körperlichen Behinderung ist auch ein richtiges Leben, aber ein Leben mit vielen Schmerzen und schweren Entbehrungen. Handelt es sich um eine geistige Behinderung, sind diese Menschen oft sehr glücklich und fröhlich, sie lachen viel und sind sehr herzlich. In vielen Fällen weichen allerdings Menschen zurück, die diese Art der Herzlichkeit und Freude nicht kennen. Diese geistig behinderten Menschen sind in ihrer Art zu „Denken“ nicht den Zwängen unterworfen, wie die Nichtbehinderten.

Wenn ich mit behinderten Menschen zusammen bin, mache ich nichts anders. Das hieße ja, sie als Menschen zweiter Klasse zu betrachten. Wenn ich mit ihnen rede, dann erst so, wie mit allen Menschen. Sollte mein Gesprächspartner mich allerdings nicht verstehen, passe ich mich an. Denn man kann es nicht immer einem Menschen ansehen, ob er mich versteht. Das merkt man dann schon. Grundsätzlich gehe ich also ganz normal mit allen Behinderten um. Körperlich Behinderte brauchen oft Hilfe, wollen sie aber nicht, wenn man sie anbietet. Da gehört sehr viel Feingefühl dazu, das man auch erst lernen muss.

» Cid » Beiträge: 20027 » Talkpoints: -1,03 » Auszeichnung für 20000 Beiträge


Tatsache ist zunächst mal, dass ich mich noch nie in Bezug auf einen behinderten Menschen gefragt habe, wie dieser mit seinen eingeschränkten Möglichkeiten glücklich werden kann oder ob es nicht besser wäre, wenn er so nicht leben müsste. Ich frage mich auch ernsthaft, wie Du Dir offenbar selbst solche Fragen ernsthaft stellen kannst, denn jeder Mensch kommt irgendwie zur Welt und kennt sein Leben zunächst mal auch nicht anders als er es lebt, oder? Insofern wird er an seinem Leben kaum etwas seltsam finden, allerdings ist es wohl auf jeden Menschen zutreffend, dass sein Lebenswillen davon abhängt, wie andere Menschen mit ihm umgehen, egal, ob nun behindert oder nicht. Ich glaube kaum, dass ein kerngesunder Mensch auf Dauer glücklich und lebenswillig sein kann, wenn alle Welt ihn behandelt wie den letzten Dreck.

Wie ich zu Behinderten stehe, ist ebenfalls eine für mich sehr merkwürdig klingende Frage. Bisher hatte ich in meinem Leben auch noch nicht allzu viel Kontakt mit behinderten Menschen, aber ich habe wohl doch die eine oder andere Bekanntschaft mit geistig oder körperlich Behinderten gemacht. Körperlich behinderte Menschen sind heutzutage auch gar nicht mehr selten zu finden, wenn man hier mal nicht nur von solchen körperlichen Behinderungen wie einem Spasmus ausgeht, um ein Beispiel zu nennen, sondern auch all diejenigen Menschen dazuzählt, die einen Behinderungsgrad aufgrund irgendeiner schweren Krankheit wie beispielsweise einer Skoliose oder mehrerer Bandscheibenvorfällen haben. Wie ich zu diesen Menschen stehe, erübrigt sich eigentlich als ernstzunehmende Frage, würde ich meinen. Jedenfalls ist es sicherlich nicht so, dass ich jeden, den ich kennenlerne, erst einmal frage, ob er eigentlich behindert ist, bevor ich mir überlege, ob ich ihn mögen kann.

Auch Deine Frage, wie ich mit „solchen Menschen“ umgehe, klingt in meinen Ohren irgendwie seltsam. Ich versuche, mit jedem Menschen gleich umzugehen und jeden respektvoll zu behandeln, sofern ich nicht aufgrund meiner Bekanntschaft mit dieser Person entschieden habe, dass ich meinen Respekt dieser Person gegenüber überdenken muss, was allerdings aber sehr selten vorkommt. Es mag sein, dass man als jemand, der nicht damit aufgewachsen ist, dass auch geistige Behinderungen etwas ganz Normales sind, zunächst unsicher ist, wenn man einen geistig Behinderten kennenlernt, aber das ist wohl ein ganz eigenes Problem, das man in diesem Fall mit sich selbst und aufgrund seiner Unkenntnis hat, nicht ein Problem des Behinderten.

Deine letzte Frage finde ich dann allerdings ehrlich gesagt schon ziemlich anmaßend. Wieso sollte ein Leben als behinderter Mensch kein richtiges Leben sein? Wenn jemand blind geboren wird, dann ist er behindert. Dieser blinde Mensch kennt sein Leben aber nicht anders und kommt in der Regel ganz hervorragend mit seiner Blindheit klar. Und dann? Soll er sich das Leben nehmen, weil jemand wie Du sich nicht vorstellen kann, dass ein solches Leben vielleicht sogar manchmal schöner sein kann als das eines Sehenden? Wieso meinen denn diejenigen, die scheinbar alle Sinne zur Verfügung haben, dass sie besser dran sind und das lebenswertere Leben haben als die Menschen, die auf einen oder mehrere Sinne verzichten müssen? Nicht nachvollziehbar für mich, eine solche Haltung, und ich finde das auch ziemlich bedenklich.

Wer aufgrund irgendwelcher Unfälle eine körperliche Behinderung davonträgt und damit große Schwierigkeiten hat, weil sein Leben sich dadurch auf einmal schlagartig verändert, hat mein vollstes Verständnis für seine Verzweiflung. Aber von vornherein als nicht Betroffener ernsthaft zu fragen, ob ein solches Leben ein „richtiges Leben“ ist, finde ich wirklich unverschämt. Derjenige, der sich eine solche Frage ernsthaft stellt, sollte sich vielleicht dann doch nochmal mit der deutschen Geschichte auseinandersetzen, denn ich meine, dass es eine ähnliche Fragestellung hier auch schon mal gegeben hat. Und was dabei herauskam, erinnert so ziemlich jeder, auch der, der zu seinem großen Glück nicht dabei gewesen ist.

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» moin! » Beiträge: 7218 » Talkpoints: 22,73 » Auszeichnung für 7000 Beiträge


Es kommt natürlich immer auf die Art der Behinderung an, aber eigentlich versuche ich mit solchen Leuten immer so normal wie möglich umzugehen. Wenn jemand nun Querschnittsgelähmt ist, dann wüsste ich auch nicht, warum ich ihn anders behandeln sollte. Früher habe ich immer solchen Leuten meine Hilfe angeboten, aber das lasse ich mittlerweile, weil ich damit oft schlechte Erfahrungen gemacht habe und die Leute meistens alleine klar kommen wollen, so war das bisher meiner persönlichen Erfahrung nach. Wenn sie Hilfe benötigen, dann helfe ich ihnen natürlich gerne, aber wenn sie diese nicht wollen, dann dränge ich mich auch nicht auf.

Bei geistig behinderten Menschen finde ich das aber wiederum etwas schwieriger, da man mit diesen oft auch nicht normal reden kann und sie eben etwas eingeschränkt sind. Aber da muss man dann eben auch schauen, wie es mit diesen aussieht, zu erst einmal versuche ich immer einen relativ normalen Umgang und wenn ich merke, dass ich damit nicht beim Zuhörer ankomme, dann geschehen manche Dinge eben automatisch, beispielsweise, dass man eben langsamer spricht und ähnliches.

Ich denke auch, dass man solche Leute eigentlich immer normal behandeln sollte. Schlimm finde ich es, wenn man die Leute dann noch beschimpft oder sich darüber lustig macht. So etwas tut man einfach nicht, auch wenn es für manche sicherlich ungewöhnlich ist, wenn sie mal einen Menschen sehen, der im Rollstuhl sitzt oder eine sonstige Behinderung hat. Trotzdem sollte man da eben nicht hin starren oder irgendwelche Vorurteile haben. Auch Menschen mit Behinderung lerne ich immer vorbehaltlos kennen und behandle sie so wie jeden anderen Menschen und so finde ich das auch richtig.

Ich denke auch, dass so ein Leben auch ein richtiges Leben sein kann. Warum auch nicht? Denn auch solche Leute können doch glücklich sein und ein tolles Leben haben, wahrscheinlich haben viele davon sogar ein besseres Leben als ein komplett gesunder Mensch.

» Wunschkonzert » Beiträge: 7184 » Talkpoints: 42,56 » Auszeichnung für 7000 Beiträge



Ich kenne ehrlich gesagt sehr wenige behinderte Menschen und keinen davon wirklich persönlich. Ich für meinen Teil muss aber sagen, dass ich mich schon auch immer bemühe, mit diesen Menschen ganz normal zu reden, aber dies gelingt mir nicht immer, sogar eher selten, denn ich habe immer diese Behinderungen vor Augen und frage mich wirklich ständig, wie das für mich wäre und ob ich ein solches Leben für Lebenswert halte oder nicht. Viele Behinderte haben ja schließlich dennoch eine sehr positive Lebenseinstellung und diese verwundert mich manchmal sogar und ich bin teilweise etwas verblüfft darüber, wie man dennoch so glücklich sein kann.

Für mich hängt es nämlich gewissermaßen doch zusammen, die Schwere der jeweiligen Behinderung und ob es möglich wäre, damit glücklich zu sein oder eben nicht. Wenn jemand geistig behindert ist oder körperlich so stark eingeschränkt ist, dass er sich kaum bewegen kann und auf andere angewiesen ist, dann finde ich das immer besonders schwer, weil das für mich schwer nachzuvollziehen ist und ich mir nicht vorstellen kann, dass man glücklich sein kann, wenn man sein ganzes Leben lang auf andere angewiesen ist. Ich habe auch immer die Tatsache vor Augen, dass geistig behinderte Menschen in den meisten Fällen ja nichts in ihrem Leben erreichen werden, sie werden ein eher zielloses Leben führen und meist gar keinem Beruf nachgehen, können sich daher auch kaum was leisten.

Für mich ist es daher nur schwer nachzuvollziehen, warum diese Menschen dennoch so positiv eingestellt sind. Für mich ist das schon eine Last, wenn ich mich den Zeh anstoße und dann einige Tage nicht vernünftig laufen kann oder mich an der Hand verletze. Ich bin dann in gewissen Dingen auch eingeschränkt und finde das dann schon schlimm, aber möglicherweise geht es bei Behinderten mehr nach dem Motto, was man nie hatte, das vermisst man auch nicht, weil diese Menschen eben meistens nie wirklich erlebt haben, wie es ist völlig ''funktionstüchtig'' zu sein. Wie auch immer, mich wundert diese Einstellung und ich fürchte, dass ich damit nicht so gut umgehen könnte.

» Crispin » Beiträge: 14916 » Talkpoints: -0,43 » Auszeichnung für 14000 Beiträge


Durch meine Arbeit als Physiotherapeutin habe ich schon mit dem einen oder anderen behinderten Mensche zu tun gehabt. Die einen waren gestig behindert, die anderen körperlich. Trotzdem habe ich versucht mit ihnen normal und professionell umzugehen.

Es ist natürlich ein Unterschied, ob eine gestige Behinderung vorliegt oder eine körperliche. Bei geistigen Beeinträchtigungen ist es natürlich schwieriger dem Gegenüber zu erklären was man von ihm erwartet bzw. was er für eine Übung er machen soll. Man zeigt es ihm und wiederholt es immer wieder, solange bis es klappt.

Bei ausschließlich körperlicher Beeinträchtigung, wie zum Beispiel einer Querschnittslähmung ist es nicht nötig den Menschen anders zu behandeln oder ihm alles mehrmals zu erklären, denn vom Kopf her ist ja alles in Ordnung.

Ansonsten hat jeder behinderte Mensch ein Recht auf Leben und Liebe. Egal wie die Behinderung ausfällt. Ich finde es immer wieder erstaunlich wie behinderte Menschen immer wieder ihren Lebensmut wiederfinden. Da kann man über die Probleme, die ein gesunder Mensch hat nur lachen.

» Angel4887 » Beiträge: 24 » Talkpoints: 13,16 »


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