Kopfschmerzen: Welche Untersuchungsmethoden?

vom 31.10.2011, 13:27 Uhr

A hat ständig Kopfschmerzen. A wacht morgens auf und hat Kopfschmerzen. Diese gehen dann auch ohne Tablette im Laufe des Vormittags weg oder werden besser und kommen dann aber wieder. Die Kopfschmerzen sind auch nicht zu lokalisieren. Manchmal tut der Hinterkopf weh, manchmal die Stirn und manchmal die Schläfen. Wenn es dann arg schlimm wird, muss sie auch eine Tablette nehmen, die A auch schon verschrieben bekommt, weil der Arzt nicht feststellen kann, woher die Kopfschmerzen kommen.

Bei A wurde ein Hormonspiegel gemacht, sie wurde am Kopf geröntgt, sie hat ein EEG machen lassen, Blutdruck ist zwar zwischendurch etwas niedrig, aber der Arzt meint, dass es daran nicht liegen kann. Also kurz gesagt, bei A konnte nichts festgestellt werden. Da A es aber wirklich nun endlich wissen will, woher es kommt, möchte A weitere Untersuchungen. Aber was kann noch gemacht werden? Woran kann es liegen, dass A ständig unter Kopfschmerzen leidet? Was sollte A noch untersuchen lassen?

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» Diamante » Beiträge: 41749 » Talkpoints: -4,74 » Auszeichnung für 41000 Beiträge



Wenn man Kopfschmerzen hat sind ein EEG und eine Röntgenaufnahme schon gute Untersuchungsmöglichkeiten. Letztendlich kann aber auch eine Röntgenaufnahme nicht alles zeigen und deswegen empfiehlt sich hier eine Kernspintomograpie. Dort kann man viel mehr sehen als auf einer Röntgenaufnahme und es ist auch schonender zum Körper. Wenn dann immer noch nichts feststellbar ist, ist zu überlegen, ob es sich um Spannungskopfschmerz handelt, der vielleicht vom Rücken kommt. Oft bekommt man ja auch Kopfschmerzen durch einen verspannten Nacken oder Rücken.

» Jenna87w » Beiträge: 2149 » Talkpoints: 0,47 » Auszeichnung für 2000 Beiträge


Kopfschmerzen sind so eine Sache. Wenn sie an eher unmuskulösen Stellen auftreten, also weder an Stirn noch an Schläfe, so liegt meist eine periphere Ursache vor. Man sollte also nicht gleich auf Tumor schließen und den Kopf der hohen Strahlung aussetzen. Stattdessen gibt es mehrere Anlaufstellen: Neurologen, Psychologen, Osteopathen und Schmerztherapeuten, um nur ein paar zu nennen.

Ein Neurologe misst deine neurale Aktivität, also deinen Nervenstrom, die Impulsstärke, ob eventuelle Störungen vorliegen und wird sehr häufig bei anhaltendem Kopfschmerz aufgesucht. Er kann mithilfe bestimmter Untersuchungen viele physische Erkrankungen und Veränderungen ausschließen. Findet der Neurologe nichts, so kann vielleicht der Psychologe weiterhelfen. Er untersucht den psychischen Zustand des Patienten, auch hier sind ab und zu die Ursachen von Kopfschmerzen zu finden. Beide zusammen bilden allerdings ein gutes Team und decken einen Großteil der Hauptursachen von Kopfschmerzen ab.

Zwei alternative Therapeuten zu denen ich gern gehe, wenn ich keine physisch pathologischen Verletzungen wie Beinbrüche oder ähnliches hab, sondern eben Dinge wie Kopfschmerzen, sind der Schmerztherapeut und der Osteopath. Der Schmerztherapeut ist ein speziell geschulter Physiotherapeut, Arzt oder sonstige medizinisch geschulte Person, die eine mehrjährige Weiterbildung abgeschlossen hat. Sein Beruf befasst sich ausschließlich mit dem Thema Schmerz, egal welchen Ursprungs, er bedient sich somit aus vielen Bereichen und weiß vor allem auch bei Kopfschmerzen Tricks, die kein anderer kennt. Ein Osteopath kann gleichzeitig besucht werden oder anschließend, er findet ebenfalls Zusammenhänge verschiedener Fehlfunktionen, die sich so auf die Nerven auswirken, dass es zu Kopfschmerzen kommt und können mit bestimmten Griffen und Behandlungstechniken die Kopfschmerzen bekämpfen.

Ich bevorzuge immer erst Untersuchungen, die den Körper keiner Strahlung aussetzen. Doch finden alle diese Berufsgruppen keine Ursache, so muss man gezwungenermaßen ein Dünnschicht CT oder ähnliche Untersuchungen veranlassen, um auch den Kopf aufs genaueste zu untersuchen.

» benutzer7 » Beiträge: 2116 » Talkpoints: 49,80 » Auszeichnung für 2000 Beiträge



Ein komplettes CT des Kopfes sollte man schon machen lassen, selbst wenn man dabei auch eine geringe Strahlenbelastung erfährt. Kopfschmerzen können in der Tat auch ein sicheres Anzeichen für einen Tumor sein und der muss nicht immer nur gutartiger Natur sein. Wenn man allerdings bei einen CT nichts findet sollte man auch ein sogenanntes MRT in Betracht ziehen, denn die Ursache kann ja auch von anderen Organen des Körpers kommen. Diese beiden Untersuchungsmethoden kann man schon als sehr aussagekräftig ansehen.

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» karlchen66 » Beiträge: 3563 » Talkpoints: 51,03 » Auszeichnung für 3000 Beiträge



Mein Neurologe hat ein MRT machen lassen und ich habe auch eine CT von der Kieferhöhle und der Umgebung. Eigentlich waren beide ganz ohne Befund. Dennoch habe ich an der rechten Schläfe einen Punkt, der beim Berühren wehtut und bis in die Geheimratsecken hinaufstrahlt. Ich reibe das alles in letzter Zeit mit Pfefferminzöl ein und das kann zeitweise brennen und fast ein Gefühl von Hautlähmung geben.

Die Kopfschmerzen können pulsierend sein, an der Schläfenstelle oder leicht beißend und früher mehr ziehend, was irgendwie aufgehört hat. Ich habe oben an der Schläfe bei direkter Sonne um die 40 C das Gefühl, als ob mir die Stelle abbrennen würde und jetzt beim kalten Wind spüre ich den unangenehm bis lähmend durch die Mütze durch. Ich nehme hier und da Parkemed, das auch seit der Extraktion des letzten Zahns besser anspricht und vorher gar nichts nützte. Eigentlich konnte mir kein Arzt helfen und die meinten nur, ich kann Antidepressiva nehmen.

Alles begann mit geschwollenem Zahnfleisch, Druck am Zahnfleisch, der sich auf die Ohren verlagerte und vor 12 Monaten in Schläfenhöhe explodierte und starke Schmerzen auslöste, die auch teils von den Zähnen kamen. Ich glaube, ich muss mich mit den Schmerzen abfinden, denn auf die Schmerzambulanz muss man hier 5 Monate warten und ich weiß auch keinen Arzt mehr, den ich fragen könnte.

» celles » Beiträge: 8677 » Talkpoints: 4,08 » Auszeichnung für 8000 Beiträge


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