Billigpräparate in der Apotheke
Hallo!
In einer Dokumentation wurde neulich ein Test in deutschen Apotheken gemacht. Eine junge Frau, die als Lockvogel dienen sollte, ging in eine Apotheke und sagte zu dem Verkäufer, dass sie Halsschmerzen hätte. Sie bräuchte irgendein Medikament was sie von den Halsschmerzen befreien sollte. Sie wies ausdrücklich auf kein bestimmtes Medikament hin, sondern ließ den Apotheker entscheiden, wie er ihr helfen würde. Vom Arzt hatte sie natürlich auch kein Rezept. Sie fügte noch hinzu, dass sie Medikamenten in Tablettenform ungern einnehmen würde, weil sie nicht gerne Tabletten schlucke.
Alle Verkäufer in den Apotheken empfohlen ihr daraufhin einen Hustensaft, den sie mehrmals am Tag nehmen sollte. Diesen Hustensaft nahmen sie hinter sich weg von einem Schrank. Er war also in der Auslage der Apotheke ersichtlich und es wurde mit Plakaten teilweise dafür geworben. Die Testerin wusste aber ganz genau, dass der Apotheker ihr diesen Saft anbieten würde. Außerdem wusste sie, dass es diesen Hustenfast auch noch in einer billigeren Variante gab, allerdings von einer NoName Firma, die aber genau dieselben Inhaltsstoffe hinzugefügt hatte. Der Preisunterschied zwischen den beiden Produkten war enorm. Das angebotene Präparat war dreimal so teuer wie der Hustensaft von der anderen Marke.
In zehn von zehn getesteten Apotheken, boten die Verkäuferinnen der Probandin das teure Medikament an, obwohl sie auch das günstige dort vor Ort hatten. Bei acht von zehn getesteten Apotheken boten die Apotheker der Testerin auf ihrer Nachfrage hin, ob es denn auch etwas günstigeres gäbe, auch das Billigpräparat an. In zwei von zehn Apotheken wurde dieses NoName Medikament sogar unverschämterweise als nicht so wirkungsvoll dargestellt, obwohl es genau dieselben Inhaltsstoffe enthielt wie das teure Produkt. Sie sprachen dann von eigenen Erfahrungen und dass das Billig Produkt ihnen überhaupt nicht geholfen hätte.
Das Fazit des Tests war somit erschreckend. Niemand der getesteten Verkäufer machte auf ein günstigeres Produkt mit gleicher Wirkstoffe aufmerksam und die Kunden mussten tiefer in die Tasche greifen, als eigentlich notwendig. Sicherlich verdienen die Apotheken sehr gut an den teuren Medikamenten, aber ist es gerechtfertigt, dass der Service der Apotheke so schlecht ist, dass Kunden sogar glaubhaft gemacht wird, dass das günstigere Produkt nicht so gut wirkt? Ich ziehe meine Lehre aus diesem Test und frage nun immer nach günstigeren Medikamenten. Solange es diese gibt und diese auch die gleiche Wirkung haben, werde ich diese bevorzugen und das Geld für teure Präparate sparen. Kauft ihr auch die günstigen Medikamente, oder müssen es bei euch immer die teuren sein weil ihr ihnen mehr vertraut, oder euch der Apotheker auch gar nicht auf die günstigen hinweist?
Wenn man unvorbereitet in die Apotheke geht, ist man doch fast schon selbst Schuld daran. Ich würde hier nicht den Apothekern die Schuld daran geben, sondern die Schuld zwischen beiden Seiten aufteilen.
Wenn ich in die Apotheke gehe, lasse ich mich selten beraten. Ich habe dann schon vorher recherchiert und weiß ganz genau, welches Mittel welche Inhaltsstoffe hat und wie es wirkt. Meistens sage ich dann auch, dass ich ein bestimmtes Produkt möchte und bekomme das dann auch. Da hat die Apotheke gar nicht die Chance, mir etwas teureres zu verkaufen, selbst wenn sie es wollten.
Die Kundin geht in die Apotheke, sagt welche Beschwerden sie hat und bekommt ein Produkt angeboten. Das ist doch ganz normal, denn eine Apotheke ist wie jedes andere Geschäft auch. Auch dort möchte man Geschäfte machen und Geld verdienen, mit einem günstigeren Produkt aber ist die Ausbeute nicht so groß. Das sie den günstigeren Artikel bei einer Nachfrage angeboten bekam, ist doch aber wieder positiv für den Hauptteil der Apotheken im Test.
Ich finde das gar nicht erschreckend, denn ich hätte mir auch ohne diesen Test genau so ein Ergebnis erwartet. Eine Apotheke ist auch kein Geschäft, dass keinen Profit benötigt und so versuchen die Apotheker natürlich, die eher teuren Produkte an ihre Kunden zu verkaufen. Wenn man unvorbereitet dorthin geht und sich alles andrehen lässt bzw. darauf hofft, dass der Apotheker neutral ist, dann ist man ganz schön naiv.
Die Gewinnspanne bei einem Markenmedikament im niedrigem Preissegment (wie Hustensaft) beträgt immer noch einige Euro. Verkauft der Apotheker das No-Name-Präparat, dann reduziert er seinen Gewinn entsprechend stark. Kein Apotheker der auf eigene Rechnung arbeitet wird von sich aus das günstigere Präparat verkaufen. Die PTA's sind natürlich ebenso eingewiesen. Die Schuld liegt nicht beim Apotheker, der nur im eigenem Interesse handelt, sondern beim Kunden der das eben nicht tut. Handwerker führen ihre Kunden auch häufig an der Nase rum, ein Apotheker bietet nur das am Besten geprüfte Medikament an. Selbst wenn ein anderes Medikament zusammensetzungsgleich ist, hat er keinen Grund dieses Medkament anzubieten.
Heutzutage gibt es genug Möglichkeiten sich über verschiedene Mittel im Internet zu erkundigen. Genauso wie ich immer Emesan-Tabletten gegen Übelkeit empfehlen würde, wenn Jemand ein Medikament mit Diphenhydramin gegen Schlafstörungen kaufen möchte, obwohl die Apotheker versuchen würden einem Vivinox Sleep zu verkaufen. Hustensäfte sind ohnehin teurer als entsprechende Medikamente in Kapseln und zudem häufig mit Paracetamol (da Fiebersenkend) o. Ä. versetzt. Ich interessiere mich sehr für die Thematik und würde mich daher wohl immer für das beste Preis-Leistungsverhältnis (Preis zu erwünschtem Wirkstoff) entscheiden. Für andere Menschen könnte dies natürlich schwerer werden.
Wenn man jedoch ausdrücklich nach einem günstigerem Medikament, beziehungsweise einem günstigen Generika fragt, dann werden die Apotheker, beziehungsweise PTA's mit Sicherheit auch helfen. Nur das die Apotheker das gerade bei fremden Kunden nicht von alleine anbieten, sollte klar sein. Erstens besteht kein Grund zu der Annahme, dass der Kunde wiederkommt. Und zweitens besteht kein Grund zu der Annahme, dass der Kunde in nächster Zeit ein teures rezeptpflichtiges Mittel benötigt (wofür er ja nicht zahlen müsste), womit er bei anhaltender Kundentreue mit der riesigen Gewinnspanne dieses Medikaments belohnt werden würde.
Die zwei Apotheker die sich auch auf Nachfrage geweigert haben, dass günstigere Medikament auszugeben, handeln meiner Meinung nach unethisch, da sie die scheinbare Unwissenheit der Käuferin ausnutzen wollten. Sollte aber in deutschen Apotheken nicht die Regel sein.
Meintest du nun Medikamente gegen Halsschmerzen, wie du im ersten Abschnitt erwähnst oder ging es dann letztendlich um Husten? Ich kenne solche Situationen häufig, in denen auch ich vermutlich das teurere Produkt wählen würde. Dieses ist oftmals sehr viel bekannter, weil ständig dafür auch Werbung im Fernsehen läuft oder man es durch andere Medien vor die Nase gesetzt bekommt. Daher kennen viele Kunden auch nur dieses Produkt und wollen schon gar kein anderes mehr.
Ein Präparat mit dem gleichen Wirkstoff, nur von einer anderen Firma hergestellt, wird oft nicht akzeptiert, auch wenn es meistens billiger ist als das Originalprodukt bzw. das in der Werbung Angepriesene. Oftmals wird dann gleich assoziiert, dass es, weil es billiger ist, nicht die Wirkung hat, die das teurere Produkt hat. Von daher kann ich die Apotheker gut verstehen und es liegt nicht immer am höheren Gewinn, den man vielleicht mit dem teureren Präparat macht, zumal das teurere Präparat dann auch im Einkauf mehr kostet als das Preisgünstigere und der Gewinn vielleicht gar nicht so sehr viel höher liegen würde.
Andererseits hast du damit Recht, dass es eigentlich, gerade, wenn der Kunde kein spezielles Präparat namentlich wünscht, auch selbstverständlich für den Apotheker sein könnte, wenigstens darauf hinzuweisen, dass es ein preisgünstigeres Präparat mit dem gleichen Wirkstoff gibt. Das wäre Service am Kunden. Allerdings könnte man das auch dem Kunden vorwerfen. Warum hat der Kunde denn nicht nachgefragt, ob es ein gleiches Präparat gibt, was günstiger ist? Vielleicht sollte man die Situation einmal so betrachten und nicht nur immer die Apotheken an den Pranger stellen.
Dazu muss ich mal was los werden, denn den Artikel habe ich auch gesehen. Es hat mich wirklich gewundert, wie die Apotheker/-in sich dort verhalten haben sollen. Solche Apotheken habe ich in meinem ganzen Leben noch nicht kennengelernt. Die meisten Apotheken, die ich aufgesucht habe, waren mit erfahrenen Apotheker/-in besetzt, die auch auf die Nebenwirkungen hingewiesen haben und beratend zur Seite standen. Wahrscheinlich war ich bisher einfach in den richtigen Filialen.
Fakt ist aber, dass die Apotheken erst auf mein Nachfragen hin die günstigen Alternativen nannten. Als ich einmal gezielt nach Paracetamol von "Stada" fragte und nicht von "Ratiopharm" wurde mir das Medikament auch direkt gegeben ohne das etwas gesagt wurde. Kurz da drauf gab es dann das Paracetamol von Ratiopharm in einer Sonderaktion in der Bahnhofsapotheke für noch etwas weniger.
Wahrscheinlich haben die günstige Medikamente mittlerweile dazu geführt, dass auch die großen Pharmakonzerne über Preissenkungen nachgedacht haben oder attraktive Kombinationsangebote. Also wenn man drei Packungen nimmt, dass man dann alle Packungen für 30 Cent weniger bekommt.
Allerdings stelle ich auch fest, dass immer mehr jüngere Erwachsene und Jugendliche einfach Medikamente kaufen, die nicht verschreibungspflichtig sind und diese einnehmen ohne auf die Gefahren zu achten. Wenn mir jemand sagt, dass er wegen Grippe 4*500 Paracetamol nimmt und dann auch noch grinst, frage ich mich schon, warum es den Apotheker Beruf gibt. Diese sollten einfach mehr Befugnisse beim Verkauf bekommen.
Ich wundere mich über diese Probleme mit Apotheken. In der Apotheke, wo ich immer meine Medizin kaufe und die Rezepte einlöse, kennen sie mich namentlich und beraten mich auch sehr gut. Habe ich Husten, Halsschmerzen oder anderes, erkläre ich was ich habe und frage was es gibt. Mir werden dann mehrere Möglichkeiten aufgezählt, von teuer bis billig und die Wirkung und die Nebenwirkungen erklärt. Ich kann dann selbst entscheiden, ob ich teuer oder billig nehme.
Kann natürlich sein, dass sie mich anders beraten, weil ich bekannt bin. Ich habe gerade in Bezug auf Medizin schon manchen guten Tip bekommen, der auch die vom Arzt aufgeschriebenen Sachen betriff, die auch nicht immer zusammen paßten. Ich bin mit meiner Apotheke sehr zufrieden.
Ich denke man muss hier ganz klar unterscheiden, ob man in der Apotheke öft einkauft oder nicht. In einer großen Stadt, in der sich eine Apotheke an die andere reiht, gehe ich davon aus, dass die Apotheker sich so verhalten, dass es ihnen einfach egal ist ob der Kunde noch einmal wiederkommt. Aus diesem Grund ist die Serviceleistung hier natürlich weniger gut als die in Apotheken der kleinen Dörfer.
Wenn ich seit zehn Jahren in ein und dieselbe Apotheke gehen würde und ihr dauerhaft treu bin, werde ich sicherlich auch auf die günstigeren Medikamente hingewiesen. Ich finde aber generell, dass dies mit einem guten Service am Kunden zu tun hat.
Newsjumper hat geschrieben:Fakt ist aber, dass die Apotheken erst auf mein Nachfragen hin die günstigen Alternativen nannten. Als ich einmal gezielt nach Paracetamol von "Stada" fragte und nicht von "Ratiopharm" wurde mir das Medikament auch direkt gegeben ohne das etwas gesagt wurde.
Das heißt, dass Stada dann günstiger ist, als ratiopharm. Habe ich dich da richtig verstanden? Dazu möchte ich dann nur anmerken, dass es hunderte von Firmen gibt, die Medikamente herstellen. Gerade beim Paracetamol sind es sehr viele Firmen, die dieses Präparat vertreiben. Der Apotheker kann da nicht jedes Präparat nennen, was ein paar Cent günstiger ist als das, das er zum Beispiel gerade in der Freiwahl stehen hat. Gerade beim Paracetamol handelt es sich auch wirklich um ein sehr günstiges Präparat. Wenn jemand dann statt zum Beispiel 1,20 Euro nur 1,10 Euro zahlen möchte, dann muss er eben selber die Initiative ergreifen und danach fragen. So macht man es gewöhnlich ja auch in anderen Geschäften, wie zum Beispiel in Elektroläden. Dort kauft man bestimmt auch nicht gleich das erst beste Gerät, was einem der Verkäufer aufschatzen möchte, sondern frägt nach weiteren Alternativen.
Newsjumper hat geschrieben:Also wenn man drei Packungen nimmt, dass man dann alle Packungen für 30 Cent weniger bekommt.
Das dürfte jedem einleuchten, dass es so auch in der Pharmabranche gehandhabt wird. Jemand, der zum Beispiel gleich hundert Packungen eines Medikamentes auf einmal einkauft wird bestimmt auch einen günstigeren Preis bekommen wie eine Apotheke, die nur eine oder zwei Packungen abnimmt. Das ist ganz logisch, jedenfalls, wenn es um den Direkteinkauf geht und nicht um die Bestellungen über den Großhandel. Klar können dann die Apotheke, die die Tabletten günstiger eingekauft haben auch anders kalkulieren und das Medikament zu einem günstigeren Preis anbieten, wie die Apotheke, die für das gleiche Medikament eben mehr bezahlt hat.
Newsjumper hat geschrieben:Allerdings stelle ich auch fest, dass immer mehr jüngere Erwachsene und Jugendliche einfach Medikamente kaufen, die nicht verschreibungspflichtig sind und diese einnehmen ohne auf die Gefahren zu achten. Wenn mir jemand sagt, dass er wegen Grippe 4*500 Paracetamol nimmt und dann auch noch grinst, frage ich mich schon, warum es den Apotheker Beruf gibt. Diese sollten einfach mehr Befugnisse beim Verkauf bekommen.
Von welchen Befugnissen sprichst du? Den Satz verstehe ich nicht, ebenso wie ich den Satz mit den 4x500mg Paracetamol nicht verstehe. Erwachsene dürfen durchaus eine Menge von bis zu 3x täglich 1-2 Tabletten a 500mg Paracetamol einnehmen. Bei Grippe bzw. bei grippalem Infekt wirkt Paracetamol sehr gut gegen Kopf- und Gliederschmerzen und es wirkt fiebersenkend, was man ja auch häufig bei einer Grippe hat. Insofern ist an der Einnahme und an der Beratung durch den Apotheker nichts auszusetzen.
Ich muss ehrlich sagen, dass ich auch in der Apotheke, in der ich arbeite, meistens zu den bekannteren Produkten greife, die auch meistens etwas teurer sind, als die Generika. Zumindest mache ich dies so, wenn mir einfach nur eine Beschwerde genannt und kein bestimmtes Medikament verlangt wird. Wir haben aber auch bei allen bekannten Präparaten, die verschreibungsfrei erhältlich sind, Sonderangebote, so dass die Ersparnis am Ende gar nicht mehr so groß ist, wenn man auf das Generikum umsteigt. Wenn mich dann ein Patient nach einem günstigeren Präparat mit gleichem Wirkstoff fragt, gebe ich das natürlich heraus, wenn es denn eines gibt.
Aber mir ist auch schon öfter aufgefallen, dass viele Kunden und Patienten gar nicht unbedingt das günstigste Präparat haben möchten, sondern das Mittel, das sie aus der Werbung kennen und das dann wohl scheinbar besser ist als das günstigere Mittel. Ich denke auch, dass bei diesem Test nicht alleine die Schuld bei der Apotheke zu suchen ist, sondern auch die Patienten sich entsprechend einbringen und fragen müssen, wenn sie ein günstigeres Produkt haben möchten. Ich biete es manchmal auch an, aber im Stress greift man auch oft der Einfachheit halber einfach ins Regal hinter sich und verkauft das naheliegende Produkt, wenn kein anderer Wunsch ausgesprochen wird.
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