Ist Marihuana wirklich schädlicher als Alkohol und Tabak?

vom 09.01.2011, 13:23 Uhr

Hi Leute!
Ich habe mir in letzter Zeit eine menge Dokumentationen über Cannabis angesehen. Es wird oft deutlich gemacht, dass Tabak und Alkohol viel verhererende Auswirkungen haben als die illegale Droge Marihuana. Wenn dem so ist, wieso ist sie dann noch nicht legal? Hast du gute Informationen über dieses Thema? Dann schreib hier drunter einen Kommentar!

» ThaChief » Beiträge: 1 » Talkpoints: 0,61 »



Dein Titel und die anschließende Beschreibung verwirren etwas, aber ich glaube ich kann Dir trotzdem helfen. Wie jeder weiß, werden Alkohol und Tabak als "die Alltagsdrogen" schlechthin bezeichnet - aus gutem Grund, denn langfristig gesehen können sie krank und abhängig machen. Ganz im Gegensatz zu Cannabis ist dies jedoch eher ein schleichender Prozess.

Cannabis macht erheblich schneller Abhängig als Alkohol oder Tabak und ist zusätzlich wesentlich schädlicher, was die psychischen Folgen angeht (davon geht man zumindest aus). Außerdem sind Cannabis-Konsumenten oftmals in ihrem Denken und Urteilen sehr viel eingeschränkter als Menschen, die kein Cannabis konsumieren und ihnen fehlt die Motivation zu allem anderen (außer dem Konsum),jeglicher Antrieb geht verloren.

Man könnte jetzt mit dem Argument kommen, dass Alkohol ebenfalls abhängig macht, zu Agressionen führt und manch eine Straftat ohne Alkohol nicht passiert wäre. Trotzdem ist und bleibt es im Gegensatz zu Cannabis eine tolerierte Alltagsdroge, die zusätzlich noch Steuern einbringt. (Übrigens hab ichs jetzt einfach mal so auf Cannabis pauschalisiert, ist von der Wirkung her - nicht der Intensität - doch dasselbe).

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» Punklady1989 » Beiträge: 867 » Talkpoints: 2,23 » Auszeichnung für 500 Beiträge


Alkohol und Tabak sind in unserem Kulturkreis schon seit Jahren toleriert. Die Drogen haben sich langfristig auf dem deutschen Markt etabliert und haben deswegen auch eine starke Lobby. Keine Regierung würde den Alkohol- und Tabakkonsum verbieten wollen, weil der deutsche Staat von jeder gerauchten Zigarette profitiert.

Man kann jetzt natürlich darüber streiten, ob jetzt Cannabis, Alkohol oder Zigarettenqualm gefährlicher ist. Es kommt hier wie bei allen Genüssen immer auf die Menge an. Alles was man massenhaft konsumiert, wird früher oder später zur Sucht und möglicherweise auch gesundheitsbedrohlich. Ob Cannabis jetzt schneller abhängig macht als Zigaretten weiß ich nicht. Die Chance von Alkohol abhängig zu werden, halte ich für relativ gering, weil es nur sehr wenige Menschen gibt, die wirklich jeden Tag große Mengen Alkohol konsumieren. Wahrscheinlich ist das Verbot von Cannabis zwar durch gesundheitliche Gründe legitimiert, aber dann müsste man folgerichtig auch Alkohol- und Tabakkonsum verbieten.

Man sollte also entweder alles oder gar nichts verbieten. Ich bin eher dafür alles ab der Volljährigkeit zu legalisieren. Jeder weiß was er sich und den Menschen in seiner Umwelt für einen Schaden durch den Konsum von Drogen zufügt. Es liegt also in der eigenen Verantwortung, ob man Drogen konsumiert oder nicht. Genau wie man sich ja auch selbst das Leben nehmen kann, ohne dass man dafür belangt werden kann. Das gehört zur freien Entfaltung der Persönlichkeit dazu, dass man auch die Sachen tun kann die selbstzerstörerisch sind. Ich bin sicherlich kein Verfechter von Drogen, aber ein Verbot würde alles nur noch schlimmer machen. Der Reiz des Verbotenen ist bekanntlich sehr hoch.

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» daaldi91 » Beiträge: 389 » Talkpoints: 0,21 » Auszeichnung für 100 Beiträge



Cannabis - optimal wäre selbstverständlich die ungestreckte Form wie sie bei einer bestehenden Legalität gegeben wäre - hat für die körperliche Gesundheit auf jeden Fall weniger Gefahren im Peto als es der Alkohol hat. Während man bei Alkohol auch akut sterben kann (Alkoholvergiftung), bewirkt der Ceiling - Effekt, dass Cannabinoide nur bis zu einem gewissen Grad im Menschen wirken können und eine erhöhte Dosis keine Wirkungssteigerung mehr herbeiführt. Die Dosis ab der der Ceiling - Effekt eintritt, ist bei bisher keinem Menschen als tödlich erkannt wurden. Auch muss man Cannabiskonsumenten nicht im Krankenhaus behandeln weil sie überdosiert haben.

Auf der anderen Seite stehen natürlich die Langzeitschäden: Die sind bei Cannabis mit Sicherheit die gleichen wie beim Tabak (wobei der Tabak aufgrund hunderter Zusatzstoffe und Unmengen an Teer wohl doch etwas schlimmer ist), doch während man täglich (abgesehen von Ausnahmen) nur geringe Mengen Cannabis raucht, raucht man wesentlich mehr Tabak. Ein Problem ist allerdings, dass die meisten Kiffer ihr Cannabis zusammen mit Tabak rauchen und so auch in die Nikotinabhängigkeit rutschen.

Psychisch ist Cannabis bei Gelegenheitskonsum von allen drei Substanzen wohl am Gefährlichsten. Dabei spreche ich nicht von Psychosen, sondern auch von dem bei allen Konsumenten auftretendem Gefühl in den nächsten Tagen

Am Suchterzeugendsten ist - jeder der alle drei Substanzen kennt wird mir zustimmen - Tabak. Man trinkt zwar gerne mal Abends ein Bier oder raucht häufig nen Joint - das ist aber nichts wobei der normale Konsument nicht aufhören kann. Beim Nikotin aber ist es sehr wahrscheinlich, dass man, wenn man erst mal mindestens 5 Zigarretten pro Tag über einen längeren Zeitraum geraucht hat, nicht mehr in der Lage ist ohne enorme Willensstäke aufzuhören.

Also: Alkoholsucht ist von den drei möglichen Abhängigkeiten die Gefährlichste, die Gefahren für die Gesundheit sind gigantisch.

Nikotinsucht entsteht am Leichtesten und bleibt am Hartnäckigsten und fordert auch am meisten Todesopfer.

Cannabiskonsum der selten auch in Sucht endet kann im schlimmsten Fall dazu führen das man psychotisch wird (womit das Leben dann wohl auch so ziemlich kaputt ist), führt normalerweise aber nur über den Zeitraum des Konsums zu Antriebslosigkeit, einem Abfallen der Intelligenz und den gleichen gesundheitlichen Schäden wie bei der Nikotinsucht, nur in einem minder schwerem Fall.

Ich persönlich würde sagen, dass Cannabis am Harmlosesten ist während die Wirkung teilweise deutlich über die des Alkohols hinaus geht (ist aber auch eine vollkommen andere Art des Rausches). Habe im Übrigen relativ viel Drogenerfahrung und habe auch sehr sehr viele Informationen von verschiedenen Quellen in mir aufgenommen, sodass ich denke die Gefahren gut beurteilen zu können. Ich konsumiere seit mehreren Monaten übrigens kein Cannabis mehr, da es keine Droge ist auf die ich gut reagiere, dem Durchschnittskonsumenten ergeht es da anders.

» TuDios » Beiträge: 1475 » Talkpoints: 4,83 » Auszeichnung für 1000 Beiträge



Jaa, TuDios, Deine persönlichen Neigungen sind auch nicht unbekannt, Deine Meinnung daher nur durchaus verständlich.

Zwar ist es richtig, dass Cannabis nur bis zum Ceiling-Effekt wirkt, dadruch wird es jedoch noch lange nicht harmloser als andere Drogen - gerade wegen der psychischen Auswirkungen. "Überdosierte" Cannabiskonsumenten muss man zwar nicht im üblichen Sinne im Krankenhaus behandeln - die Gefahr, dass diese Süchtigen (und ich nenne das mal bewusst so, denn an einen "ab und an Konsum" glaub ich bis heute nicht) irgendwann wegen psychischer Schäden in der Psychiatrie behandelt werden müssen besteht jedoch durchaus.

Wenn Du bei psychischen Effekten nicht von den Psychosen redest (die zwar jeder haben kann, aber nicht jeder hat oder kriegt), wovon dann? Das "auftretende" Gefühl in den nächsten Tagen - nennen wir es Turkey? - das hast Du schließlich auch beim Alk. Oder meinst Du was anderes?

Man trinkt zwar gerne mal Abends ein Bier oder raucht häufig nen Joint - das ist aber nichts wobei der normale Konsument nicht aufhören kann.

Soso, der "normale" Konsument also. Da kann ich Dir absolut nicht zustimmen. Zumindest beim Joint bleibt es im Regelfall nicht bei "manchmal". Wer gefallen daran findet und "recht häufig" einen raucht, der ist für mich schon süchtig - die Regelmäßigkeit machts - da bezieh ich allerdings auch den Alk mit ein (aber das ist Ansichtssache).

Also: Alkoholsucht ist von den drei möglichen Abhängigkeiten die Gefährlichste, die Gefahren für die Gesundheit sind gigantisch.

Auch da kann man geteilter Meinung sein, denn ob ich lieber vom Gras eine Matschbirne hab, oder vom Saufen ein paar Hirnzellen weniger. Was mir da lieber ist, muss ich mir auch noch überlegen.

Cannabiskonsum der selten auch in Sucht endet kann im schlimmsten Fall dazu führen das man psychotisch wird (womit das Leben dann wohl auch so ziemlich kaputt ist)

Selten in Sucht enden? Selten psychotisch? :D Mann, rede Du erstmal mit einem Psychiater einer Suchtklinik. Der wird Dir was erzählen.

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» Punklady1989 » Beiträge: 867 » Talkpoints: 2,23 » Auszeichnung für 500 Beiträge


Mit dem auftretendem Gefühl bezeichne ich den lethargischen Zustand inklusive temporär verringertem Denkvermögen des Konsumenten in der Folgezeit und während der gesamten Dauer des (fortgesetzten) Konsums. Abzustreiten das dies gesellschaftsschädigend und auch für den Konsumenten nicht gut ist wäre Quatsch. Turkey ist ein viel zu hartes Wort, beschreibt es doch den Heroinentzug der hundertmal drastischere Auswirkungen auf den Konsumenten hat.

Deine Beschreibungen halte ich jedoch für stark überdramatisiert. So sagst du, dass Cannabiskonsumenten denen das Kiffen gefällt zwangsläufig zu Dauerkonsumenten werden. Das ist schlicht falsch, nicht umsonst gibt es in Deutschland hunderttausende Gelegenheitskonsumenten, sehr viele davon kiffen nur wenige Male im Jahr.

Mit Sicherheit gibt es auch eine große Randgruppe insbesondere jugendlicher Konsumenten die den Konsum dann zu ihrem einzigem Lebenszweck erheben - allerdings bestehen hier in der Regel schon vorher psychische Probleme oder eine chronische Langweile durch Unterbeschäftigung. Die meisten geben den exzessiven Konsum relativ schnell wieder auf, wenn sie entweder merken wie sehr es ins Geld geht oder sie eine anderweitige Beschäftigung gefunden haben. Das diese Gruppe vom Auftreten psychischer Erkrankungen besonders bedroht ist, möchte ich nicht bestreiten, allerdings ist es auch in dieser Gruppe nicht zwangsläufig so (ich kenne relativ viele exzessive Konsumenten und nur eine die mal in psychologischer Behandlung war, allerdings war da auch eine Opiatabhängigkeit und massenhafter Amphetaminmissbrauch mit im Spiel).

Das eine Alkoholsucht gefährlicher ist als eine Cannabissucht halte ich für unbestreitbar! Die Alkoholsucht schwächt das Immunsystem, zerstört die Leber, hat auf lange Sicht weit schwere Auswirkungen auf das Gehirn und erhöht das Risiko für Krebs in so ziemlich allen Teilen des Körpers extrem. Cannabis beschränkt sich auf die Risiken des Tabaks (aufgrund der geringeren gerauchten Menge in geringerem Maße), eine mäßige Degeneration des Gedächtnisses und psychische Effekte, wobei die ja bei manchen Konsumenten sehr geringfügig, bei anderen sehr schwerwiegend vorliegen.

Zusammenfassung:
Die Gefahr ernsthafter psychischer Schäden durch Cannabiskonsum ist durchaus gegeben, allerdings weit nicht so verbreitet wie von den Medien behauptet. Der Beikonsum anderer psychotroper Substanzen erhöht das Risiko natürlich enorm. Und eine hochwahrscheinliche Suchtentwicklung trifft auch nur auf Risikogruppen zu, es gibt sehr viele Leute die vernünftig mit Cannabis umgehen können. Zu guter Letzt ist es nicht schwer seinen Cannabiskonsum zu kontrollieren. Ich habe monatelang gelegentlich gekifft, als ich zu viel Freizeit hatte auch wochenlang täglich, habe von heute auf morgen aufgehört, und seit dem alle paar Wochen mal wieder ein Joint geraucht. Auch mal 5 Monate gar nicht. Auf Alkohol oder Tabak zu verzichten fällt mir da weit schwerer und ich kenne viele Konsumenten denen es so geht.

Alkohol hingegen ist körperlich wesentlich schädlicher, kann zu einer körperlichen Sucht führen und fordert zehntausende Todesopfer jährlich. Auch hier gibt es viele Leute die vernünftig damit umgehen können, wenn auch fast 10 Millionen Deutsche laut unserer Drogenbeauftragten ein Problem im Umgang mit Alkohol haben. Alkohol ist aufgrund seiner weiten Verbreitung ein soziales Problem. Psychisch bleiben Gelegenheitskonsumenten allerdings relativ unangetastet von gelegentlichem Alkoholkonsum.

» TuDios » Beiträge: 1475 » Talkpoints: 4,83 » Auszeichnung für 1000 Beiträge


Ich bin der Meinung, dass das alles Auslegungssache ist, ich hab meine Meinung, Du hast Deine Meinung. Ich arbeite in einer Suchtklinik und habe jeden Tag mit Suchtkranken zu tun (Alk, Drogen, Medikamente) und viel mit Suchtberatungsstellen, sowie Konsumenten von "außerhalb" und ich habe einfach ganz andere Erfahrungen als Du - denn ich bin dort berufstätig - Du ehemals Konsument. Deswegen wohl auch unserer verschiedenen Ansichten. Und Turkey beschreibt lediglich Entzugserscheinungen, nicht nur die von Herion (die allerdings unbestreitbar heftiger sind).

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» Punklady1989 » Beiträge: 867 » Talkpoints: 2,23 » Auszeichnung für 500 Beiträge



Ich kann Tudios nur zustimmen, er bewertet die Droge objektiv und kann seine Argumentation begründen. Ich bin etwas verwirrt, dass Punklady, obwohl sie in einer Suchtklinik arbeitet und mit den Folgen der Abhängigkeit zu kämpfen hat, mit Unwissenheit um sich schlägt. Ich möchte dich nicht persönlich angreifen, aber wenn man deine Texte so liest, merkt man einen gewissen Hass gegen die Droge deinerseits.

Eine Abhängigkeit ist durch den Konsum von Cannabis nur auf psychischer Ebene möglich, nicht auf körperlicher Ebene. Somit können wir die Droge schon einmal von den harten Drogen abgrenzen, welche ebenfalls eine physische Abhängigkeit verursachen. Wobei wir schon beim Thema sind, denn Alkohol und Tabak machen körperlich Abhängig. Da könnte man pauschal sagen das wir nun herausgefunden haben, welche Droge hier schlimmere Folgen hat, nämlich nicht Cannabis!

Die psychische Abhängigkeit der Droge möchte ich nicht leugnen, denn der Dauerkonsum von Cannabis ist gefährlich. Bei wem sich der Lebensinhalt nur noch um Cannabis dreht, der ist in einem Teufelskreis und er kann mit psychischen Erkrankungen bestraft werden. In solchen Fällen muss man professionelle Hilfe aufsuchen. Aber psychische Abhängigkeit kann bei jedem unserer Konsumprodukte auftreten. Wer zu viele Süßigkeiten ist, der wird auf Dauer dick und wird mit erheblichen gesundheitlichen Problemen belohnt. Dieser Person wird es ebenfalls schwer sein, von den Süßigkeiten weg zu kommen, denn er ist psychisch Abhängig. Wer 10 Liter Cola pro Tag trinkt, der stirbt nach der Zeit. Diese Person hat das auch nur getan, da sie so ein großes psychisches Verlangen danach hatte.

Da kenne ich eine Maßnahme gegen! Jeder Bürger der Bundesrepublik Deutschland darf nur noch einen Schokoriegel pro Woche essen! Wer sich nicht daran hält der kommt ins Gefängnis und wenn man eine ganze Tüte voller Schokolade dabei hat, dann auch ziemlich lange. Daher empfinde ich ein Verbot für sinnlos, da damit in ziemlich persönliche Angelegenheiten des Bürgers eingegriffen wird.

Wenn man sich dann vorstellt, dass Alkohol einen körperlich Abhängig macht und sich die Anzahl der Abhängigen auf 1,7 Millionen Menschen summiert, dann ist doch fraglich ob diese Droge erlaubt sein sollte. Auch Alkohol Abhängige verlieren die völlige Kontrolle über ihr Leben. Das gleiche bei Tabak, welcher sehr schnell Abhängig macht. Dabei ist jeder vierte Deutsche Abhängig. Wie kann das sein? Und dann eine Droge verbieten welche ein deutlich geringeres Suchtpotential hat.

Wenn du dich über das Thema informieren möchtest rate ich dir, dass du dir die Seite des Deutschen Hanf Verbandes anguckst und ebenfalls Youtube nach Debatten, Petitionsverfahren und sonstigem durchsuchst. Du wirst schnell merken, dass die Regierung aus den falschen Leuten besteht, die auf Kindergarten-Niveau argumentieren.

» OmFg! » Beiträge: 607 » Talkpoints: 1,30 » Auszeichnung für 500 Beiträge


Abgesehen davon, dass die Überschrift paradox zum Text ist, der darauf folgt, denke ich, zu wissen, worauf du hinaus möchtest. Dazu muss ich sagen, dass es mir weitaus lieber wäre, man würde nicht Cannabis legalisieren, sondern Alkohol und Zigaretten verbieten, da für mich alle drei Dinge zu gefährlichen Drogen zählen, die früher oder später psychische und physische Probleme verursachen können. Außerdem haben die Menschen, die von einem der drei Drogen abhängig sind, sehr große Einbußen im Haushaltsbudget zu verantworten, da die Drogen sehr teuer sind.

Ich finde, dass der Staat diese "Feierabendtrinkkultur" nicht in Schutz nehmen sollte, genau so wenig wie der Cannabiskonsum verharmlosen oder diesen gar legalisieren. Umso mehr bin ich der Meinung, dass beide Dinge verboten werden sollten. Da der Staat sich aber an der Alkoholabhängigkeit und an der Nikotinsucht der Menschen eine goldene Nase verdient, werden wir auf so eine Prohibition sehr wahrscheinlich noch etwas länger warten müssen.

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