Wird die Grippeimpfung immer von der Kasse bezahlt?
Ich bin chronisch krank. durch mein Asthma bekomme ich jedes jahr die Grippeimpfung von der Krankenkasse bezahlt. Muss man unbedingt chronisch krank sein um die Grippeimpfung von der Krankenkasse zu bekommen? Oder kann sich jeder gegen Grippe impfen lassen?
Wie teuer ist eine Grippeimpfung, wenn man sie alleine bezahlen muss? Mein Mann würde sich auch gerne gegen Grippe impfen lassen und ist nicht chronisch krank. Gilt man als Angehöriger eines chronisch kranken Menschen auch als Risikopatient, der die Grippeschutzimpfung bekommen sollte?
Ich habe bisher noch keine Grippeschutzimpfung bezahlt. Bei Ärzten wird das, zumindest für gesetzlich Versicherte, von der Krankenkasse übernommen. In meiner Firma kann ich mich auch impfen lassen, ob das die Firma oder die Krankenkasse letztendlich trägt, weiss ich nicht. Ist ja die Betriebskrankenkasse der Firma, die werden das schon unter sich ausmachen
Es gibt hier aber auch "öffenltiche" Impfungen, an denen jeder Teilnehmen kann. In den Hinweisen steht dann immer, dass der Service für gesetzlich Versicherte ksotenlos ist, wenn sie ihre Krankenversicherungskarte mitbringen, ansonsten wäre eine Gebühr von 18 Euro (so in diesem Jahr gesehen) fällig.
Wenn Dein Mann gesetzlich versichert ist, sollte die Impfung beim Arzt dann kein Problem sein.
Ich lasse mich jetzt schon seit ein paar Jahren gegen Grippe impfen und habe dafür noch nie etwas zahlen müssen, dabei habe ich sogar die Krankenkasse gewechselt und auch die neue Kasse hat die Zahlung übernommen. Deswegen gehe ich davon aus, dass diese Impfung wie verschiedene andere umsonst für alle Versicherten ist.
Der einfachste Weg ist ein kurzer Anruf bei deiner Krankenkasse oder beim Arzt selbst. Daneben kann man sich in vielen großen Firmen ebenfalls über den Medizinisch-Technischen-Dienst umsonst impfen lassen, denn es ist ja im Interesse des Arbeitgebers, dass man gesund bleibt.
Diamante hat geschrieben:Gilt man als Angehöriger eines chronisch kranken Menschen auch als Risikopatient, der die Grippeschutzimpfung bekommen sollte?
Warum sollte das so sein? Das ergibt logisch betrachtet doch überhaupt keinen Sinn. Dein Asthma ist ja nicht ansteckend und wird so auch nicht zur Gefahr für deinen Mann. Wenn du selbst durch die Impfung geschützt bist, besteht auch für dich kein höheres Risiko, selbst wenn dein Mann erkranken sollte.
Falls dein Mann einer bestimmten Berufsgruppe angehören sollte (Ärzte, Krankenpfleger, Rettungsdienstpersonal, etc.), wird es keine Probleme geben, die Impfung kostenlos zu bekommen. Es kann sein, dass sein Arzt ihm die Impfung ohnehin kostenlos verabreichen würde. Am besten ist es, einfach mal beim Arzt oder der Krankenkasse nachzufragen, ob er die Impfung in seinem Fall erstattet bekommen würde.
Mir wurde von einer Mitarbeiterin meiner Krankenkasse gesagt, dass seit einiger Zeit die gesetzlichen Krankenkassen alle Impfungen zahlen müssen, die von der STIKO (STändigen ImpfKOmission) empfohlen werden. Dies sind sogenannte Pflichtleistungen und nicht mehr Kannleistungen, die dann jedes Jahr erneut verhandelt werden.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass man als Angehöriger eines chronisch erkrankten Menschen auch als Risikopatient gilt. Allerdings bin ich kein Risikopatient und habe noch jedes Jahr die Grippeimpfung bekommen, ohne, dass der Arzt mal gefragt hätte, warum ich mich impfen lassen möchte. Ich hätte es ja dadurch erklären können, dass ich in einem Gesundheitsberuf tätig bin, aber die Ärzte wollten dies nie wissen.
Mit der Erstattung durch die Krankenkasse gab es auch noch nie Probleme. Wenn man eine Grippeimpfung selber bezahlen muss, dann kostet diese etwas mehr als 20 Euro. Im Moment sind die Preise der gängigsten Impfstoffe bei 22- 23 Euro. Ich würde aber einfach mal bei dem Arzt nachfragen, in der Regel haben die Ärzte die Impfstoffe in der Praxis und rechnen dann selber mit den Krankenkassen ab.
Barbara Ann hat geschrieben:Im Moment sind die Preise der gängigsten Impfstoffe bei 22- 23 Euro. Ich würde aber einfach mal bei dem Arzt nachfragen, in der Regel haben die Ärzte die Impfstoffe in der Praxis und rechnen dann selber mit den Krankenkassen ab.
Das ist bei unseren Ärzten zwar so, doch immer wieder habe ich Rezepte in der Hand, wo der Patient sich selber seinen Impfstoff abholen muss oder ihn nachträglich zum Arzt zurück bringen muss. Zahlen müssen ihn hingegen die wenigsten selber.
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