Der Absturz des Aaron Carter

vom 28.10.2010, 13:44 Uhr

Der einstige Kinderstar und Bruder von Backstreet Boys Sänger Nick Carter, Aaron Carter, ist ganz unten angekommen. Noch 1996 war er als Kindersänger und Schauspieler ein erfolgreicher junger Mann, heute hat er angeblich Schulden in Millionenhöhe.

In einem RTL-Interview erzählt Aaron Carter nun seine Lebensgeschichte. Grund dafür ist laut eigenen Angaben, dass er den Menschen die Wahrheit aus erster Hand erzählen möchte. Der 22-jährige Amerikaner macht in diesem Interview mehr oder weniger seine Eltern für seinen Zerfall verantwortlich. Zwar verdeutlicht er, dass er niemanden an den Pranger stellen will, doch erzählt Aaron Carter, dass er seine Eltern in mehreren Punkten und Situationen hätte anklagen können. So haben seine Mutter und sein Vater seine verdienten Millionen nicht vernünftig angelegt, sondern diese verprasst und Aaron als Dankeschön zum 18. Geburtstag einen Schuldenberg von 2 Millionen US-Dollar überlassen.

Mitten im Interview fängt der ehemalige Star an zu weinen. Er sagt, dass er nicht wusste, wie er mit der Situation umgehen soll und so auf die schiefe Bahn geraten sei. Drogen und falsche Freunde hätten ihn dahin gebracht, wo er heute ist, nämlich ganz unten.

Nun versucht der Sänger einen Neustart seinen Lebens auf die Reihe zu bekommen. Er wohnt bei seinem Manager, welcher ihm die Kraft gibt, es noch einmal zu versuchen und mit dem wieder erfolgreich zu werden, was Aaron am meisten liebt: mit der Musik.

Meiner Meinung nach ist das schon eine traurige Geschichte. Man darf natürlich nicht jedes Wort auf die Goldwaage legen, da man nicht genau weiß, was davon stimmt und was vielleicht sehr subjektiv dargestellt ist, aber allein was die Sache mit dem Geld angeht, ist das schon sehr traurig, da er ja als Kind keinen Einfluss darauf hat, wie seine Eltern das Geld anlegen.

Ich stelle es mir auch sehr hart vor, wenn man den eigenen Bruder dann sieht, wie er erfolgreich sein Leben bestreitet und ihm alles gelingt, wie beispielsweise das Comeback seiner Boygroup Backstreet Boys, aber vielleicht kann er sich ja auf Hilfe brüderlicherseits verlassen.

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» HSV91 » Beiträge: 190 » Talkpoints: 3,86 » Auszeichnung für 100 Beiträge



Also ich finde das auch echt traurig, wusste das gar nicht. Werde naher mal youtube nach dem Interview durchsuchen. Vor einigen Jahren als er noch erfolgreich war mit z.B Surfin'USA, da hab ich ihn geliebt und wollte ihn heiraten.

Meine Eltern haben auch 'hinter' meinem Rücken Geld angelegt und so hab ich jetzt noch ein bisschen auf der Seite, allerdings gibt mir meine Mama das Geld nicht einmal jetzt, da sie sagt ich bekomme es erst wenn ich auch was anständiges damit kaufe und ich bin mittlerweile 21, aber ehrlich gesagt, schlecht finde ich es nicht.

Den als Kind denkt man noch nicht so weit, dass man auch Geld sparen sollte für später. Also ich hoffe das er wieder auf die Beine kommt und das alles meistert und vielleicht schafft er ja nochmal einen Durchbruch, mich würds freuen.

» JustSho » Beiträge: 189 » Talkpoints: 6,18 » Auszeichnung für 100 Beiträge


Vielleicht sind solche Geschichten traurig, allerdings betrachte ich so etwas immer recht kritisch. Ob die Eltern das Geld ihres Kindes verprasst haben, kann ich als Außenstehender natürlich nicht beurteilen (möchte ich auch nicht). Falls es so ist, ist das natürlich zu verurteilen. Allerdings denke ich immer, dass solche Storys von den schlechten Eltern, falschen Freunden und schlimmen Kreisen oftmals einen ganz simplen Hintergrund haben: auch durch solche Geschichten kann man sich als abgeliebter Kinderstar wieder ins Gespräch (und dann vielleicht auch ins Geschäft) bringen. Wie du schon richtig geschrieben hast, erfährt man nur die subjektive Sichtweise aus der Perspektive des ehemaligen Kinderstars.

Dass der eigene Bruder erfolgreicher ist, ist ja nichts Besonderes. Es gibt massenhaft Geschwister, von denen es der eine schafft, im Leben Fuß zu fassen, während der andere abstürzt und in den falschen Kreisen oder auf Drogen hängenbleibt. Das ist nun mal so. Jeder hat sein Schicksal in der Hand und manche machen eben etwas daraus, während die anderen es (aufgrund verschiedenster Faktoren) nicht schaffen. So etwas kann sicher an den Nerven zerren, ist aber kein Einzelfall.

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» Cologneboy2009 » Beiträge: 14237 » Talkpoints: 2,76 » Auszeichnung für 14000 Beiträge



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