Katze impfen und entwurmen

vom 25.08.2010, 17:54 Uhr

Hallo an Alle. Ich habe da mal eine Frage an euch. Wir waren letztens beim Tierarzt mit unserer Katze. Der Tierarzt fragte, ob wir die Katze denn regelmäßig entwurmt und impfen haben lassen. Auf die Frage mussten wir mit "Nein" antworten.

Nun, jetzt zu meiner Frage: Ist es wirklich so wichtig bzw. sinnvoll seine Katze impfen und entwurmen zu lassen? Wir haben das bis dato noch nie getan. Unsere Katze ist mittlerweile drei Jahre alt und war noch nie ernsthaft erkrankt. Was kann denn alles passieren wenn man es nicht regelmäßig macht und wie funktioniert bzw. kostet das ganze? Wie seht ihr das ganze? Lasst ihr eure Katzen regelmäßig impfen und entwurmen? Ich weiss, Fragen über Fragen :D Aber wäre sehr nett, wenn jemand ähnliche Erfahrungen gemacht hat.

» toria2178 » Beiträge: 122 » Talkpoints: 0,32 » Auszeichnung für 100 Beiträge



Also Katzenbabys sollte man prinzipiell entwurmen, weil diese die Würmer von der Mama übernehmen könnten. Und impfen sollte man die Katze sowieso, zumindest gegen Katzenseuche.

Ich habe bisher alle meine Katzen regelmäßig impfen gelassen und entwurmen gelassen, beziehungsweise ich habe denen das Entwurmungsmittel selbst gegeben.Da meine beiden aktuellen Miezen Wohnungskatzen sind, haben sie nur die Grundimpfungen, sprich Katzenschnupfen. Die anderen Impfungen hol ich demnächst nach, sowie die Kastration, weil rollige Katzen an schwersten Gebärmuttererkrankungen leiden können.

Nur weil deine Katze mittlerweile 3 Jahre alt ist, heißt das nicht, dass sie nicht erkranken kann. Ich an deiner Stelle würde sie zumindest impfen lassen, damit zumindest eine Grundimmunisierung besteht.

Besonders wichtig ist jedoch Impfen und Entwurmen und außerdem Kastration bei Freigängern.

» Wibbeldribbel » Beiträge: 10561 » Talkpoints: 31,23 » Auszeichnung für 10000 Beiträge


Natürlich sollte man eine Katze regelmäßig impfen lassen. Da reicht auch keine Grundimunisierung einmal. Das muss man regelmäßig machen lassen. Bei einer Freigängerkatze ist es noch wichtiger als bei einer Hauskatze. Denn Katzenschnupfen zum Beispiel ist eine sehr gefährliche Krankheit bei Katzen. Auch die anderen Impfungen sollte man unbedingt machen lassen.

Entwurmung ist genauso wichtig. Besonders die im Kittenalter. Aber auch sonst sollte man regelmäßig entwurmen. Das wird auf Dauer billiger, als wenn man dann gegen Würmer behandeln muss und die Katze durch die Würmer schon geschwächt ist. Man kann natürlich Glück haben, dass eine Katze nie geimpft wird und nie krank wird. Aber darauf sollte man sich nicht verlassen.

Über die GOT (Gebührenordnung für Tierärzte kannst du die Preise erfahren. Tierärzte dürfen aber bis zum dreifachen von dem, was dort steht verlangen. Also rechne immer mit mehr als dort steht. Manche Tierärzte sind da sehr günstig und andere nehmen wirklich den dreifachen Satz.

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» Diamante » Beiträge: 41547 » Talkpoints: 32,71 » Auszeichnung für 41000 Beiträge



Meine Katzen wurden daher noch nie geimpft, weil der Impfstoff aus gerade diesen Krankheitserregern besteht. Das bedeutet, wenn meine Katze geimpft wird, werden ihr gefährliche Bakterien in den Körper gespritzt, was widerum das Imunsystem schwächt. Außerdem ist es schon oft vorgekommen, dass Katzen nach einer Impfung sehr krank wurden, weil der Körper keine Antikörper gebildet hat. So etwas kann auch zum Tode führen. Und wem gibt man dann dafür die Schuld?

Als meine Katzen noch sehr jung waren und ich sie bekommen habe, hatten beide einen Katzenschnupfen. Ich nehme an, das es an den unhygienischen Verhältnissen lag, die man dort vorfand. Es besserte sich jedoch von alleine. Als sie dann ein Jahr alt wurden, war dieser dann komplett weg. Ich sehe das eigentlich als Beweis dafür an, dass Katzen selbständig Antikörper bilden können, wenn der Körper nur stark genug ist.

Das widerum ist, meiner Meinung nach, abhängig von der Haltung und der ausgewogenen Ernährung. Wichtig finde ich auch, regelmäßig einen Tierarzt aufzusuchen und die Katze oberflächlich kontrollieren zu lassen.
Doch eine Impfung und die Katze mit chemischen Mitteln zu behandeln ist ein Eingriff in die Natur.
Damals gab es auch keine Impfstoffe und Katzen überlebten, trotz wahrscheinlich noch schlimmeren Krankheiten. Warum sollten sie es heute also nicht auch von alleine schaffen?

» toria2178 » Beiträge: 122 » Talkpoints: 0,32 » Auszeichnung für 100 Beiträge



toria2178 hat geschrieben:Meine Katzen wurden daher noch nie geimpft, weil der Impfstoff aus gerade diesen Krankheitserregern besteht. Das bedeutet, wenn meine Katze geimpft wird, werden ihr gefährliche Bakterien in den Körper gespritzt, was widerum das Imunsystem schwächt. Außerdem ist es schon oft vorgekommen, dass Katzen nach einer Impfung sehr krank wurden, weil der Körper keine Antikörper gebildet hat. So etwas kann auch zum Tode führen. Und wem gibt man dann dafür die Schuld?

Ich kenne sehr viele Katzen. aber keine Katze hatte bisher solche Nebenwirkungen, dass sie nach der Impfung krank wurden. Die Impfungen sind heutzutage sehr sicher und ich kenne keine einzige Katze, die an den Folgen der Impfung erkrankte oder gar starb. Das sind Entschuldigungen von Impfgegnern, die entweder wirklich daran glauben oder das Geld scheuen, die Impfung zu bezahlen. Du hast gefragt und es wurde geantwortet. In deinen Augen hast du wohl die falschen Antworten bekommen.

toria2178 hat geschrieben:Als meine Katzen noch sehr jung waren und ich sie bekommen habe, hatten beide einen Katzenschnupfen. Ich nehme an, das es an den unhygienischen Verhältnissen lag, die man dort vorfand. Es besserte sich jedoch von alleine. Als sie dann ein Jahr alt wurden, war dieser dann komplett weg. Ich sehe das eigentlich als Beweis dafür an, dass Katzen selbständig Antikörper bilden können, wenn der Körper nur stark genug ist.

Ich bezweifel, dass sie wirklich den Katzenschnupfen hatte. Es kann eine normale Erkältung gewesen sein. Aber der Katzenschnupfen verläuft, wenn man ihn nicht sofort behandelt und langzeitbehandelt meist tödlich oder die Katze bekommt diesen Schnupfen chronisch.

toria2178 hat geschrieben:Das widerum ist, meiner Meinung nach, abhängig von der Haltung und der ausgewogenen Ernährung. Wichtig finde ich auch, regelmäßig einen Tierarzt aufzusuchen und die Katze oberflächlich kontrollieren zu lassen.
Doch eine Impfung und die Katze mit chemischen Mitteln zu behandeln ist ein Eingriff in die Natur.
Damals gab es auch keine Impfstoffe und Katzen überlebten, trotz wahrscheinlich noch schlimmeren Krankheiten. Warum sollten sie es heute also nicht auch von alleine schaffen?

Weil die Katzenseuchen immer weiter verbreitet sind, weil es immer mehr Katzen gibt, die frei leben und um die sich niemand kümmert. Wenn eine Krankheit nicht durch Impfung ausgerottet wird, dann verbreitet sie sich besonders bei den Katzen, wo sich niemand für interessiert, oder die Herrchen oder Frauchen haben, die Impfgegner sind.

Ich habe dir hier mal was herausgesucht, was du dir mal durchlesen solltest klick . Ich denke, wenn man ein Tier hat, hat man die Verantwortung für ein Tier und muss dann auch so für das Tier sorgen, dass es gesundheitlich keinen Risiken ausgesetzt wird, die man vermeiden kann.

Du schreibst nicht, ob deine Katze eine Freigängerkatze ist. Wenn sie eine Freigängerkatze ist, dann ist es sogar noch wichtiger die Katze impfen zu lassen. Auch eine Entwurmung ist sehr wichtig, weil sie sich dann ja auch von freilebenden Nagern und Vögel ernährt. Überlege dir, wie wichtig es ist und entscheide dann. Sprich mal mit einem Tierarzt darüber. Eine Behandlung einer Krankheit die durch eine Impfung verhindert werden könnte ist sehr viel teurer als eine Impfung selber und ein Leberschaden wird oftmals erst spät erkrankt, der durch die Impfungen auch hätte vermieden werden können.

Dir wäre es wahrscheinlich lieber gewesen, wenn einige Leute geschrieben hätten, dass man Katzen nicht impfen lassen muss und auch keine Wurmkur machen muss. Denn wie ich deine Antwort interpretiere nimmst du ja die Ratschläge kaum an und bestehst auf die Nichtimpfung. Entscheide selber und jammer nicht in ein paar Jahren, dass deine Katze früh sterben musste, weil sie krank geworden ist. Deine Katze ist ja noch sehr jung und wenn man bedenkt, dass sie noch einige Jahre vor sich hat, wo sie krank werden könnte, ist es eine Überlegung wert, ob man ihr nicht die Grundimmunisierung erst mal geben sollte und dann sehen sollte, wie sie es verträgt. Wie gesagt, ich kenne keine einzige Katze, die an der Impfung gestorben ist oder krank wurde.

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» Diamante » Beiträge: 41547 » Talkpoints: 32,71 » Auszeichnung für 41000 Beiträge


Auch auf die Gefahr hin hier vielleicht eine Welle der Entrüstung loszutreten, muss ich gestehen, dass ich dem Impfen von Hunden und Katzen äußerst skeptisch gegenüberstehe, da für mich die Nachteile eindeutig überwiegen.

Diamante hat geschrieben: Die Impfungen sind heutzutage sehr sicher und ich kenne keine einzige Katze, die an den Folgen der Impfung erkrankte oder gar starb. Das sind Entschuldigungen von Impfgegnern, die entweder wirklich daran glauben oder das Geld scheuen, die Impfung zu bezahlen.

Diese Äußerungen finde ich - ehrlich gesagt - ziemlich anmaßend. Denn Erfahrungen sind nun mal etwas, die jeder selbst gemacht und durchlebt hat, von daher kann diesbezüglich auch jeder nur für sich sprechen. Jemandem aber unterschwellig zu unterstellen, er wäre irrational oder würde die Impfkosten scheuen, nur weil er eine gegenteilige Ansicht vertritt, die evtl. auf negative persönliche Erfahrungen beruht, halte ich für unfair.

Ich – für meinen Teil – habe nämlich sowohl im Bekanntenkreis, als auch bei meinen eigenen Tieren äußerst schlechte Erfahrungen mit Impfungen gemacht, sodass ich beschlossen habe, keine mehr vornehmen zu lassen. Wenn überhaupt, würde ich allerhöchstens noch eine Grundimmunisierung bei einem Jungtier durchführen lassen.

Studien zufolge, kann sich nämlich das Immunsystem auch noch nach Jahren daran erinnern, ob bei einer erneut auftretenden Infektion, wie etwa Parvovirose oder Staupe, schon mal Antikörper gebildet wurden, denn diese lassen sich auch nach 7-15 Jahren noch im Blut nachweisen. Das erscheint mir auch irgendwie logisch, denn beim Menschen verhält sich das ja nicht anders, denn schließlich geht man hier auch davon aus, dass nach den üblichen Impfungen, die man im Kindesalter erhalten hat, ein ordentlicher Immunschutz aufgebaut wird, sodass im Erwachsenenalter keine weiteren Impfungen mehr nötig sind - es sei denn, es besteht ein erhöhtes Ansteckungsrisiko.

Aufgrund dieser Erkenntnisse, ist man in Amerika schon seit einigen Jahren dazu übergegangen, das Impfintervall bei den meisten Impfstoffen deutlich zu lockern, sodass, nachdem die Grundimmunisierung und die Wiederholungsimpfung erfolgte, lediglich im Abstand von drei Jahren erneut aufgefrischt wird. (Es wäre ja auch ein zu großer Schritt und - nebenbei bemerkt - ein herber finanzieller Verlust für die Tierarztpraxen, wenn man plötzlich gänzlich von Auffrischungsimpfungen absehen würde.:wink: )

Mir erscheinen die möglichen Nebenwirkungen (zu denen sich die Hersteller laut Beipackzettel der Präparate ja auch bekennen) eines jährlichen Impfcocktails einfach zu riskant. Allein die Inhaltsstoffe der Impfungen (wie z.B. Antibiotika, Formaldehyd, Phenol, totes und fremdes Gewebe, Fäkalien, Krebszellen und Schwermetalle) klingen alles andere als gesund und lassen angesichts der Potenzierung dieser Stoffe bei jährlichen Mehrfach- und Wiederholungsimpfungen, an der angeblichen Harmlosigkeit der Impfpräparate begründete Zweifel aufkommen.

Bei meinem Hund, zum Beispiel, zeigten sich Jahr für Jahr massive Symptome von Zwingerhusten, obwohl wir ihn eigens dagegen haben impfen lassen. Hinzu kam, dass er einen starken Juckreiz und Schuppenbildung entwickelte, die besonders intensiv nach den Impfterminen in Erscheinung traten.

Bei der Katze meiner Freundin bildete sich ein sogenanntes Impfsarkom, nachdem sie Jahre lang immer zwischen den Schulterblättern geimpft wurde. Leider ist diese Tumorart äußerst aggressiv und neigt zu starker Metastasenbildung, sodass die Katze letztendlich eingeschläfert werden musste. Ich denke, wer schon einmal solch eine heimtückische Erkrankung bei einem Tier erlebt hat, wird sich in Zukunft zweimal überlegen, ob er sein Tier noch mal diesem Risiko aussetzen wird.

Mit dem Entwurmen halte ich es im Übrigen genauso wie mit dem Impfen. Ich bin der Meinung, das Risiko, dass die chemische Keule auf Dauer dem Immunsystem schwer zusetzt oder die natürliche Darmflora zerstören könnte, ist unweit größer als der Nutzen, den die Kur bringt.

» Kolibri » Beiträge: 90 » Talkpoints: 22,94 »


Ich empfinde es als sehr verantwortungslos, wenn man seine Katze nicht impfen lässt. Eine Impfung gehört einfach dazu und ist auch für Wohnungskatzen sehr wichtig. Wir lassen unsere Katzen selbstverständlich jedes Jahr impfen. Ich habe zwar auch schon gehört, dass manche Impfstoffe auch längeren Schutz bieten aber ich bin bisher immer lieber auch Nummer Sicher gegangen und habe mich an die Empfehlung des Arztes gehalten.

Es gibt ja für Freigänger und für Wohnungskatzen unterschiedliche Impfungen. Wohnungskatzen müssen nicht zwingend gegen alles geimpft werden aber die minimalen Impfungen sind schon sehr wichtig. Ich bin der Meinung, dass man sich mit der Anschaffung des Tieres auch zu einer solchen Impfung verpflichtet. Das ist man seinem Tier einfach schuldig.

Entwurmt werden unsere Katzen auch regelmäßig. Gerade bei Freigängern sollte man da auch sehr drauf achten, da diese sich sehr schnell Würmer einfangen. Aber auch bei Wohnungskatzen ist eine regelmäßige Entwurmung wichtig und sollte nicht unterschätzt und vernachlässigt werden.

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» Prinzessin_Erika » Beiträge: 2010 » Talkpoints: 6,28 » Auszeichnung für 2000 Beiträge



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