Sind normale Scanner transportable Geräte für Unterwegs?

vom 23.05.2010, 16:10 Uhr

Ich ärgere mich immer wieder, dass in einigen Bibliotheken in Berlin sogar das Einscannen von Büchern Geld kostet, wenn man die Dateien zu Hause ausdruckt oder nur am Bildschirm benutzt.

Auf der Unterseite von Scannern ist ja meist eine Schiebeverriegelung angebracht. Wenn man diese auf Verschlossen stellt, kann man dann den Scanner in einer Computertasche von A nach B transportieren und mit seinem Laptop überall da scannen, wo man möchte? Oder kann man davon ausgehen, dass man damit über kurze Zeit den Scanner verschleißt? Mein Scanner ist ein Canon Canoscan Lide 70.

Benutzeravatar

» trüffelsucher » Beiträge: 12454 » Talkpoints: 5,55 » Auszeichnung für 12000 Beiträge



Normale Flachbrettscanner sind eigentlich recht portabel, wenn man die Scan-Einheit durch die von dir beschriebene Verriegelung sichert, da sonst die Scan-Einheit auf der Schiene unkontrolliert herunterrutschen kann, wodurch die sensible Elektronik beschädigt werden kann. Ist die Verriegelung drin, so dies eben nicht passieren. Mein Scanner, übrigens auch einer der Marke Canon, überlebt so seit bereits fünf Jahren den mobilen Einsatz.

Natürlich gibt es noch ultra-mobile Scanner, wie zum Beispiel sogenannte Auflichtscanner, jedoch weiß ich nicht, wie gut diese für deine Zwecke zu benutzen sind, denn Bücher kann man mit diesen Scannern nicht, oder nur sehr eingeschränkt einscannen.

Benutzeravatar

» Malcolm » Beiträge: 3280 » Talkpoints: 0,46 » Auszeichnung für 3000 Beiträge


trüffelsucher hat geschrieben:Oder kann man davon ausgehen, dass man damit über kurze Zeit den Scanner verschleißt?

Wieso sollte es den Scanner mehr verschleißen wenn man in der Bibliothek scannt, als wenn man zuhause scannt? Der Scanner wird wohl kaum wissen wo er ist. Natürlich brauchen die meisten Scanner Strom, da ist man natürlich immer ein bisschen von abhängig und ich weiß nicht wie das in Bibliotheken aussieht und ob es überhaupt erlaubt ist. Schließlich wollen die ja anscheinend an den Kopien Geld verdienen.

Eine Möglichkeit fällt mir noch ein: Manche Digitalkameras haben eine "Text-Funktion" mit spezieller Schärfe. Damit kann man recht gute Fotos von den Seiten machen, die man auf dem PC gut erkennen kann und mit spezieller Software sogar auslesen und in Word speichern kann. (OCR)
Wäre in jedem Fall mobiler und unauffälliger. :lol:

» stifler » Beiträge: 430 » Talkpoints: 46,45 » Auszeichnung für 100 Beiträge



Natürlich "merkt" ein Scanner nicht, wo er verwendet wird. Das vorzeitige Verschleißen war auf den Transport bezogen. So ein Scanner enthält ja durchaus empfindliche Feinmechanik. Deshalb fragte ich mich, ob es ratsam ist, ihn überhaupt häufig zu transportieren. Es ist ja immerhin vorstellbar, dass die unvermeidlichen kleinen Erschütterungen, denen der Scanner bei jedem Transport ausgesetzt ist, vielleicht das Gerät schneller kaputt machen, als wenn er nur auf einem Tisch dauernd steht.

Das Geld an den Scannern in Universitätsbibliotheken verdient nicht die Bibliothek oder die Universität, sondern die externe Firma, die diese Geräte bereit stellt. In der Benutzungsordnung der Bibliothek, die ich meine steht nicht, dass das Scannen in der Bibliothek mit Privatscanner verboten ist. Auch das Mitbringen eigener Laptops ist ausdrücklich erlaubt.

Benutzeravatar

» trüffelsucher » Beiträge: 12454 » Talkpoints: 5,55 » Auszeichnung für 12000 Beiträge



Ähnliche Themen

Weitere interessante Themen

^