Tauschbörse zur Pflege von Angehörigen sinnvoll?

vom 16.04.2019, 07:09 Uhr

Ich habe vor kurzem von dem Projekt "AniTA" gelesen. Das ist wohl eine Form von Tauschbörse. Angehörige von Pflegepersonen können sich darüber kurzschließen und austauschen. Soll heißen, wenn man selbst in Hamburg wohnt und die zu pflegende Großmutter in München, kann man über diese Tauschbörse jemanden finden, der nach der Oma sieht.

Als Gegenleistung wird man dann für die andere "Betreuungsperson" aus München dann nach einem Angehörigen in Hamburg sehen. So teilt man sich die Arbeit und tut sich keinen Stress an mit der Pendelei oder mit Umzügen. Nur muss man erst einmal jemanden finden, mit dem es eben passt, sowohl logistisch als auch menschlich und die zu pflegende Person muss ja auch noch zustimmen. Was haltet ihr von diesem Projekt? Würdet ihr so eine Tauschbörse nutzen wollen oder käme das für euch gar nicht in Frage?

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» Täubchen » Beiträge: 31082 » Talkpoints: 3,55 » Auszeichnung für 31000 Beiträge



Ich würde diese Tauschbörse nicht nutzen. Nach jemanden sehen und Pflege sind 2 verschiedene Paar Schuhe und ich würde schon auch wollen, dass meine Angehörige gut versorgt sind und nicht einfach nur ein Fremder vorbeikommt. Immerhin kann man so etwas ja auch ausnutzen und dann jemanden ausrauben oder was auch immer, die Adressdaten sind ja leicht zu beschaffen, wenn man neu ist und man kann sich jederzeit mit einer neuen Adresse wieder anmelden. Ich würde da eher auf Fachpersonal setzen oder sehen, dass man in die Nähe der Person zieht oder die Person zu sich holt.

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» Ramones » Beiträge: 38921 » Talkpoints: 38,31 » Auszeichnung für 38000 Beiträge


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