Sich zum Aussortieren besser wenig Zeit zum Überlegen nehmen
Mir fällt es immer sehr schwer, Kleidung, Papierkram und andere Sachen bei mir zu Hause auszusortieren. Ich merke mindestens zweimal im Jahr, dass es dringend nötig ist, komplett auszumisten, wobei dann immer der ganze Tag drauf geht. Das liegt gar nicht so sehr daran, dass ich so viele Sachen habe, sondern eher daran, dass ich mich nicht entscheiden kann und ewig überlege, was ich behalte und was doch nicht.
Im Endeffekt miste ich dann doch immer nur recht wenig aus, weil ich mich nicht so recht von irgendwelchen Sachen trennen kann. Aus diesem Grund habe ich nun gehört, dass es besser sein soll, sich bewusst nur wenige Zeit zum Ausmisten zu nehmen - also vielleicht eine Stunde, je nachdem, wie viel man ausmisten will. Um sich dran zu halten, soll man sich danach noch ein festes Vorhaben oder einen Termin setzen, um doch nicht zu überziehen.
Durch diesen Druck soll man schneller durchgehen und auch eher dazu gewillt sein, etwas auszumisten, ohne hin und her zu überlegen. Das klingt ganz gut, wobei ich denke, dass ich da eher mehr behalten würde, wenn ich nicht wirklich Zeit hätte, zu überlegen. Wie seht ihr das?
Ich hatte damit noch nie irgendwelche Probleme. Ich habe da eine ganz klare Regel: wenn etwas viele Monate nicht benutzt worden ist und ich es auch nicht vermisst habe, dann kommt es einfach weg - ohne Kompromisse. Daher gibt es bei mir nicht viel zu überlegen und ich entscheide mich sehr schnell. Bei Klamotten ist das benötigte Zeitintervall länger, meist ein Jahr oder etwas länger - eben wegen der Jahreszeiten und man hat ja auch nicht immer die Gelegenheit zum Beispiel Winterpullover zu tragen. Also wenn ich über eine Saison die passende Kleidung nicht getragen habe, dann kommt sie weg.
Ich kenne es von mir auch, dass ich mich früher eher schwergetan habe, Sachen auszumisten. Mittlerweile fällt mir das aber gar nicht mehr wirklich schwer. Ich kann mir schon vorstellen, dass es hilfreich sein kann, wenn man nicht so viel Zeit zum Überlegen hat, aber ich denke auch, dass das eben auch das Gegenteil bewirken kann, dass man sich erst recht nicht entscheiden kann, weil man so unter Druck ist. Vielleicht muss man es erst einmal ausprobieren, wie es sich bei einem selber auswirkt und ob das hilft.
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