Sich wann und warum interviewen lassen?

vom 16.04.2019, 05:14 Uhr

Ich war noch nie in der Situation, dass ich mich habe interviewen lassen und um ehrlich zu sein hätte ich da auch nicht wirklich Lust drauf. Ich bekomme immer wieder Aufrufe und Flyer mit, dass Studenten beispielsweise einen Interviewpartner mit bestimmten Kriterien suchen, dass sie ihre eigene Studie durchführen können. Aber gemeldet habe ich mich auf so etwas nicht.

Auch beruflich bedingt bin ich noch nie für ein Interview angefragt worden und bin offen gesagt ziemlich froh darüber. Man weiß ja nie, welche Fragen bei so etwas kommen werden und wie lange das Interview dauert. Ich sehe für mich einfach keinen Mehrwert darin, an so etwas teilzunehmen. Musstet ihr euch schon interviewen lassen? Unter welchen Umständen wärt ihr beruflich oder privat bereit dazu?

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» Täubchen » Beiträge: 31892 » Talkpoints: 0,37 » Auszeichnung für 31000 Beiträge



Ich war auch noch nie in der Situation und würde das auch nicht gerne machen wollen. Spontan eine richtig passende Antwort zu finden ist ja oft gar nicht so leicht und heute wird ja auch alles immer gleich negativ ausgelegt. Mein Vater wurde schon oft interviewt und er kann das auch sehr gut, sicherlich ist das alles eine Frage der Übung, aber für mich wäre das nichts. Gefragt wurde ich auch schon als welche vom Radio nach Meinungen gefragt haben, aber da wollte ich nicht mitmachen. Ich wäre auch unter keinen Umständen bereit dazu, außer es wird beruflich gesehen von mir verlangt.

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» Ramones » Beiträge: 39396 » Talkpoints: 38,66 » Auszeichnung für 39000 Beiträge


Wann und warum jemand ausgerechnet mich interviewen sollte, weiß ich auch beim besten Willen nicht, aber im Zweifelsfall würde ich mich schon breitschlagen lassen. Ich habe eine Menge Meinung, und kein Problem damit, sie zu äußern. Sieht man ja.

Aber die Wahrscheinlichkeit ist doch ziemlich gering. Schließlich bin ich weder prominent noch eine Zeitzeugin von irgendwas Relevantem und weder im Job noch privat in irgendeiner Form bemerkenswert. Als ich noch jünger war, habe ich wegen meiner bizarren Ferienjobs als Freiwillige irgendwo in der Pampa ein oder zwei Interviews für das Lokalblättchen gegeben, und das war ausgesprochen unspektakulär.

Ich habe ein paar simple Fragen beantwortet, und die Antworten standen dann weitestgehend unbeachtet in der Zeitung. Leute, die so etwas berufsmäßig machen, wissen schon, wie man Interviews aufarbeitet. Und falls irgendwelche Studenten in dieser Richtung Ambitionen hätten, würde ich mich auch nicht lange zieren. Da ist ja eigentlich nichts dabei. Zwei Stunden maximal und ein bisschen aus dem Nähkästchen plaudern.

» Gerbera » Beiträge: 7794 » Talkpoints: 8,67 » Auszeichnung für 7000 Beiträge



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