Sich immer weiter bilden weil man keine Arbeit findet?

vom 04.05.2016, 18:21 Uhr

Es ist ja kein uneigenständiges Leben, wenn jemand das Studium finanziert bekommt.

Das ist Ansichtssache. Solange man noch auf finanzielle Unterstützung angewiesen ist, ist das noch kein eigenständiges Leben. Andererseits ist das Studium genau die Zeit, in der man das eigenständige Leben am besten lernen kann. Dabei ist es für mich allerdings gar nicht so entscheidend, ob man finanzielle Unterstützung bekommt, sondern in welchem Maße man darauf angewiesen ist.

Ich war schon mit 20 weitestgehend finanziell auf eigenen Beinen bestanden und habe einen Großteil meiner Ausgaben schon durch eigenes Einkommen bezahlt, aber zusätzlich noch das Kindergeld und ein kleines Taschengeld bekommen. Darauf wäre ich nicht angewiesen gewesen, aber es hat geholfen und ich konnte sogar etwas für größere Anschaffungen sparen.

Wenn Eltern so wenig Geld haben, dass sie die Ausbildung ihrer Kinder nicht bezahlen können, dann sollten sie es lassen mit der Fortpflanzung.

Das halte ich für Unsinn. Es gibt ja schließlich die Möglichkeit, dass das Kind seine Ausbildung selbst finanzieren kann. Und es gibt staatliche Hilfen wie zum Beispiel BAföG (was übrigens nur teilweise ein Darlehen ist). Wieso sollte man diese Möglichkeiten nicht nutzen dürfen? Heutzutage kann man mit 21 schon fertig studiert ins Berufsleben einsteigen, das heißt man muss keine all zu lange Zeit überbrücken. Zudem muss man ja nicht unbedingt studieren, sondern kann mit 16 schon einen Großteil des eigenen Lebensunterhalts finanzieren.

Was soll denn da raus kommen? Unglückliche Kinder, die aus der Not einen Beruf erlernen müssen, den sie nicht mögen?

Das ist eher eine Frage der Erziehung, wo man so etwas sehr gut beeinflussen kann. Und man muss seinen Beruf ja nicht unbedingt mögen, auch wenn das sicherlich sehr erstrebenswert ist. Man ist auch heutzutage nicht für alle Zeiten an einen Beruf gebunden.

» Weasel_ » Beiträge: » Talkpoints: Gesperrt »



Das ist Ansichtssache. Solange man noch auf finanzielle Unterstützung angewiesen ist, ist das noch kein eigenständiges Leben. Andererseits ist das Studium genau die Zeit, in der man das eigenständige Leben am besten lernen kann. Dabei ist es für mich allerdings gar nicht so entscheidend, ob man finanzielle Unterstützung bekommt, sondern in welchem Maße man darauf angewiesen ist.

Im Studium studiert man, also muss das Geld von woanders herkommen. Irgendwelche Studentenjobs empfinde ich nicht als sinnvoll, da hat man unnötigen Stress und meistens sind diese Studentenjobs, wie Kellnern etc., auch nichts besonders Tolles. Also ich hätte nicht kellnern gehen wollen.

Ich war schon mit 20 weitestgehend finanziell auf eigenen Beinen bestanden und habe einen Großteil meiner Ausgaben schon durch eigenes Einkommen bezahlt, aber zusätzlich noch das Kindergeld und ein kleines Taschengeld bekommen. Darauf wäre ich nicht angewiesen gewesen, aber es hat geholfen und ich konnte sogar etwas für größere Anschaffungen sparen.

Ja, aber was hat dir das gebracht? Außer dass du dann erzählen kannst, dass du keine finanzielle Hilfe gebraucht hast, bringt das doch keinen Vorteil. Das ist doch für den Studenten nicht schön, wenn er parallel zum Studium arbeiten gehen soll. Das bedeutet längere Studiendauer, Stress und vielleicht auch schlechtere Noten. Wozu? Nach dem Studium beeindruckt das keinen Arbeitgeber, wenn man das Studium selbst finanziert hat. Der guckt auf die Noten und die Studiendauer.

Ich will das nicht vollkommen schlecht reden. Natürlich ist das auch eine Leistung und es zeigt, dass du viel Stress auf dich genommen hast. Dass du dich engagiert hast und durchgebissen hast. Aber weiter hat man ja davon nichts. Auf das Gesamtleben betrachtet bringt es niemanden etwas, sein Studium selbst zu finanzieren, außer Stress.

Das halte ich für Unsinn. Es gibt ja schließlich die Möglichkeit, dass das Kind seine Ausbildung selbst finanzieren kann. Und es gibt staatliche Hilfen wie zum Beispiel BAföG (was übrigens nur teilweise ein Darlehen ist). Wieso sollte man diese Möglichkeiten nicht nutzen dürfen? Heutzutage kann man mit 21 schon fertig studiert ins Berufsleben einsteigen, das heißt man muss keine all zu lange Zeit überbrücken. Zudem muss man ja nicht unbedingt studieren, sondern kann mit 16 schon einen Großteil des eigenen Lebensunterhalts finanzieren.

Ich weiß schon, dass man Bafög nur zum Teil zurückzahlen muss, aber man muss diesen Teil eben zurückzahlen und ins Arbeitsleben mit 10.000 Euro Schulden starten ist doch blöd. Das ist eine Last, die man nicht haben muss. Und die Regeln, wer Bafög bekommt, sind auch sehr streng. Auch Kinder, deren Eltern gar nicht wo wahnsinnig viel verdienen, haben schon keinen Anspruch mehr und außerdem bekommt man dann Probleme, wenn man die Regelstudienzeit überschreitet.

Man kann mit 21 in das Berufsleben einsteigen. Was hat man dann? Einen Berufsabschluss von der Berufsschule oder einen Bachelor? Schön, davon wird man leben können, das bestreite ich nicht. Aber Spitzenklasse ist das nicht. Bachelorabsolventen verdienen später weniger als Akademiker mit Diplom oder Master. Man gehört dann zu denen, die verglichen mit anderen weiter unten stehen. Will man das? Unten stehen? Ich wöllte das nicht. Ich will zu denen zählen, die wirklich gut verdienen und nicht nur zu denen, die halt irgendwie leben.

Wer mit 16 sein Leben selbst finanziert, hat entweder keinen Schulabschluss oder ist Hauptschüler, denn alle anderen gehen in dem Alter noch zur Schule. Na super, Hauptschulabschluss. Da wartet ja eine großartige Karriere. Genau was ich schon geschrieben habe - noch mehr Präkariat.

Und man muss seinen Beruf ja nicht unbedingt mögen, auch wenn das sicherlich sehr erstrebenswert ist. Man ist auch heutzutage nicht für alle Zeiten an einen Beruf gebunden.

Man muss den Beruf nicht lieben - ich liebe meinen Job auch nicht - aber man muss damit leben, ihn halbwegs ertragen und wenn man etwas Freude daran hat, wäre es auch nicht schlecht. Denn es ist deine Lebenszeit, die damit draufgeht, dass du auf Arbeit hängst. Und wenn als Ausgleich dafür, dass man in der Arbeit auch mal was erträgt, was einem nicht passt, eine schöne zahl monatlich auf dem Konto landet, dann bin ich auch zufrieden. Das wird aber der Hauptschüler, der irgendeinen einfachen Job gewählt hat, nicht behaupten können.

Man ist nicht streng an einen Beruf gebunden. Ja. Aber man kann auch nicht einfach so schnell und spontan wechseln. Für die meisten Berufe ist ja eine Ausbildung Pflicht. Und woher soll dann das Geld für die Ausbildung kommen? Wer will mit 40 nochmal Lehrling in einem Unternehmen sein? Und würde das Unternehmen solche alten Lehrlinge überhaupt haben wollen?

Und wenn es um akademische Berufe geht, wer will das bezahlen, wenn man mit 40 nochmal neu studieren will? Das ist sicherlich alles theoretisch möglich, aber die praktische Umsetzung gestaltet sich doch sehr schwer und umständlich, sodass die meisten schon an den erlernten Beruf gebunden sind und nicht so einfach in eine andere Sparte wechseln können.

Ich habe auch überlegt, ob ich nochmal ein anderes Fach studieren will, weil mich noch ein anderer Bereich interessiert hätte. Das wäre dann mein dritter akademischer Abschluss, weil ich früher zwei Fächer parallel studiert habe. Aber wenn man schon arbeitet, dann nochmal mehrere Jahre für ein weiteres Studium Pause zu machen, das war mir dann zeitlich und finanziell zu aufwändig. Wenn ich mich mehrere Jahre aus Rücklagen finanzieren müsste, wären die dann nachher weg und das weiß man nie, ob man in dem anderen Bereich wieder ähnlich verdient und ob einem das wirklich so viel Freude machen würde wie man denkt.

» Zitronengras » Beiträge: 8713 » Talkpoints: 95,90 » Auszeichnung für 8000 Beiträge


Wieso hat jemand, der mit 16 Jahren selbst finanziert, einen Hauptschulabschluss? Er könnte ebenso gut einen Realschulabschluss mit oder ohne Qualifikation haben. Viele Menschen mit Ausbildung und Meister verdienen mehr als Hochschulabsolventen. Also kann man nicht behaupten, dass kein Studium ein Leben am unteren Ende der Nahrungskette bedeutet.

Hätte ich nach meiner Ausbildung nicht studiert, läge mein Tariflohn heute bei 3.000 Euro bei einem Job, der nun wirklich zu den unterbezahlten Frauenjobs gehört. Statt 2 Jahren Oberstufe habe ich Geld verdient, einen Berufsabschluss erworben und das Abitur gemacht. Was ist daran schlecht?

Mein Elternhaus hätte das stattdessen problemlos finanziert, mir war die Freiheit wichtiger. Eltern müssen nicht wer weiß wie lange ihre Kinder finanzieren. Sie sollen sie gut gerüstet ins Leben lassen. Das geht aber über mehrere Wege. Die müssen einfach zur Familie passen. Geld ist nützlich, aber Voraussetzung ist es nicht. Es gibt schließlich genug Versager aus reichem Elternhaus.

» cooper75 » Beiträge: 11548 » Talkpoints: 501,26 » Auszeichnung für 11000 Beiträge



Ich finde es schon arg unverschämt, dass hier teilweise gesagt wurde, dass Eltern, die ihre Kinder nicht während der kompletten Ausbildung oder dem Studium unterstützen könnten, am Besten keine Kinder bekommen sollen. Der Kinderwunsch hat absolut nichts mit der Arbeits- und Lernmoral des Kindes zu tun und Eltern müssen die Kinder auch nicht ewig durchfüttern. Ehrlich gesagt, irgendwann würde ich meine Kinder auch dazu bringen, selbstständig klarzukommen. Es gibt ein Sprichwort:"Man baut kein Haus für die Kinder, man baut ein Haus für sich." Und so ist es am Ende auch.

Außerdem bedeutet ein Studium nicht, dass man nicht doch einen schlecht bezahlten Job machen muss. Ich mag meinen Job auch nur teilweise, ich mache ihn trotzdem gut und verdiene auch dementsprechend gut. Und das nur mit Ausbildung. Trotzdem bilde ich mich weiter und arbeite weiter an mir, um mein eigentliches Ziel zu erreichen.

Nicht alle Wege führen gleich nach Rom und obwohl meine Mutter unheimlich gut verdient, bin ich froh, dass ich nicht vor ihr zu Kreuze kriechen muss, damit sie mich mit durchfüttert. Ihre Unterstützung ist freiwilliger Natur, wenn sie was geben möchte, dann soll sie es tun, wenn nicht, dann komme ich auch so wunderbar klar.

Dann absolviere ich halt jetzt erst mein Abitur und das Studium, was soll es? Ich finanziere mich selbst, ich stehe nicht am untersten Rand der Gehaltskette und ich kann allgemein behaupten, dass ich gewachsen bin und mich weiterentwickelt habe. Es geht auch nicht immer um Spitzenklasse, manchmal geht es auch darum, dass man das tun kann, was man wirklich will. Und dann führt nicht immer der direkte Weg dorthin, man muss halt manchmal auch Kurven in Kauf nehmen.

» Wibbeldribbel » Beiträge: 10880 » Talkpoints: 53,20 » Auszeichnung für 10000 Beiträge



Wieso hat jemand, der mit 16 Jahren selbst finanziert, einen Hauptschulabschluss? Er könnte ebenso gut einen Realschulabschluss mit oder ohne Qualifikation haben. Viele Menschen mit Ausbildung und Meister verdienen mehr als Hochschulabsolventen. Also kann man nicht behaupten, dass kein Studium ein Leben am unteren Ende der Nahrungskette bedeutet.

Wenn man mit sechs Jahren eingeschult wird, dann ist man mit 16 Jahren in der 10. Klasse. Da hat man die 10. Klasse angefangen, noch nicht fertig. Wo soll da das Geld herkommen, um sich selbst zu finanzieren? Das kann nur jemand mit Hauptschulabschluss, der dann schon in der Ausbildung steckt oder diese fast beendet hat. Außerdem - mit 16 arbeiten, also echt mal, da ist man noch ein halbes Kind, das muss nicht sein.

Hätte ich nach meiner Ausbildung nicht studiert, läge mein Tariflohn heute bei 3.000 Euro bei einem Job, der nun wirklich zu den unterbezahlten Frauenjobs gehört. Statt 2 Jahren Oberstufe habe ich Geld verdient, einen Berufsabschluss erworben und das Abitur gemacht. Was ist daran schlecht?

Unterbezahlte Frauenjobs sind Altenpflegerin oder Friseurin. Die sind unterbezahlt. Wer 3000 Euro im Monat verdient, ist nicht unterbezahlt. Die Friseurin kann sich über weniger als die Hälfte schon glücklich schätzen. Sag mal einer Friseurin, dass du 3000 Euro für unterbezahlt hältst, die wird dir an den Hals springen - zu recht.

Mein Elternhaus hätte das stattdessen problemlos finanziert, mir war die Freiheit wichtiger. Eltern müssen nicht wer weiß wie lange ihre Kinder finanzieren. Sie sollen sie gut gerüstet ins Leben lassen. Das geht aber über mehrere Wege. Die müssen einfach zur Familie passen. Geld ist nützlich, aber Voraussetzung ist es nicht. Es gibt schließlich genug Versager aus reichem Elternhaus.

Na ja, du hast ja ohnehin ein wenig eine merkwürdige Art, da wundert mich das nicht, wenn du schon als Jugendliche komische Eigenheiten entwickelt hattest. Die meisten werden keine Lust haben, erst eine Ausbildung zu machen und dann noch zu studieren oder das Abitur auf irgendwelchen Umwegen nachzumachen. Das ist alles Zusatzaufwand, der für unnötigen Stress sorgt.

» Zitronengras » Beiträge: 8713 » Talkpoints: 95,90 » Auszeichnung für 8000 Beiträge


Im Studium studiert man, also muss das Geld von woanders herkommen. Irgendwelche Studentenjobs empfinde ich nicht als sinnvoll, da hat man unnötigen Stress und meistens sind diese Studentenjobs, wie Kellnern etc., auch nichts besonders Tolles. Also ich hätte nicht kellnern gehen wollen.

Die meisten Leute, die ich kenne, machen da etwas Fachspezifisches. Auch Pflichtpraktika werden in der Regel so gut bezahlt, dass man davon zumindest in der Zeit einen Großteil seiner Ausgaben decken kann. Das duale Studium ist inzwischen auch sehr weit verbreitet. Ansonsten kann man auch in den Semesterferien arbeiten gehen, was vielleicht für das Fach nichts bringt, aber auch eine wichtige Lebenserfahrung sein kann.

Ob es unnötiger Stress oder machbar ist hängt auch davon ab, wie leicht man sich mit dem Studium tut. Mir ist es zugegeben sehr leicht gefallen, so dass ich viel Zeit hatte. Wenn ich damit überfordert gewesen wäre, hätte ich mir allerdings ständig die Frage gestellt, welchen Sinn ein solches Studium dann hat.

Ja, aber was hat dir das gebracht? Außer dass du dann erzählen kannst, dass du keine finanzielle Hilfe gebraucht hast, bringt das doch keinen Vorteil. Das ist doch für den Studenten nicht schön, wenn er parallel zum Studium arbeiten gehen soll. Das bedeutet längere Studiendauer, Stress und vielleicht auch schlechtere Noten. Wozu? Nach dem Studium beeindruckt das keinen Arbeitgeber, wenn man das Studium selbst finanziert hat. Der guckt auf die Noten und die Studiendauer.

Da ich auch fachbezogen gearbeitet habe, hat es mir natürlich schon etwas gebracht. Unter anderem habe ich dadurch meinen zukünftigen Arbeitgeber kennengelernt - und natürlich umgekehrt auch, was ja noch wichtiger ist. Meine Studiendauer hat sich dadurch auch nicht verlängert.

Ich weiß schon, dass man Bafög nur zum Teil zurückzahlen muss, aber man muss diesen Teil eben zurückzahlen und ins Arbeitsleben mit 10.000 Euro Schulden starten ist doch blöd. Das ist eine Last, die man nicht haben muss.

Für mich wäre das eine kleinere Last als damit zu leben, dass die Eltern mein Studium finanzieren müssten, wenn sie es eigentlich nicht können.

Man kann mit 21 in das Berufsleben einsteigen. Was hat man dann? Einen Berufsabschluss von der Berufsschule oder einen Bachelor? Schön, davon wird man leben können, das bestreite ich nicht. Aber Spitzenklasse ist das nicht. Bachelorabsolventen verdienen später weniger als Akademiker mit Diplom oder Master.

Ich rede vom Bachelor - einen Berufsabschluss kann man ja noch schneller bekommen. Der Bachelor reicht in vielen Fächern locker aus, um einen sehr gut bezahlten Job zu bekommen. Schließlich liegt er etwa auf dem Niveau eines Fachhochschulabschlusses

Als Informatikabsolvent in einem Konzern kommt man da mit Mitte zwanzig locker auf ein Bruttogehalt von über 60.000 Euro. Spitzenklasse muss also nicht sein, um mehr als gut leben zu können. Viele Akademiker in den Sozial- und Geisteswissenschaften werden von weniger leben müssen, selbst wenn sie Promotion haben.

Den Master kann man später immer noch in Teilzeit oder per Fernstudium nachholen. Auch eine Industriepromotion ist dann noch möglich, falls man sich wirklich zur "Spitzenklasse" hoch arbeiten will.

Wer mit 16 sein Leben selbst finanziert, hat entweder keinen Schulabschluss oder ist Hauptschüler, denn alle anderen gehen in dem Alter noch zur Schule. Na super, Hauptschulabschluss. Da wartet ja eine großartige Karriere. Genau was ich schon geschrieben habe - noch mehr Präkariat.

Mit 16 hat man in der Regel die mittlere Reife und kann eine Berufsausbildung anfangen. Daraus kann sich durchaus eine großartige Karriere entwickeln. Und nicht jeder sieht eine akademische Karriere als die absolute Erfüllung an. Ich kenne einige Handwerker, die einen eigenen Betrieb führen und damit sehr glücklich sind und teilweise auch mehr verdienen als die meisten normalen Arbeitnehmer.

Man muss den Beruf nicht lieben - ich liebe meinen Job auch nicht - aber man muss damit leben, ihn halbwegs ertragen und wenn man etwas Freude daran hat, wäre es auch nicht schlecht.

Wenn ich mich an deine Beiträge erinnere, trifft das bei dir aber ganz und gar nicht zu. Von daher scheint dein Weg ja auch nicht so optimal zu sein.

Das wird aber der Hauptschüler, der irgendeinen einfachen Job gewählt hat, nicht behaupten können.

Kommt drauf an. Auch ein niedrig qualifizierter Job kann sehr befriedigend sein. Das habe ich bei einigen Bekannten beobachtet, die bei einem großen Konzern arbeiten und allein wegen des Namens ihres Arbeitgebers unheimlich stolz sind. Die Arbeit ist nicht besonders schwer, aber das Geld passt, da sie als Alleinverdiener einer Familie problemlos auskommen. Mit anderen Jobs wären die Leute unter Umständen überfordert. Was würde es ihnen nützen, mit Gewalt eine hochqualifizierte Karriere anzustreben und dabei zu scheitern?

Und wenn es um akademische Berufe geht, wer will das bezahlen, wenn man mit 40 nochmal neu studieren will?

Gerade akademische Ausbildungen sind nicht auf einen Beruf zugeschnitten. Man hat innerhalb seines Fachgebietes also eine große Auswahl an verschiedenen Berufen, die sich von ihrer Tätigkeit teilweise stark unterscheiden, und kann zwischen diesen Berufen wechseln. Von einem Akademiker kann man erwarten, dass er sich selbstständig in das neue Gebiet einarbeitet.

Die meisten werden keine Lust haben, erst eine Ausbildung zu machen und dann noch zu studieren oder das Abitur auf irgendwelchen Umwegen nachzumachen. Das ist alles Zusatzaufwand, der für unnötigen Stress sorgt.

Bei manchen Berufen, zum Beispiel im technischen Bereich, ist das sogar leichter als mit Abitur. Sehr viel Zeit verliert man auch nicht. Im Berufsleben genießt man aufgrund der Praxiserfahrung auch mehr Ansehen und auch bei den niedriger qualifizierten Kollegen wird man weniger als "Fachidiot" angesehen.

» Weasel_ » Beiträge: » Talkpoints: Gesperrt »

Zuletzt geändert von Gio am 14.05.2016, 22:31, insgesamt 1-mal geändert. Zeige Beitragsversionen

Die meisten Leute, die ich kenne, machen da etwas Fachspezifisches. Auch Pflichtpraktika werden in der Regel so gut bezahlt, dass man davon zumindest in der Zeit einen Großteil seiner Ausgaben decken kann. Das duale Studium ist inzwischen auch sehr weit verbreitet. Ansonsten kann man auch in den Semesterferien arbeiten gehen, was vielleicht für das Fach nichts bringt, aber auch eine wichtige Lebenserfahrung sein kann.

Also zu meiner Zeit waren Praktika mehrheitlich unbezahlt und ich habe für meine beiden Praktika kein Geld bekommen. Das war auch nicht üblich, dass man für die Praktika Geld bekommt, man musste eher froh sein, eine Stelle für das Praktikum bekommen zu haben.

Ob es unnötiger Stress oder machbar ist hängt auch davon ab, wie leicht man sich mit dem Studium tut. Mir ist es zugegeben sehr leicht gefallen, so dass ich viel Zeit hatte. Wenn ich damit überfordert gewesen wäre, hätte ich mir allerdings ständig die Frage gestellt, welchen Sinn ein solches Studium dann hat.

Nein, das sehe ich nicht so. Ich war im Studium auch nicht überfordert, aber dennoch ist man den halben Tag an der Uni und lernt dann noch für Prüfungen. Da noch irgendwo arbeiten zu gehen gar in den Ferien, in denen man Prüfungen hat, das ist dann schon Stress und das muss doch nicht sein. Nur weil jemandem Arbeiten und Studium zu viel ist, heißt das aber nicht, dass er mit dem Studium überfordert ist.

Als Informatikabsolvent in einem Konzern kommt man da mit Mitte zwanzig locker auf ein Bruttogehalt von über 60.000 Euro. Spitzenklasse muss also nicht sein, um mehr als gut leben zu können. Viele Akademiker in den Sozial- und Geisteswissenschaften werden von weniger leben müssen, selbst wenn sie Promotion haben.

Das sind solche Wunschfantasien, du du vielleicht aus irgendwelchen Karrieremagazinen hast. Mit Mitte 20 hat man das Studium gerade mal fertig. Da steigt man ein in den Beruf. Da bekommt auch der Informatiker keine 60.000. Vielleicht gibt es solche Einzelbeispiele, aber das so hinzustellen, als wäre das die Regel, ist falsch. Irgendwelche herausragenden Ausnahmen gibt es immer, wenn dann auf der „Man kann doch“ oder „Ich kenne da jemanden um fünf Ecken, der verdient so viel“ Schiene argumentiert wird. Das ist aber nicht der Durchschnitt an Absolventen.

Mit 16 hat man in der Regel die mittlere Reife und kann eine Berufsausbildung anfangen. Daraus kann sich durchaus eine großartige Karriere entwickeln. Und nicht jeder sieht eine akademische Karriere als die absolute Erfüllung an. Ich kenne einige Handwerker, die einen eigenen Betrieb führen und damit sehr glücklich sind und teilweise auch mehr verdienen als die meisten normalen Arbeitnehmer.

Wie will man mit 16 die mittlere Reife haben, wenn man mit 6 Jahren eingeschult wird und die mittlere Reife am Ende des 10. Schuljahres gemacht wird? Mit 16 Jahren geht man in die 10. Klasse, man hat dann noch keinen Schulabschluss.

Wenn ich mich an deine Beiträge erinnere, trifft das bei dir aber ganz und gar nicht zu. Von daher scheint dein Weg ja auch nicht so optimal zu sein.

Ja, das habe ich selbst geschrieben, wenn du noch mehr zitiert hättest, hätte es da auch gestanden. Ich liebe meinen Job nicht. Er ist ok, mich stört auch einiges. Aber so lange das Geld gut fließt, kann ich damit echt prima leben. Ich würde vermutlich keinen Job lieben, weil ich am liebsten den ganzen Tag zu Hause wäre und immer ausschlafen wöllte. Ich bin halt einfach nicht der Typ Mensch, der Freude an Arbeit hat. Aber ich habe ja geschrieben - entweder man hat Freude oder man macht es wegen des Geldes.

» Zitronengras » Beiträge: 8713 » Talkpoints: 95,90 » Auszeichnung für 8000 Beiträge



Zitronengras, wie rechnest du? Wenn du mit 6 Jahren eingeschult wirst, wechselst du mit 15 in die 10 und schließt die Schule mit 15, 16 oder 17 Jahren ab, je nachdem wann du Geburtstag hast. Nicht wenige Kinder sind bei der Einschulung noch 5 Jahre alt, das variiert je nach Bundesland.

Je nach Ausbildung sind sind durchaus 850 Euro netto drin, davon kann man mit Kindergeld leben. Übrigens ist es toll, dass du tiermedizinische Fachangestellte zu den Gutverdienenden zählst, aber das ist nicht der Fall. Das vermeintlich hohe Gehalt kommt in dem Job erst über die Berufsjahre.

Außerdem heißt nicht sofort studieren zu können doch nicht, dass man es niemals kann. Ein guter Freund wollte Abitur machen und studieren und durfte nicht. Der hat seine Ausbildung gemacht, das Fachabitur über Berufserfahrung automatisch erworben, hat an der FH sein Studium begonnen, ist über Leistung an die Uni gewechselt und hat BWL und Grafikdesign abgeschlossen.

Danach hatte er dank Berufserfahrung beste Jobaussichten, er war unabhängig und sein Lebensstandard war nie extrem niedrig. Es war nicht sein Wunschweg, aber sein Leben war nie verbaut. Mein Zahnarzt war bis 40 technischer Zeichner und hatte schon die Kinder aus dem gröbsten raus. Eine befreundete Steuerberaterin mit immerhin 4 Angestellten hat mit Hauptschulabschluss angefangen.

» cooper75 » Beiträge: 11548 » Talkpoints: 501,26 » Auszeichnung für 11000 Beiträge


Also zu meiner Zeit waren Praktika mehrheitlich unbezahlt und ich habe für meine beiden Praktika kein Geld bekommen. Das war auch nicht üblich, dass man für die Praktika Geld bekommt, man musste eher froh sein, eine Stelle für das Praktikum bekommen zu haben.

Das kann auch am Fach liegen. In meinem Bereich ist es schon immer üblich gewesen, Praktikanten zu bezahlen.

Nein, das sehe ich nicht so. Ich war im Studium auch nicht überfordert, aber dennoch ist man den halben Tag an der Uni und lernt dann noch für Prüfungen. Da noch irgendwo arbeiten zu gehen gar in den Ferien, in denen man Prüfungen hat, das ist dann schon Stress und das muss doch nicht sein. Nur weil jemandem Arbeiten und Studium zu viel ist, heißt das aber nicht, dass er mit dem Studium überfordert ist.

Nein, es kann auch nur bedeuteten, dass man allgemein nicht besonders belastbar ist. Davon abgesehen bekommt man nicht in jedem Fach die Zeit, in den Semesterferien für die Prüfungen zu lernen. Dafür sind die Semesterferien eben frei. Und da kann man schon locker mal vier bis sechs Wochen arbeiten.

Das sind solche Wunschfantasien, du du vielleicht aus irgendwelchen Karrieremagazinen hast. Mit Mitte 20 hat man das Studium gerade mal fertig. Da steigt man ein in den Beruf. Da bekommt auch der Informatiker keine 60.000.

Nein, das sind ganz reale Zahlen und auch keine Einzelfälle. Wie gesagt, den Bachelor kann man heute mit 21 abschließen. Selbst wenn man ein, zwei Jahre länger braucht, hat man mit Mitte 20 schon drei bis fünf Jahre Berufserfahrung. Für das genannte Bruttogehalt reicht das problemlos. Voraussetzung ist lediglich, dass man den Einstieg in einem Konzern findet und dort eine ordentliche Leistung abliefert.

Ein Softwareentwickler steigt bei einem IG-Metall-Unternehmen in Bayern in der ERA-Stufe 9a ein. Das ist ein Grundgehalt von 45000 Euro bei 35h-Woche. Nach zwei Jahren ist man mindestens in Stufe 9b und bekommt rund 13 Monatsgehälter. Dazu kommt ein Leistungsentgelt, das durchschnittlich bei 14% liegen sollte - nehmen wir aber mal nur die Hälfte an.

Da sind wir schon bei 55000 Euro. Wenn man einen 40h-Vertrag hat, ist das schon über 60000. Dazu kommt, dass man mit 5 Jahren Berufserfahrung schon Stufe 10a erreicht haben kann, oder eine höhere Leistungszulage bekommt oder das Unternehmen eine Erfolgsprämie ausschüttet (bei Audi war das vor einigen Jahren allein 8000 Euro). So gesehen sind die 60000 Euro Bruttogehalt noch niedrig geschätzt.

Das Durchschnittsgehalt bei Softwareentwicklern liegt in etwa in dem Bereich. Entscheidend ist nicht, was der Absolvent im ersten Jahr bekommt, sondern was man nach drei bis fünf Jahren erreichen kann.

Wie will man mit 16 die mittlere Reife haben, wenn man mit 6 Jahren eingeschult wird und die mittlere Reife am Ende des 10. Schuljahres gemacht wird? Mit 16 Jahren geht man in die 10. Klasse, man hat dann noch keinen Schulabschluss.

Da solltest du noch einmal nachrechnen. Ich habe im Frühjahr Geburtstag und wurde mit sechs eingeschult. Die 10. Klasse habe ich also mit 16 abgeschlossen. Da hätte ich also noch ein dreiviertel Jahr als 16jähriger arbeiten können.

Ja, das habe ich selbst geschrieben, wenn du noch mehr zitiert hättest, hätte es da auch gestanden. Ich liebe meinen Job nicht. Er ist ok, mich stört auch einiges. Aber so lange das Geld gut fließt, kann ich damit echt prima leben. Ich würde vermutlich keinen Job lieben, weil ich am liebsten den ganzen Tag zu Hause wäre und immer ausschlafen wöllte. Ich bin halt einfach nicht der Typ Mensch, der Freude an Arbeit hat. Aber ich habe ja geschrieben - entweder man hat Freude oder man macht es wegen des Geldes.

Dann würde ich an deiner Stelle aber nicht vorschnell über Menschen urteilen, die Freude in ihrem Beruf haben, auch wenn er nicht deiner Ansicht nach zur "Spitzenklasse" gehört.

» Weasel_ » Beiträge: » Talkpoints: Gesperrt »

Zuletzt geändert von Gio am 14.05.2016, 22:32, insgesamt 1-mal geändert. Zeige Beitragsversionen

Zitronengras, wie rechnest du? Wenn du mit 6 Jahren eingeschult wirst, wechselst du mit 15 in die 10 und schließt die Schule mit 15, 16 oder 17 Jahren ab, je nachdem wann du Geburtstag hast. Nicht wenige Kinder sind bei der Einschulung noch 5 Jahre alt, das variiert je nach Bundesland.

Ich bin eingeschult worden, als ich gerade sechs Jahre alt geworden bin. Noch jünger wird man in der Regeln nicht eingeschult. Also war ich Anfang der ersten Klasse 6. Anfang der zweiten Klasse 7, Anfang der dritten Klasse 8 usw...und Anfang der 10. Klasse 16. Seinen Schulabschluss macht man aber nicht Anfang der 10. Klasse, sondern am Ende. Und da wird man dann fast schon 17 sein.

Je nach Ausbildung sind sind durchaus 850 Euro netto drin, davon kann man mit Kindergeld leben. Übrigens ist es toll, dass du tiermedizinische Fachangestellte zu den Gutverdienenden zählst, aber das ist nicht der Fall. Das vermeintlich hohe Gehalt kommt in dem Job erst über die Berufsjahre.

Du hast da einen Wert herausgesucht, den die Angestellte verdienen würde, wenn sie zig Jahre bei einem tarifgebundenen Unternehmen arbeiten würde. Die meisten Arbeitsstellen, so man mit der Ausbildung arbeiten könnte, werden aber vermutlich nicht tarifgebunden sein und jemanden nicht so lange beschäftigen.

Außerdem heißt nicht sofort studieren zu können doch nicht, dass man es niemals kann. Ein guter Freund wollte Abitur machen und studieren und durfte nicht. Der hat seine Ausbildung gemacht, das Fachabitur über Berufserfahrung automatisch erworben, hat an der FH sein Studium begonnen, ist über Leistung an die Uni gewechselt und hat BWL und Grafikdesign abgeschlossen.

In meinem Studium waren auch Leute dabei, die vorher eine Ausbildung gemacht haben. Das gibt es immer. Aber es ist halt ein Umweg. Es wäre doch einfacher und unproblematischer, wenn die gleich studiert hätten. Da gehen Lebensjahre mit sinnlosen Umwegen verloren.

Nein, es kann auch nur bedeuteten, dass man allgemein nicht besonders belastbar ist. Davon abgesehen bekommt man nicht in jedem Fach die Zeit, in den Semesterferien für die Prüfungen zu lernen. Dafür sind die Semesterferien eben frei. Und da kann man schon locker mal vier bis sechs Wochen arbeiten.

Ja, es kann viel bedeuten. Aber mir ist das Studium auch nicht schwer gefallen und ich hätte keine Lust gehabt, parallel zu arbeiten. Mir wäre das zu viel geworden und mir waren sehr gute Studienleistungen wichtiger als irgendein Nebenjob. Und wenn man in den Semesterferien nicht lernen muss, dann muss man da auch nicht arbeiten. Man kann sich auch einfach mal ausruhen.

Ein Softwareentwickler steigt bei einem IG-Metall-Unternehmen in Bayern in der ERA-Stufe 9a ein. Das ist ein Grundgehalt von 45000 Euro bei 35h-Woche. Nach zwei Jahren ist man mindestens in Stufe 9b und bekommt rund 13 Monatsgehälter. Dazu kommt ein Leistungsentgelt, das durchschnittlich bei 14% liegen sollte - nehmen wir aber mal nur die Hälfte an. Da sind wir schon bei 55000 Euro. Wenn man einen 40h-Vertrag hat, ist das schon über 60000. Dazu kommt, dass man mit 5 Jahren Berufserfahrung schon Stufe 10a erreicht haben kann, oder eine höhere Leistungszulage bekommt oder das Unternehmen eine Erfolgsprämie ausschüttet (bei Audi war das vor einigen Jahren allein 8000 Euro). So gesehen sind die 60000 Euro Bruttogehalt noch niedrig geschätzt.

Das ist ja schön, aber wie viele Informatiker arbeiten denn in tarifgebundenen Großkonzernen? In meinem Heimatlandkreis gibt es ganze drei Firmen, die tarifgebunden sind. Eines ist das Krankenhaus und dann zwei Metallbauunternehmen. Die 99% der Bevölkerung, die nicht in einem dieser drei Unternehmen arbeiten, unterliegen keinen Tarifverträgen. Das mag in Bayern etwas anders sein, aber ich glaube nicht, dass die überwiegende Zahl der Informatiker in tarifgebundenen Großkonzernen arbeitet.

Die 5 Jahre Berufserfahrung, die du benennst, bedeuten, dass man 5 Jahre dort arbeiten muss, bevor man in der Gehaltsliste höher rutscht. Wenn man die fünf Jahre woanders gearbeitet hat, fängt man unten an. Vielleicht ist der Personaler nett und stuft den Bewerber aufgrund der Erfahrungen aus anderen Unternehmen höher ein. Das muss er aber nicht.

Wenn man wissen will, was beispielsweise Softwareentwickler verdienen, dann hilft eben die Tariftabelle eines Konzerns nicht weiter. Man muss sich die realen Gehälter anschauen. Bei Absolventa steht beispielsweise, dass das Einstiegsgehalt bei 40.000 Euro liegt und dass man nach mehreren Jahren bei 45.000 Euro liegt und dann nach längerer Zeit im günstigen Fall bei 60.000 Euro.

Interessant ist auch der Gehaltsvergleich von der gleichnamigen Webpage. Da liegen die Monatsgehälter zwischen 1800 und 3900 Euro. Das wären auf das Jahr gerechnet zwischen 21600 und 46000. Das sind die realen Löhne nach einiger Zeit und nicht das, was jemand eventuell mit viel Glück und unter idealen Voraussetzungen bekommt. Und wer beispielsweise 3500 Euro brutto verdient, der bekommt netto ja etwas über 2000. Das ist jetzt nicht wenig, aber es ist auch kein wahnsinnig hohes Gehalt.

Dann würde ich an deiner Stelle aber nicht vorschnell über Menschen urteilen, die Freude in ihrem Beruf haben, auch wenn er nicht deiner Ansicht nach zur "Spitzenklasse" gehört.

Wo hab ich das denn gemacht?

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