Lieferung per Spedition - warum unterschiedlich geregelt?

vom 23.09.2021, 08:53 Uhr

Ich habe mal wieder etwas mit einer Spedition bestellt. Für Möbel finde ich das ehrlich gesagt recht praktisch, da bei uns ja die beiden Rücksitze voll sind mit Kindern und man die dann mit einem Elternteil immer da lassen muss, was unpraktisch ist, wenn das Möbelstück schwer ist. Ich habe nun bei verschiedenen Anbietern schon bestellt und jedes Mal war es ein bisschen anders.

Mal wurde es hereingetragen, mal nur vor die Haustür gestellt und dann wurde mir auch mal gesagt, dass das auf einer Palette steht und wenn ich den Schrank nicht alleine tragen kann, dass ich dann die Palette bezahlen müsste. Nach dem ich den Mann komisch angeschaut habe, hat er mir den Schrank auf die Straße gestellt und seine Palette wieder mitgenommen.

So richtig einsichtig finde ich den Umgang damit nicht, meistens weiß ich vorher nicht, was mich erwartet und mit welcher Kategorie Mensch ich es auch zu tun haben werde. Natürlich haben die ihre Verträge und sind dann nicht unbedingt versichert, wenn sie mir einen Schrank reintragen, obwohl sie das nicht dürfen, aber warum kommuniziert man das so schlecht an die Kunden bei der Bestellung? Habt ihr das Gefühl da immer gut informiert zu sein, wie das abläuft?

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» Ramones » Beiträge: 45744 » Talkpoints: 40,91 » Auszeichnung für 45000 Beiträge



Dir ist schon klar, dass Vertragsfreiheit gilt und nicht jeder Anbieter eine Masse an Speditionen in der Nähe seines Lagers hat, aus denen er mal eben einen besonders günstigen und mit umfassenden Service glänzenden Partner auswählen kann.

Zum Abladen benötigt man ebenso oft eine zweite Person wie für die Einweisung eines 40-Tonners in eine schmale Gasse. Bei der Lieferung bis an den Aufstellort ist unter Umständen noch mehr Personal erforderlich. Viele Speditionen bieten das schlichtweg nicht an, da kommt der Fahrer allein.

Allerdings sehe ich darin nun wirklich kein Problem. Denn bisher habe ich immer ohne Schwierigkeiten die Bedingungen für eine Speditionslieferung gefunden und konnte entscheiden, ob diese für mich akzeptabel sind. Passt es nicht, weil man nicht mit anpacken kann oder mit einer Lieferung bis zur Bordsteinkante nicht einverstanden ist, bestellt man halt woanders.

» cooper75 » Beiträge: 12294 » Talkpoints: 656,52 » Auszeichnung für 12000 Beiträge


Ich hatte bisher noch nie das Problem, dass ich nicht wusste wie etwas geliefert wird. Bei allem, außer Baumaterial und Brennholz, war bisher eine Lieferung bis hinter die erst abschließbare Tür üblich und ich habe es schon öfter erlebt, dass man bei der Bestellung noch weitere Angaben zur Lieferung machen konnte. Zum Beispiel zur Parksituation vor dem Haus oder in welchem Stockwerk man wohnt, ob es einen Aufzug gibt und so weiter.

Natürlich haben nicht sämtliche Speditionen im ganzen Land die gleichen Vertragsbedingungen, das ist doch wohl mehr als logisch, oder? Wenn ich eine private Dienstleistung anbiete kann ich auch selber entscheiden was dieses Angebot genau umfasst und was nicht. Das Problem ist nicht die "Kategorie Mensch", die bei Speditionen arbeitet, sondern höchstens, dass der Vertragsnehmer, also der Möbelhändler, nicht vernünftig mit seinen Kunden kommuniziert.

Aber wenn es vor der Bestellung Unklarheiten gibt wie die Lieferung abläuft klärt man das dann halt mit dieser "Kategorie Mensch". Dafür sind die Servicenummern, Chats, etc. schließlich da.

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» Cloudy24 » Beiträge: 26472 » Talkpoints: 63,46 » Auszeichnung für 26000 Beiträge



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