Lieber mehr kurze als wenige lange Pausen?

vom 03.03.2021, 14:27 Uhr

Viele Arbeitnehmer haben auf Arbeit das Anrecht auf mindestens eine Pause. Auch während des Arbeitens im Garten sollte man Pausen einlegen. Oftmals gönnt man sich ausgiebige und lange Pausen, da man denkt dass diese notwendig sind und kurze Pausen nicht die erwünschte Erholung auf der Schnelle bringen. Sollte man im beruflichen oder auch im privaten Bereich lieber wenige lange Pausen machen oder doch die Möglichkeit haben und sich vielleicht auch nehmen, viele kurze Pausen einzulegen um den Körper zu regenerieren?

» Nebula » Beiträge: 3017 » Talkpoints: 0,98 » Auszeichnung für 3000 Beiträge



Das kommt doch drauf an, wie man die Pausen nutzt und was einem wirklich etwas bringt. Ich mag eher kurze Pausen, aber auch nicht so viele davon. Ein bisschen Erholung braucht man aber einfach und daher ist es gut, wenn man einfach mal kurz entspannt, etwas isst oder trinkt, sich bewegt, was auch immer. Ich mag allerdings keine langen Pausen, da es dann schwer ist wieder hinein zu finden, man wird dann vielleicht auch unterbrochen, weil es gerade Zeit für eine Pause ist, so etwas mag ich nicht. Privat halte ich es auch so, große Pausen sind da auch eher ablenkend und dann macht man es oft nicht weiter.

Benutzeravatar

» Ramones » Beiträge: 47000 » Talkpoints: 0,22 » Auszeichnung für 47000 Beiträge


Bei mir hat das Prinzip der "Pause" noch nie so richtig funktioniert. Ich kann mir im Vorhinein nicht vornehmen: Ich arbeite soundso viele Stunden konzentriert durch, dann "darf" ich 15 Minuten Pause machen, die ich natürlich auch sinnvoll mit Dehnübungen und einem leichten, gesunden Snack verbringe. Weder zu Uni-Zeiten, als ich irgendwelche Hausarbeiten basteln musste, noch jetzt im Berufsleben habe ich, abgesehen von der gesetzlich vorgeschriebenen, unbezahlten Mittagspause, klar umgrenzte Pausenzeiten.

Ich lasse mir, wenn ich so darüber nachdenke, eher vom natürlichen Fluss der Aufgaben diktieren, wann ich stramm dranbleiben muss und wann ich mal einen Kaffee holen, die Post wegbringen oder ein Schwätzchen mit meiner Kollegin halten kann. Oder auch im Haushalt, natürlich mache ich keine "Pause", wenn ich mit dem Wäscheaufhängen halb fertig bin.

Aber wenn beispielsweise die Nudeln kochen, setze ich mich schon fünf Minuten hin. Oder ich lasse den Entkalker einwirken und lese zwischendurch ein Kapitel. Dadurch entsteht ein kontinuierlicher Fluss des Werkelns, der andere Leute wahrscheinlich schon vom Zuschauen wahnsinnig macht, weil es ineffizient und planlos aussieht. Aber ich habe auf diese Art schon fürs Abitur gelernt, mein Studium abgeschlossen und bringe im Beruf die geforderte Leistung. Das Leben ist schon durchgetaktet genug.

» Gerbera » Beiträge: 10833 » Talkpoints: 3,24 » Auszeichnung für 10000 Beiträge



Ähnliche Themen

Weitere interessante Themen

^