Kann die Wirtschaft junge Flüchtlinge wirklich integrieren?

vom 27.02.2016, 23:05 Uhr

Zum Anlass nehme ich diesen Artikel in der FAZ. Wenn man sich in den letzten Tagen die optimistischen Berichte von Angela Merkel angesehen hat und sie Seite an Seite mit Vertretern der deutschen Wirtschaft hat auftreten sehen, dann wurde einem ein völlig anderer Eindruck vermittelt.

Nun stellt sich allerdings heraus, dass auch viele anerkannte Flüchtlinge wohl mangels Schulbildung noch nicht einmal eine Ausbildung antreten können, wie sie von der deutschen Wirtschaft angeboten werden. Viele sind noch nicht einmal zur Grundschule gegangen und haben hier keine Möglichkeit, legal an Geld zu kommen.

Wie schätzt ihr die Möglichkeiten von Migranten ein, den deutschen Arbeitsmarkt zu beleben? Macht Merkel hier nicht die falschen Versprechungen und führt die Deutschen in die Irre? Was soll eurer Ansicht nach aus Jugendlichen werden, die noch nie eine Schulbildung hatten und nie etwas anderes als Bürgerkrieg erlebt haben?

» Juri1877 » Beiträge: 5277 » Talkpoints: 11,53 » Auszeichnung für 5000 Beiträge



Das Problem für mich ist, dass man zwischen Flüchtlingen, die sich integrieren wollen und all jene, die es nicht wollen oder eher so larifari mitmachen, unterscheiden muss. Denn auch wenn Frau Merkel es ungerne hört, so hat sie schon mit einigen Generationen, die hier geboren wurden arge Versäumnisse zu vermelden, was deren Integration anbelangt.

Es ist bei uns im Ruhrgebiet sehr auffällig, dass manche Eltern von Jugendlichen hier 30-40 Jahre leben und nur sehr gebrochen Deutsch können. Während die Kinder meist in 2 und 3 Generation hier geboren wurden und zumindest der deutschen Sprache mächtig sind, aber an allem anderen hapert es trotzdem. Es gibt aber auch super krasse und gute Ausnahmen, wo mancher Deutscher sich eine Scheibe von abschneiden sollte.

Ein hoher Anteil der hier auffälligen Jugendlichen und erwachsenen Männer aus dem Ruhrgebiet sind teilweise Migranten mit deutschem Pass. Sie können zwar Deutsch, aber integrieren sich schulisch sowie beruflich kaum. Das sind auch all jene, die meist hier täglich mehrfach auffallen und im Ruhrgebiet mit unter dafür verantwortlich sind, dass man gewisse Gegenden meidet.

Bei den Flüchtlingen bin ich mir sicher, dass es sehr ähnlich ablaufen wird. Da gibt es wieder Menschen, die sich integrieren wollen und welche, die lieber auf den Sattel der schwarzen Schafe aufspringen. Denn das Problem ist doch nicht einmal, dass es angeblich mangelnde Integrationskurse gibt, sondern das diese nicht einmal zur Pflicht genommen werden und ansonsten die Abschiebung und Leistungskürzung die Folge ist.

Ich glaube, dass 97 Prozent der Syrer hier ohne Weiteres integrierbar sind, aber bei vielen es Jahre dauern könnte, ehe sie Deutsch können, eine Schuldbildung verstehen oder bereits berufstätige Syrer als Ärzte & Co arbeiten können. Eine syrische Arztausbildung darf man mit Nichten nicht mit deutschen Standards vergleichen, sodass hier teilweise der Grundaspekt komplett neu erlernt werden muss.

Ich vermute jedoch, dass all jene die aus Marokko kommen oder Tunesien sowie Algerien sich ihren Landsmännern hier teilweise angrenzen werden. Scheiß darauf, ob man Deutsch kann, Geld verdienen geht auch illegal usw. Es gibt auch hier Ausnahmen, aber es ist unglaublich auffällig, welche Nationen sehr anfällig für eine nicht geregelte Integration sind.

Noch heute leben bei mir um die Ecke Menschen aus dem Libanon und Marokko mit denen ich aufgewachsen bin. Früher waren Schlägereien mit ihnen an der Tagesordnung und bis heute hat sich das Leben nicht geändert. Ihre Deutschkenntnisse haben sich auch nicht wirklich gemeistert, außer den Beschimpfungen zur Folge.

Ich kenne viele von diesen Menschen. Ich bin manchmal zu tiefst erschrocken, wie wenig man sich integrieren wollte und wie wenig der Staat darauf geachtet hat, dass sie sich integrieren! Deswegen erwarte ich bis auf die Syrer und Pakistani nichts von der aktuellen Integration der Flüchtlinge. Da werden wieder genügend Gangster drunter sein, die genau dasselbe machen, wie der Rest, weil Konsequenzen gibt es so leid es mir tut meist auch nur geringfügig.

Ich glaube, dass Merkel einfach unglaublich naiv ist und die meisten Bürger haben das erkannt. Viele sagen sich, wenn die 1,2 und teilweise 3 Generation hier nicht einmal richtig integriert ist oder in der Lage ist alleine deutsch zu können, wie will man das dann mit Flüchtlingen schaffen?

Es gibt da wo ich wohne zwei Sonderschulen lieber Juri1877, wo 90 Prozent Ausländer sind. Auf diesen Schulen ist Stress Alltag, Bedrohungen, mangelnde Deutschkenntnisse und mehr. Diese Jugendlichen sind teilweise aber mit einem deutschen Pass ausgezeichnet worden, weil sie hier geboren wurden. Nahezu 79 Prozent von diesen beiden Schulen sind kriminelle "Gangster", welche in Gebieten für Unruhe sorgen. Lehrer sind besorgt, haben Angst und mehr.

Wenn es nicht einmal klappt, dass deren Eltern aus erster Generation sich hier integrieren, wie soll man dann erwarten, dass deren Kinder sich an Gesetze, Verordnungen oder Schulbildung dransetzen? Vor allem, weil die meisten Eltern einfach nur einen Handel haben, wo sowieso fast nur Landsleute einkaufen, sodass man Non-Stop libanesisch, marokkanisch & Co spricht. Die vereinzelnden Deutsche dort drin stören nicht.

Doch das ist bei uns im Ruhrpott teilweise allgegenwärtig, dass nicht einmal die 2 und 3 Generation integriert wurde, sodass ich frech behaupte, dass ich keine besonderen Erwartungen an den Flüchtlingen knüpfe. Ich gehe davon aus, dass viele von ihnen sich nicht integrieren lassen wollen, andere die es wollen, die Kurse nicht bekommen, weil kein Geld da und mehr.

Ich weiß, dass ich jetzt wieder die Böse hier bin, aber ich sage eben das, was ich sehe! Wer will die Flüchtlinge integrieren, wenn man nicht einmal in der Lage ist all jene zu integrieren, die hier für Probleme allgegenwärtig sorgen, welche nicht integriert wurden oder die Leute, die 30,20,14 und länger hier leben, welche noch nicht einmal integriert sind. So sieht es hier nun einmal größtenteils aus!

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» Kätzchen14 » Beiträge: 3937 » Talkpoints: 27,05 » Auszeichnung für 3000 Beiträge


Ich kann deinen Gedankengang zwar nachvollziehen Kätzchen 14, aber ich finde, du vermischst da zu viel und ziehst Vergleiche, die bisher nicht wirklich vorhanden sind.

Der Unterschied zwischen den heutigen Flüchtlingen und den ausländischen Mitbürgern, die unsere Vorväter nach dem Krieg als Gastarbeiter nach Deutschland geholt haben und von deren Nachkommen du nun hier sprichst, ist für mich relativ groß. Was wurde denn damals für die Integration getan? Man holte die Männer, zum Teil mit Familien oder die Familien kamen nach, versprach ihnen alles mögliche. Als sie kamen hatten sie klar einen Job und eine Wohnung. Aber mehr tat man nicht für sie.

In den letzten Monaten wurde aber immer wieder versucht, zum Großteil durch freiwillige Projekte, Flüchtlinge einzubinden. Zum Beispiel eben durch Deutschkurse, die zum Teil ebenfalls auf freiwilliger Basis von Ehrenamtlichen gegeben werden. Oder gemeinsame Treffen zum Basteln, Singen und so weiter.

Ja, viele ausländische Mitbürger haben sich vor vielen Jahren sehr abgegrenzt. Aber viele sicherlich nicht wirklich freiwillig. Wirklich willkommen waren sie damals auch nicht wirklich. Von Deutschen geholt und von Deutschen ausgegrenzt. Würdest du dich da nicht auch lieber unter deinesgleichen orientieren?

Wie sich die Flüchtlinge in den nächsten Jahren entwickeln, sollte man doch ein wenig abwarten. Die Möglichkeiten sind heute doch ganz andere. Mal davon abgesehen, dass die meisten eh mit einem Smartphone ausgestattet sind und durchaus anders in der Lage sind sich zu verständigen. Und wer in Deutschland irgendwas will muss halbwegs deutsch können.

Bis vor ein paar Jahren galten gerade Ärzte aus Syrien als besonders gut ausgebildet. Damit man in Deutschland als Arzt arbeiten kann, muss man weitreichende Deutschkenntnisse nachweisen. Wobei es hier weniger am fachlichen, sondern eher am Sprachproblem hapert. Wenn also ein syrischer Arzt nach Deutschland kommt, der nicht gerade erst vor Kurzem oder vor wenigen Jahren sein Studium beendet hat, der dürfte fachlich ziemlich gut ausgebildet sein.

Ich denke, wer den Weg der Flucht, der ja nicht ganz ohne ist, auf sich genommen hat, der will auch eine Zukunft. Die Zukunft funktioniert in Deutschland nur, wenn man arbeitet und sich auch halbwegs integriert. Die Sprachhürde sollte sich überwinden lassen. Zumindest werden ja fast überall Sprachkurse angeboten und wenn sie nur von Ehrenamtlichen gehalten werden.

Ich erlebe hier seit ein paar Monaten ein Flüchtlingspärchen bei der Tafel. Beide können kein Deutsch und auch kein Englisch. Was sie umgehend wussten, wie man sich in eine Reihe stellt. Etwas typisch deutsches. Die Leute von der Tafel geben sich immens viel Mühe mit Flüchtlingen. So weit ich das weiß, hat das Pärchen bisher auch noch keine offiziellen Deutschkurs besucht. Man sagt sich Hallo, Auf Wiedersehen und Schönes Wochenende.

Gestern hatte ich das Gefühl, sie hörte bei einem Gespräch zu. Einem Gespräch zwischen mehreren Tafelkunden. Also nichts heimliches. Zumindest die Frau orientiert sich immer ein wenig an mir, weil sie kurz vor mir dran ist. Heute hat sie mich ganz direkt angesprochen was man mit Kresse macht. Also ich hatte Kresse in der Hand und sie wollte wissen, was man damit macht.

Der Ausländeranteil bei der Tafel ist relativ hoch. Also auch viele Ausländer, die seit Jahren und Jahrzehnten in Deutschland sind. Teilweise auch mit wirklich schlechten Deutschkenntnissen. Wobei ich bei mindestens einer Person weiß, dass sie fließend deutsch kann, nur nicht, wenn man was von ihr will. Aber mit Leuten wie mir, die es wenig interessiert, woher jemand kommt, die den Menschen sieht, kommen die meisten zurecht. Ich werde oft angesprochen und was gefragt, werde viel gegrüßt und so weiter. Die Leute wenden sich an mich, wenn sie was wissen wollen.

Deshalb denke ich, es kommt auch immer ein wenig darauf an, wie man den Menschen begegnet. Ich habe auch deutsche Bekannte, die wie ich die Tafel aufsuchen. Menschen, die einfach schwierig sind. Denen manch einer hier aus dem Weg gehen würde. Und ich bin sicherlich auch kein einfacher Mensch, will aber trotzdem in irgendeiner Form respektiert werden.

Ob die deutsche Wirtschaft die Flüchtlinge wirklich integrieren kann? Ich weiß es nicht. Ich habe letztens auch mit Verwunderung gesehen, wie davon gesprochen wurde, dass das Handwerk nun eben Flüchtlinge fördert, weil es so viele unbesetzte Stellen gibt. Da habe ich mich auch gefragt, warum es dann in Deutschland so viele Arbeitslose gibt, wenn es doch scheinbar Stellen gibt.

Allerdings denke ich auch, dass durch die Flüchtlinge ja auch mehr Bedarf für manches besteht. Es werden Ärzte und Pflegepersonal benötigt, die Menschen müssen auch mit Nahrungsmitteln versorgt werden und so weiter. Es wird gebaut und so weiter. Auch wenn Flüchtlinge ein sehr geringes Einkommen haben, fließt das in die deutsche Wirtschaft zum Großteil wieder ein.

» LittleSister » Beiträge: 10491 » Talkpoints: 1,53 » Auszeichnung für 10000 Beiträge



Es kann sich jeder alle 4 Seiten des oben genannten Artikels durchlesen: Wenn von 150 betreuten Jugendlichen gerade mal einer einen Ausbildungsplatz hat, weil die meisten noch nie eine Schule von innen gesehen haben, dann gute Nacht Deutschland. Wie will man Jugendliche zwischen 18 und 30 integrieren, die noch nie eine Schule von innen gesehen haben, wenn heutzutage oftmals gerade der Realschulabschluss gerade noch so für einen Ausbildungsplatz ausreicht?

Gerade hier im Westen hat man mit den Italienern, Portugiesen oder Griechen gute Erfahrungen gemacht und da gab es auch nie diese Unterschiede. Die waren alle westlich orientiert und wollten auch alle arbeiten. Nun kommen Menschen aus Bürgerkriegsgebieten, die hier das schnelle Geld machen wollen und Gewalt gewohnt sind und die oft noch nicht einmal rudimentäre Grundschulkenntnisse haben.

Bisher hat uns die Presse in einer Art selbst verordneter Zensur nur von Ärzten und Ingenieuren erzählt, die hier nicht arbeiten können, weil ihnen die Bescheinigungen fehlen. Nun stellt sich immer mehr heraus, dass dies wohl doch eher die Ausnahme als die Regel ist.

» Juri1877 » Beiträge: 5277 » Talkpoints: 11,53 » Auszeichnung für 5000 Beiträge



Es stimmt LitteleSister, dass ich vielleicht auch zu viele Vergleiche, mit den hier ansässigen Ausländern ziehe. Klar ist, dass die erste Generation keine wirkliche Integration damals genossen hat, weil da ging es nahezu nur darum, zu arbeiten, Geld zu verdienen, die Familie zu versorgen und eben ein gesichertes Einkommen zu erhalten.

Doch im laufe der Jahre sollte man auch da erwarten, dass all jene sich den Deutschen Gepflogenheiten im Sprachgebrauch widmen, um eben nicht nur in den Läden einkaufen zu müssen, die von Landsleuten eröffnet wurden, um beim Amt nicht ständig einen Übersetzer zu benötigen etc. Das damals nicht viel getan wurde, stimmt.

Es ist aber trotzdem seltsam, dass der Grieche, Italiener, Spanier und Portugiese auch von damals bis heute in mehreren Generationen, sich perfekt angepasst hat. Das heißt Deutschkenntnisse sind so gut, dass man sie versteht und nicht mit Fragezeichen da steht. Sie gehen arbeiten und wenn nicht, dann sind die Deutschkenntnisse aber da, um sie wirtschaftlich integrieren zu können.

Der Türke ist im Übrigen auch meist sehr gut integriert und das auch über Generationen hinweg. Es ist jedoch auffällig, dass nahezu alle Marokkaner, die ich kenne, mit denen ich aufgewachsen bin, teilweise gar nicht oder gebrochen Deutsch können. Dadurch sind sie wirtschaftlich natürlich eher auf dem Abstellgleis.

Indes gilt das auch für Zentralafrikaner aus Kenia, Nigeria, Gambia & CO. Ich kann nur, dass sage ich nochmal, aus meiner Region sprechen. Aber nahezu 60 Prozent aller Nordafrikaner und Zentralafrikaner, Rumänen sowie Bulgaren können hier kein Deutsch oder nur gebrochen, gehen nicht arbeiten, sind kriminell und mehr. Da kann die Wirtschaft schauen, wo Gelder für Hartz IV verschwendet werden und wieso!

Das ist nicht böse gemeint, auch wenn es total gemein, rassistisch und vorurteilig klingt, aber ich sehe die Generationen ja hier in meiner Umgebung. Genau so etwas möchte ich eben nicht haben! Während die Syrer alles versuchen, sich zu integrieren. Das vieles für sie nicht einfach wird, weil eben auch die schulische Bildung gleich 0 bei vielen ist, das spricht sich natürlich von ganz alleine aus.

Die liebe Frau Merkel ist dafür verantwortlich, dass es wirtschaftlich gesehen in den nächsten 10 Jahren sicherlich 25 MRD an Kosten geben wird, für Integration und selbst dann wird nichts garantiert sein!

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» Kätzchen14 » Beiträge: 3937 » Talkpoints: 27,05 » Auszeichnung für 3000 Beiträge


So so, der Türke ist sehr gut integriert, der Marokkaner ist es nicht und der Rumäne ist es auch nicht? Helfen Verallgemeinerungen hier wirklich weiter? Wenn das so ist, wie du sagst, warum sprechen dann ganz viele türkische Kinder der 3. Generation bei der Einschulung kaum ein Wort Deutsch?

Wir können die Verwirrung noch weiter treiben. Meine türkische Nachbarin ist über 70 und spricht bis heute unsere Sprache nicht. Sie trägt Kopftuch und lebt sehr traditionell. Nur der Mann spricht Deutsch. Die gesamten Kinder der Familie sind bestens integriert. Niemand trägt Kopftuch, alle sprechen bestens Deutsch, auch die Enkel sind wie jedes andere, deutsche Kind.

Hier im Haus wohnt ein junges Paar. Beide sind hier geboren, beide sprechen unsere Sprache. Dort geht es ganz traditionell zu, die Ehefrau geht niemals ohne Begleitung aus dem Haus. Und die Kinder können nur die paar Brocken Deutsch, die sie im Kindergarten und jetzt in der 1. Klasse aufgeschnappt haben.

Die erste Familie wollte zurück, wenn sie genug verdient haben. Sie sind nur wegen der Kinder geblieben, denen Deutschland die Heimat ist. Die andere Familie wollte von Beginn an bleiben, aber sie ist wenig integriert. Liegt es an der Nationalität? Oder kommt es auf den Menschen an?

Mein türkischer Hausarzt lehrt an der Universität und hält innerhalb der Familie an den Traditionen fest. Dabei müsste gerade der es doch besser wissen. Und seine Kinder werden nicht mehr so integriert sein wie er. Ich kenne mehr gut integrierte Marokkaner und Bulgaren als gescheiterte.

Ob ein Mensch sich einfügt oder nicht, das hängt weniger von seiner Herkunft als von seiner Persönlichkeit ab. Und für Menschen mit einer eher geringen Qualifikation haben wir keine Jobs mehr. Auch da ist die Nationalität egal. Genügend Deutsche sind den Anforderungen auch nicht mehr gewachsen.

» cooper75 » Beiträge: 10095 » Talkpoints: 17,58 » Auszeichnung für 10000 Beiträge


Das überrascht eigentlich nicht. Hat denn jemand wirklich gedacht, dass da lauter angehende Professoren kommen? Wenn die jungen Menschen so gut ausgebildet wären, die da aus Nordafrika kommen, dann hätten sie sicherlich auch in ihrer Heimat einen Job gefunden und selbst diejenigen, die aus Syrien kommen, werden im Bürgerkrieg sicherlich anderes zu tun gehabt haben, als in ihre Bildung zu investieren. Vielleicht sind das auch allgemein Länder, wo sich die Menschen nicht so viel aus Bildung gemacht haben.

Aber die Erkenntnis, dass es hier in Deutschland sehr wohl auf Bildung ankommt, wird sich wohl langsam durchsetzen. Und einige kann man sicherlich irgendwo einsetzen. Ich habe etwa von Flüchtlingen gelesen, die dann bei der Müllabfuhr mitarbeiten oder als Reinigungskraft oder bei Firmen, wo es einfach nur um stupide Fließbandarbeit geht, wo man eigentlich keine großartige Bildung benötigt.

Aber so viele Stellen gibt es da auch nicht und wenn, dann konkurrieren die Flüchtlinge bei solchen Jobs mit Einheimischen, die vielleicht wegen geistiger Behinderungen nichts Besseres bekommen. Und ob die das wollen? Haben sie sich nicht was anderes vorgestellt, als dann Müll wegzuräumen und zu putzen?

Vielleicht wird es auch ganz viele geben, die dann von ALG II leben und kriminell werden. Da bin ich zumindest froh, dass ich nicht in den westdeutschen Problemvierteln lebe, in denen so etwas heute schon der Fall ist. Damit können sich dann andere herumärgern. Haben Pegida und Co. doch Ihr Gutes, dass die Zugezogenen aus meiner Region auch schnell wieder wegziehen.

» Zitronengras » Beiträge: 8473 » Talkpoints: 70,60 » Auszeichnung für 8000 Beiträge



Natürlich helfen Verallgemeinerungen nicht. Es gibt eben bei jedem eine Ausnahme und ich glaube einfach, dass es mit den Personen zu tun hat. Es kommt somit darauf an, wer sich integrieren will und wer nicht. Das wird die Wirtschaft, wie schon die Jahre zuvor mitbekommen und spüren.

So sieht es nun einmal aus und klar ist eben auch, dass die angeblich so gebildeten Menschen, nicht im Ansatz gebildet sind. Da wird wirtschaftlich gesehen genug auf die Steuerzahler zu kommen, weil Frau Merkel blauäugig und blind war/ist. Sie sieht es einfach nicht ein, aber in ihren monatlichen 10.000,- Euro tut es ja auch nicht weh!

Wer sich integrieren will, der schafft es und wird es mal schneller oder weniger schneller schaffen. Wer nicht will, der wird es auch weiterhin nicht tun! Deswegen sagte ich auch mal, dass eine Integrationspflicht da sein muss, welche Geldstreichungen und Sanktionen sowie Abschiebung androht, falls man sich nicht dran hält.

Jedem Hartz IV Empfänger wird mit biegen und brechen auf die Finger geschaut. Frei bewegen oder gar eine Maßnahme ablehnen wird mit 10 Prozent und im Höchstfall 30 Prozent bis Leistungsverweigerung belangt, aber jeder, der keinen Deutschkurs mitmacht und damit ergo dem Staat auf der Tasche liegt, der darf weiter machen.

So ist die Realität und das weiß ich aus erster Hand! Deswegen bleibe ich dabei, der, der sich integrieren will, der wird es schaffen und der nicht, der muss gehen! Für all jene, die sich integrieren wollen, ist ein Pflichtdeutschkurs nur als Bereicherung und Geschenk zu sehen, während der, der es nicht will, das als "Strafe" oder Bevormundung sehen wird. Wir werden finanziell gesehen noch verdammt tief in die Tasche greifen müssen, was ich nicht begrüße!

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» Kätzchen14 » Beiträge: 3937 » Talkpoints: 27,05 » Auszeichnung für 3000 Beiträge


Woher kommen eigentlich solche massiven Ängste und Vorurteile? Wer von den Zugezogenen wird denn kriminell? Das sind ganz bestimmte Gruppen, die da, wo sie herkommen, nicht weniger problematisch gewesen sind. Und es sind die, die keine Leistungen erhalten und sich durchschlagen müssen.

Die anderen sind mit oder ohne Hartz auch nicht krimineller als Deutsche in ähnlicher Lebenssituation. Als ob deutsche Jugendliche ohne Perspektive im Ghetto einen Deut umgänglicher, weniger aggressiv und gesetzestreuer wären.

Tempura mutantur, nos et mutamur in illis. Welcher Deutsche ist denn schon komplett deutsch? Kein Volk ist genetisch durchmischter als wir. Diese Region war schon immer der Ort in Europa, wo sich Menschen aus allen Himmelsrichtungen niedergelassen und ihre Gene dagelassen haben.

» cooper75 » Beiträge: 10095 » Talkpoints: 17,58 » Auszeichnung für 10000 Beiträge


Ich habe solche Vorurteile mit der Zeit bekommen. Das ist durchaus richtig, dass ich mich davon nicht mehr absprechen kann. Das liegt vielleicht auch daran, dass eben in meiner Umgebung und im gesamten Stadtgebiet immer nur bestimmte Gruppen auffallen. Das sind meist Marokkaner, Libanesen sowie Zentralafrikaner.

Sie sind bei "uns" ein Problem der Kriminalität. Womöglich ist es so, dass sie zu Hause in ihren Ländern auch bereits Probleme hatten. Mein Bekannter, welcher aus Marokko kommt und regelmäßig dort unten seine Mama und Familie besucht meinte mal, dass all das was jetzt kommt, schon in Marokko auf der "Abschussliste" stand. Sprich all das, was sowieso keine Chance auf Erfolg hatte.

Ich finde es eben seltsam, wenn mir Freunde sagen, dass sie ihre eigenen Landsleute ausweisen lassen. Natürlich gibt es immer einen guten dazwischen. Doch es ist für mich eben auffällig, dass die meisten Problemviertel in Deutschland oder im Ruhrpott immer von bestimmten Gruppen verursacht wurden.

Womöglich habe auch ich nur "Pech", dass meine Region mittlerweile so verkommen dafür ist und ich dadurch die alle als Maßstab für andere Marokkaner, Tunesier & CO nehme. Das ist nicht richtig, das weiß ich, aber da ist schwer, nicht zu verallgemeinern.

Wer illegal hier einreist, der kann auch keine Leistungen bekommen. Da ist es trotzdem keine Entschuldigung, wenn man dann Diebstähle oder so tätigt. Denn schon vor der illegalen Einreise wusste derjenige ja wohl, was er/sie dort tut. Sowas lasse ich nicht gelten!

43 Prozent aller Nordafrikaner, laut Berichterstattungen sind an Straftaten beteiligt. Die Ausrede ist nun? Die Armen haben keine Chance auf Asyl, müssen wahrscheinlich wieder gehen usw. sind überfordert mit der Situation, frustriert usw.

Es kann doch nicht sein, dass wir solche Menschen hier bewirtschaften, auf Kosten des Steuerzahlers in den Bau stecken ( wenn überhaupt) und die Abschiebung nicht klappt, weil die Länder ihre straffälligen Bürger nicht zurücknehmen wollen.

Ich bin sicherlich etwas deutlicher gebrandmarkt, als andere. Ich habe es aber auch nicht so gut, wie manche Region. Es gibt bei mir, wo ich lebe, immer weniger die Ausnahmen, sondern bestätigen Straften aus dieser Region, Arbeitslosigkeit, asoziales Verhalten, Illegalität und Kriminalität hier mein Leben!

Ich habe mich auch immer gefragt, ob ich schon so verbohrt bin, dass ich übertreibe. Doch bei jeder Unterhaltung, ob nun mit dem Türken ums Eck, meiner Familie ( die immer SPD oder CSU/CDU gewählt haben), Freunde, Bekannte oder einfach bei Unterhaltungen, die man mitkriegt ist es derselbe O-Ton.

Ist auch nicht dramatisch. Ich sage eben nur, dass wirtschaftlich vieles auf uns zu kommen wird. Wenn von 150 Jugendliche einer eine Ausbildung hat, dann kann man nicht von erfolgreicher Integration sprechen, sondern bedeutet das jahrzehntelange Arbeit.

Wer sich integrieren will, der wird es schaffen - da bin ich mir sicher. Doch es wird weiterhin genügend geben, die es nicht wollen und sich dem schwarzen Schafe-Mob anschließen, wie es all die Jahre auch davor war! Nur da gab es die "Krise" noch nicht!

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» Kätzchen14 » Beiträge: 3937 » Talkpoints: 27,05 » Auszeichnung für 3000 Beiträge


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