Kann das richtige Essen psychische Leiden vermeiden?

vom 30.01.2019, 11:31 Uhr

In diversen Medien hört man immer wieder, dass gewisse Lebensmittel die Laune beeinflussen können. Je nachdem ob positiv oder negativ werden sie dann als gute und schlechte Lebensmittel eingestuft. Hier habe ich unlängst einen Artikel gelesen der darauf hinweist, dass man mit der "richtigen" Ernährungsweise auch psychische Leiden vorbeugen kann. Es wird sogar darauf spekuliert das psychische Leiden wie Depression nach Ausbruch auch gelindert werden können.

Es gibt schon Produkte die das Glück in Flaschen versprechen und aussehen wie diese probiotischen Drinks. Angeblich hat bereits Hippokrates bei Depression das trinken von Eselmilch empfohlen. Von mir kenne ich, dass ich gerne Schokolade esse, wenn es mir nicht so gut geht. :-D Ich glaube aber das dies nicht so gesund ist. Soweit ich weiß hat Kakao jedoch eine Form von Serotonin drin. Vielleicht mag ich sie deswegen.

Ich weiß nicht so ganz was ich davon halten soll. Doch so abwegig ist es nicht, dass der Darm einen Einfluss auf die Psyche hat, da dieser ja manchmal als "das zweite Gehirn bezeichnet" wird. Hier spielt dann sicher die Art der Kost eine entscheidende Rolle.

Könnt ihr euch vorstellen mit gewissen Lebensmitteln nicht nur eure Laune sondern auch psychische Leiden zu beeinflussen? Habt ihr schon von diesen Lebensmitteln? Wenn ja welche? Bzw. habt ihr auch eine Art Seelenfutter die eure Laune beeinflussen?

» TinaPe » Beiträge: 389 » Talkpoints: 70,19 » Auszeichnung für 100 Beiträge



Es kommt sicherlich immer auf die Schwere drauf an, wie man auch medikamentös eingestellt ist, wie die Therapie generell läuft und so weiter. Ich kann mir aber nicht vorstellen dass das Essen bei einer ausgeprägten starken Depression noch einen Einfluss hat. Ich habe so einen ganz starken Fall mitbekommen und diese Person wollte beispielsweise in solchen Phasen nichts mehr essen oder musste sich wirklich zum Essen zwingen, da ist nichts mehr mit Freude am Essen.

Nun könnte man argumentieren, dass man eventuell mit irgendwelchen Speisen vorbeugen könnte. Allerdings sind Depressionen keine Entscheidung, sondern eine Veranlagung, die dann eben zu dieser Krankheit wird. Daher bringt Essen auch hier nichts. Sicherlich gibt es Dinge, die man gerne isst und die einem vielleicht über eine kleine Verstimmung hinweg helfen, aber bei einer richtig ausgebrochenen psychischen Erkrankung bringt dies nichts mehr.

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» Ramones » Beiträge: 39397 » Talkpoints: 39,04 » Auszeichnung für 39000 Beiträge


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