Hitlers Tischgespräche zu unkritisch?
Schon kurz nach den Krieg hat Dr. Henry Picker ein Buch namens "Hitlers Tischgespräche im Führerhauptquartier" veröffentlicht. Der Autor durfte diesen Gesprächen als juristischer Beamter beiwohnen. Allerdings handelt es sich nicht um wortwörtliche abschriften, sondern um die ausgeschmückten Notizen.
Außerdem schreibt Dr. Picker zwar davon, dass er damit Hitlers Taten nicht rechtfertigen will, allerdings nimmt er Hitler dennoch oft in Schutz. Das Buch stammt auch immerhin von 1951, wo zu viel Abneigung gegen das Naziregime sicher auch nicht sehr gesund war. Für mich enthielt das Buch leider kaum etwas neues.
Erinnerungen sind doch meistens verfremdet und entsprechen nicht immer der Realität. Ich kenne das Buch nicht, aber ich würde mir auch wünschen, wenn es viel kritischer geschrieben worden wäre, denn zu viel Sympathie und Verständnis für Hitler - egal aus welcher Zeit - sind mir suspekt.
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